Wie Angela Merkel den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zerstört – Tatort Wohnungsmarkt

Markus Gärtner

Foto: Von Michal Zduniak/Shutterstock

Der viel gepriesene Wohngipfel kam – und ging. Das Ergebnis ist extrem mager. So urteilt jetzt auch der DGB auf seiner Webseite. Dort werden die Gewerkschafter und Mieterbund-Repräsentanten, die am Gipfel teilnahmen, mit folgender Bilanz zitiert: »Von einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus könne beispielsweise nicht gesprochen werden, wenn nur 5 Milliarden Euro in 4 Jahren bereitgestellt und die Fördermittel des Bundes von derzeit 1,5 Milliarden Euro auf jeweils 1 Milliarde Euro in den Jahren 2020 und 2021 abgesenkt werden. Die geplanten 100.000 zusätzlichen Sozialwohnungen in dieser Legislatur reichten nicht einmal aus, um den jetzigen Bestand an Sozialwohnungen zu sichern und ein weiteres Abschmelzen zu verhindern.«

Ein Debakel also, dieser zuvor viel gepriesene Gipfel. Dabei hatte Merkel richtig viel Wirbel um die Veranstaltung im Kanzleramt gemacht und erklärt: »Die Frage des Wohnens ist eine gesellschaftliche und eine der wichtigen sozialen Fragen, die uns alle angeht und die für den Zusammenhalt der Gesellschaft entscheidend ist.“ Als Merkel das »Ergebnis« des Wohnungsgipfels vorstellte, gab sie zu Protokoll: »Am heutigen Tag beginnt die Arbeit.« Ein skandalöses Statement derjenigen Frau, die nicht erst seit ein paar Tagen, sondern schon seit 13 Jahren unser Land regiert – und es mit ihren krassen Fehlentscheidungen zunehmend gegen die Wand fährt.

An der Wohnsituation von Millionen Deutschen scheint der Kanzlerin herzlich wenig zu liegen. Ihr nur zur Schau gestelltes Interesse an dieser wichtigen »gesellschaftlichen und sozialen« Frage trägt derzeit in Deutschland erheblich dazu bei, dass die Wut und der Protest bis in die hintersten Winkel der Republik weiter zunehmen und dauernd neue Höhepunkte erreichen. Vor allem auch, weil immer deutlicher wird: Anstatt viel mehr Wohnungen zu bauen, oder Land dafür freizugeben, überlässt unsere politische Kaste den Immobilienmarkt lieber amerikanischen Hedgefonds, die sich dort auf der Jagd nach Top-Renditen ungezügelt austoben dürfen, wie der Journalist und Blogger Norbert Häring in einem Beitrag verdeutlicht. Er gibt dort mit Genehmigung des Autors Werner Rügemer einen Auszug aus dessen gerade herausgekommenem Buch »Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts« wieder.

Das Desaster am Wohnungsmarkt habe ich in meinem neuen Buch „Das Ender der Herrlichkeit – Warum der viel gescholtene deutsche Michel bereits die Heugabeln wetzt« als eines von 13 drängenden Problemen skizziert, die die Deutschen derzeit auf die Palme treiben und ihnen vor Augen führen, wie sehr die linke politische Kaste in Berlin ihre Realität und ihre Anliegen aus den Augen verloren hat. Hier geht es um mehr als Nachlässigkeit, hier geht es um blanke Sabotage gegen das eigene Land. Deswegen als Auszug aus meinem Buch ein kurzer Text mit dem Titel »Die Rebellion der Mieter«:

Bürger begehren auf

Die Rebellion der Mieter

Millionen Bürger können sich die explodierenden Mieten und die großen Städte nicht mehr leisten. Polizisten, Krankenschwestern, Erzieher: Oft müssen sie 30 Prozent und mehr vom Einkommen für die Wohnung aufwenden. Sie pendeln stundenlang aus dem günstigeren Umland in die Ballungsräume, ziehen in kleine Wohnungen um, oder landen auf der Straße. Denn auch die Zahl der Zwangsräumungen nimmt in einigen Teilen Deutschlands zu. Und immer öfter können Bürger ein Stellenangebot nicht annehmen, weil die örtlichen Mieten unerschwinglich geworden sind.

Dagegen regt sich im ganzen Land Protest. In größeren Städten demonstrieren seit 2015 immer öfter Menschen gegen steigende Mieten, Luxussanierungen, Mietervertreibung und das Renditegebahren großer Wohnungsgesellschaften. Die Zinspolitik der Notenbanken hat immenses Kapital in den Immobilienmarkt gespült. Es jagt Renditen, die es anderswo nicht mehr gibt. Hinzu kommt die Migration, die den Kampf um günstigen Wohnraum drastisch verschärft. Und drittens können immer mehr Menschen trotz einer Vollzeitbeschäftigung kaum noch den nötigen Wohnraum bezahlen. Fast die Hälfte aller Mieter in Berlin fürchtet, sich die Mieten bald nicht mehr leisten zu können. »Es brennt. Und was die Mieten betrifft, muss man konstatieren: Es brennt sogar gewaltig«, findet die linke taz. »Blanke Existenzangst« beobachtet die Wolfsburger Allgemeine in einem Artikel über eine Mieterdemonstration im Stadtteil Vorsfelde.

In Berlin – wo 80 Prozent aller Wohnungen Mietwohnungen sind – gingen im April 2018 rund 13.000 Bürger für bezahlbare Mieten auf die Straße. Dem breiten Aktionsbündnis gehörten 240 Initiativen an. Künstler, Gewerkschaften, Rentner, Familien mit Kindern und Studenten marschierten vom Potsdamer Platz bis nach Kreuzberg. Sie riefen »Keine Profite mit der Miete« und trugen Plakate mit Aufschriften wie »Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Nächste am Straßenrand?« Bei vorangegangenen Demonstrationen im September 2016 und im April 2017 waren jeweils nur ein paar Hundert Teilnehmer auf der Straße.

Im Heidgarten in Wolfsburg protestierten im April 2018 Dutzende von Mietern gegen die »Aufstockung« ihrer Gebäude. In Frankfurt gingen im Februar 2017 rund 800 Menschen unter dem Motto »Stadt für alle« auf die Straße. Im August 2017 kam es im Nordend der Stadt zu einer weiteren Demonstration gegen »Mietervertreibung.« In Göttingen protestierten im April 2018 etwa 350 Studenten mit mehreren Mieter-Initiativen für eine sozialere Wohnungspolitik. Bei einer Demonstration gegen Luxussanierungen in Wolfsburg im April 2018 beschrieben die »Wolfsburger Nachrichten« die Stimmung als »auf dem Siedepunkt.«

In Stuttgart wurden im April 2018 nach einer Mieter-Kundgebung mit 150 Teilnehmern leerstehende Wohnungen besetzt. Am bundesweiten Aktionstag »Mietenwahnsinn stoppen« protestierten Bürger auch in Hamburg-Altona gegen überzogene Mieten. An der »Ersten Thüringer Mietparade« im April 2018 gingen 500 Menschen »gegen den Ausverkauf der Städte« auf die Straße. In Jena mobilisierte die Initiative »Recht auf Stadt« im Frühjahr 2018 mehr Menschen als die 37. regionale Immobilien-Messe. Und in Bayern machen die Freien Wähler jetzt gegen Wohnungsnot mobil.

 

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49 Kommentare

  1. Alles was die Schlafschafe aufweckt und zur Eskalation beiträgt ist gut. Wenn man erst die Hälfte der Mieter der Großstädte in die Mietverschuldung treiben muss, dann ist es eben so.

  2. Jetzt ist das Geschrei groß. Die Bürger haben es zugelassen, dass eine Merkel seit 2005 Kanzler ist und seit dem die marxistische, wirtschaftsfeindliche “ Umgestaltung“ in unserem Land um sich greift, die nunmehr fast vollendet ist. Der Wohnungsmangel ist weniger der „Profitsucht“ der Anleger geschuldet als der ständigen Regulation und Verhinderung eines wirklich freien Marktes. Wer um Himmels Willen investiert in einen Sektor, der vom Staat diktiert wird und in dem keinerlei Rechtssicherheit mehr für den Investor besteht. Und in dem extrem hohe, von der Politik verursachten Nebenkosten und Risiken (Grunderwerb, “ Ökologie“ , Auskunftspflichten, Preisobergrenzen) die Renditen und die Vertragsfreiheit schmälern.
    Aus nunmehr 100-jähriger Erfahrung sollte man wissen, dass Kommunismus/ Sozialismus, d.h. der Eingriff des „Sozial“- Staates in den Markt immer nur Mangel und Elend im Volk angerichtet haben.
    Käme der Staat seiner Aufgabe nach, Rechtssicherheit und Freiheit der Märkte zu gewährleisten, hätten wir diese realsozialitischen Erscheinungen nicht. Sicher, wir haben ein massives Wohnungsproblem. Dieses haben aber nicht die Investoren, Eigentümer und Vermieter zu vertreten. Wenn der Staat künftig den Markt für Bananen so reguliert, wie er es bei Wohnungen tut, haben wir bald knappe und teure Bananen.
    “ Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? Dann ist der Sand bald ausverkauft.“

  3. Noch kurz zur überbordenden Nachfrage. Woher kommt sie? Klar, Massenimmigration, die Herren wohnen halt gern dort, wo das Leben tobt und Glaubensbrüder schon zuhauf leben. Aber auch hundertausende von „Studenten“, die an die Unis geschleust werden, um Gender und Sozialwissenschaften zu „studieren“. Marode Infrastruktur, die oft das Wohnen auf dem Lande verbietet, weil man eben ohne PKW nicht zum Arbeitsplatz in der Stadt kommt.
    Und dann auf der anderen Seite massiver Abriss von Plattenbauten, durchgeführt von zumeist kommunalen,d.h. mehr oder minder staatlichen Gesellschaften.Der Konflikt aus ungebremster Nachfrage und Verknappung wird sehr bald Unruhen auslösen. Und der Staat, der dies zu verantworten hat, wird , typisch sozialistisch, mit Repressionen antworten.
    Wetten, dass es sehr bald wieder “ Einquartierungen“ wie nach Kriegsende 1945 geben wird?

  4. In Berlin baut man Unterkünfte – aber nicht für Obdachlose, sondern für Migranten.
    Für Obdachlose schafft man lediglich Kälteschlafplätze.

    Und während die Obdachlosen obdachlos sind, hat man gerade in Marzahn und Hellersdorf ganze Wohnblöcke aus den 1980er Jahren abgerissen.

    Sozial eben

  5. interessiert die Verantwortlichen doch einen feuchten Furz, geht doch nur um Wohnungen für Deutsche denn was für die Flüchtilanten gebraucht wird das wird doch so oder so gebaut, da ist doch Geld da.

    Alles im Sinne der Volkszerstörer, die BRD wird weiterhin mit Vollgas vor die Wand gefahren damit es zum grossen Aufstand/Bürgerkrieg gommt den man dann den nazis in die Schuhe schieben kann und die neue Ordnung in Kraft setzen kann, bei gleichzeitiger beseitigung von unliebsamen Elementen.

    Deutschland hat fertig.

  6. Geht jetzt den Leuten (und weniger gut gestellten Gutmenschen) auf, dass die 200.000+ Zuwanderer irgendwo wohnen müssen? Und für die stellt sich die Frage des „bezahlbaren Wohnraumes“ nicht.

    In meinem Umfeld beschwerten sich letztens SPD-Wähler darüber, dass sie kaum bezahlbaren Wohnraum fänden. Dazu fiel mir nicht nur ein „Geschieht euch recht!“ ein, ich hab’s auch gesagt und gefragt, warum die immer noch die wählen, die dafür verantwortlich sind.

    Sollte dadurch mein Bekanntenkreis übersichtlicher werden – macht nix!

    • Man kann es einfach nicht fassen was die Bürger dazu treibt diese Politiker immer wieder zu wählen. Die negativen Zustände auf allen Ebenen des Gemeinwesens die im Land vorsätzlich politisch hergestellt werden sind doch bereits für jedermann wahrnehmbar! Es liegt wohl daran, daß ein normaler Mensch sich nicht vorstellen kann, daß Politiker bösartig destruktive Politik machen!

  7. Lieber Autor,

    Mir fällt auf, dass auffallend oft „Studenten“ Wohnungen ( das „bezahlbare“ lass ich mal weg) fordern.

    Ich kann nur sagen: Entweder ihr (Studenten) arbeitet oder ihr bleibt bei Mama und Papa wohnen.

    Meine Erfahrung als Vermieter:

    a) 3. Etage ohne Fahrstuhl – auch für den grössten Sportler inakzeptable
    b) 20 Minuten mit U-Bahn zum Hbf Hamburg – zu weit weg

    Aber auch ein Tipp noch: Weniger Geld für Handy, Markenkleidung ausgeben – dann reicht es auch für die Miete, ansonsten: Handwerk erlernen und selber bauen.

    • 100 Prozent Zustimmung. Hätten wir die zigtausend meist unproduktiven, weil später zu nichts zu gebrauchenden, Studenten nicht, wäre vieles einfacher. Keine Leistungsbereitschaft, aber Forderungen. Und die bösen Eigentümer sind schuld. Die bieten viel zu wenig und zu teuer an, hegen keinerlei “ soziale Verantwortung“ die bösen Kapitalisten. Und wollen sogar selbst über ihr Eigentum bestimmen, so weit kommt´s noch.
      Mal sehen, wann Aldi und Edeka an ihre “ gesellschaftlichen Pflichten“ erinnert werden und die Preisfindung von einer rotgrünen NGO vorgenommen wird.

    • Übrigens hat mein langjähriger Vermieter, ein Hamburger Speditionsunternehmer, meine ohnehin für diese Lage günstige Kaltmiete über neun Jahre (!) nicht ein Mal erhöht. Die steigenden Kosten wurden lediglich durch das sozialsozialistische Machwerk “ Energiewende“ verursacht.
      Das nur einmal zur Ehrenrettung der Wohnungseigentümer, sozialistisch-neudeutsch „Miethaie“ tituliert.

  8. Der DGB soll Mal den Ball flach halten, sie klatschen doch mit Merkel in einem Takt, wenn es um die Fachkräfte geht. Doch das die Wohnungen für bestimmt sind, verschweigt eine sogenannte Gewerkschaft. Sie geben zwar vor, daß diese für die deutschen Bürger sind, meinen tun sie aber nicht die, die schon länger hier leben.

    • Die faschistoiden linken Demonstrationen mit allen damit verbundenen Auswüchsen gehen vor allem auf das Mobilisierungspotenzial der Gewerkschaften zurück. Und das wofür sie demonstrieren wird die guten Lebensverhältnisse der Arbeitnehmer nachhaltig zerstören und die von ihnen eingezahlten Sozialbeiträge zur Plünderung durch ins Land eingedrungene Fremdinvasoren freigegeben, was bereits in vollem Gange ist. Alle sozialen Versprechungen sind Wolkenkuckucksheim wenn die Sozialtöpfe leegeplündert sind!

  9. Die Zustandsbeschreibung der aktuellen Wohnungsmarktsituation und deren Auswirkungen, auch unter den Aspekten der völlig verkorksten Europolitik des gesamtem Dilletantismus dieser politischen Selbstdarsteller ist an und für sich richtig dargestelllt.
    Völlig entbehrlich jedoch ist das Geschwafel, mithin saudummes Geschwätz des verlogenen Gewerkschaftsgesindels und deren naseweises Sezieren der Ursachen des Wohnungsmartfiaskos, das nicht zuletzt auch ihre marxistischen Gesinnungsverbrecher und die Sektierer des Ökofaschismus hauptsächlich mit zu verantworten haben.
    Es ist ein Hohn sondersgleichen, das ein oder mehrere Gewerkschaftsfunktionäre überhaupt zum Thema sozialer Wohnungsbau das schändliche Maul aufreisen, ohne sich an die eigenen DGB-Glanztaten und Betrügereien in Sachen Neue Heimat zu erinnern.
    Dieses betrügerische und geldgierige Gewerkschaftsgesockse und deren schmieriges Führungspersonal waren zum damaligen Zeitpunkt keinen Deut besser als die von ihnen nun pharisäerhaft bekrittelten Immobilienspekulanten. Plett und insbesondre Vietor waren schon damals die Inkarnation des Wasserpredigenden Weinsäufers.

    Das ein Gewerkschafter, siehe „Neue Heimat“ und „Coop“ als Unternehmer nichts zu Wege bringt, ist ob des geringen Bildungsstandes und somit niederster Erwerbskompetenz und Nützlichkeitsgrades dieser Figuren verständlich.
    Aber warum halten sie dann nicht wenigsten ihr dummes Maul und bescheiden sich mit dem was sie am besten können. Auf Kosten andrer ein feudales Leben führen und andre bespitzeln und denunzieren.

    • Oi, ein schöner Kommentar. Es sind immer die marxistischen Brandstifter, die nach vollendeter Tat nach der Feuerwehr rufen. Aber die kommt nach vollzogener “ Umgestaltung der Gesellschaft“ demnächst nicht mehr.

  10. Über 80% der Bundesbürger wählen nicht die Partei, die das alles beenden kann.

    Was regt ihr euch denn auf? Ihr wollt das doch. Und das ist erst der Anfang, denn es kommen Millionen neuer Menschen zu uns, die das Problem nochmal so richtig verschärfen werden.

    Aber hey…. immer schön gegen Rechts demonstrieren hilft dagegen (nicht).

    Ihr bekommt das, was ihr bestellt habt.

    Mit tun einzig die AfD Wähler leid, die darunter ebenso leiden.

  11. Sogar Genossenschaften – sie sich gern sozial geben – haben die hochpreisigen eigenen Wohnprojekte den Vorzug gegeben. (Man schließt nur zum äußeren Schein halber 5% Sozialwohnungen mit ein) Es gibt sehr alte Genossenschaften, die einst in Eigenleistungen und mit den Mitgliedern Wohnungen hauptsächlich für Arbeiter bzw. Menschen mit durchschnittlichen und unteren Einkünften bauten – besonders in den 50′ bis 70′ Jahren. Die Zeiten sind längst vorbei, es regieren Strategien des ungezügelten Marktes auch in Genossenschaften – denn die Vorstände sind Neue, haben keine Berührung mehr mit sozialpolitischen Aspekten der Bevölkerung – interessiert die auch nicht mehr.
    Die Alt-Mitglieder dieser einstigen genossenschaftlichen Atmosphäre sind fast weg gestorben.
    Anlagekapital und andere Finanz generierende Strategien bestimmen die Vorstände. Was nützen Auszahlungen von Dividenden an Mitglieder, wenn das Kapital der Genossenschaften nur noch für teure Protzquartiere verwendet und dafür die Mieten jährlich für alle neu angehoben werden. Allerdings Stück für Stück – kleine Beträge – damit kein Jammern aufkommt.

    Ändern kann man gesetzlich nichts mehr – weil die Karre längst im Dreck steckt und Lobbyisten die Gesetze machen.

    Was helfen könnte, ist gnadenloser Volksaufstand und zivile Aktionen gegen diese verlogenen und gierigen Vermieter und deren Gesellschaften. Alles kaputt machen und sabotieren, solange, bis diese Fettmaden einsehen das Volk will sich nicht mehr länger ausrauben lassen.

    • Eben. Es war einmal…..eine GENOSSENschaft………
      Heute gibt es keine GENOSSEN mehr, das merken auch die Sozen SEHR…;-))

  12. Erstens: 80 % der Wähler WOLLEN GENAU DAS (selbst dann, wenn sie gar nicht kapieren, WAS DAS IST! ;-))

    Zweitens: NICHTS was in der Politik geschieht, geschieht „zufällig“.

    Das ZIEL ist klar: Sie (Merkel & Hintermänner) wollen den größten Teil der Deutschen PLATT MACHEN !

    Nach der DEAGEL-Prognose (amerikanisch-britischer Think Tank) wohnen bis 2025 (!!!!!!) – also noch läppische 8 J. – mindestens 61 % (!!!!) weniger Menschen in D.

    Wie könnte das möglich sein ? Jeder darf mit- „raten“…..

    Ich empfehle jedem, sich diese „Prognose“ ( z.B.auf „dieunbestechlichen“) nachzulesen und dann gründlich nachzudenken…

    • 30? Ich rechne das in etwa 5 Jahren Schluss mit lustig ist und zwar so oder so. Je früher allerdings der große und unvermeidliche Clash beginnt, desto besser stehen die Chancen für die Einheimischen. Das Hauptproblem sind allerdings die Feinde in den eigenen Reihen.

    • Gott geb´s. In dreißig Jahren bin ich wohl tot. Ich selber gebe diesem neo-marxistischen Konstrukt keine 2 Jahre mehr. Dann ist alles endgültig zusammengebrochen. Invasion, implodierte EU, Staats- (nein Bürger-) Pleite. Und marodierende Banden auf den Straßen. Jeder stelle sich auf den Bürgerkrieg ein. Ich habe es jedenfalls, soweit wie möglich und legal, getan.

  13. Die einzige Partei, die dem Problem mit Vernunft und erfolgversprechend entgegentreten könnte, verliert von Woche zu Woche wieder Wählerprozente zugunsten der Grünen! Der Bionade-Bourgeoisie geht es noch zu gut.

  14. Alles sehr schön was da steht, aber man kann es gaaaaaaanz einfach machen. 100000 Sozialwohnungen reichen nicht mal die neuen sozialhilfeempfänger unter zu bringen. Die teuren Mieten werden für die neubürger aus dem steuersäckel bezahlt. Schließlich bekommen sie als Sozialer wohnungsbau ganze Häuser hingestellt mit modernster ausstattung.

    • Die Neubauten für die Neubürger sind zudem falsch geplant. Singels dürfen max. 50qm bewohnen, um von der Sozialhilfe bezahlt zu werden. Die Neubauten haben aber 55qm. So war es zu lesen.
      Ausserdem, wenn die Politik schon davon träumt, die Bevölkerung auszuschlachten (Organspende) um daran zu verdienen, dann ist es denen auch egal, welcher Investor sich mit Wohnungen eine goldene Nase verdient. Nach der Wende waren es doch auch die Promis, die sich verspekuliert hatten und weinerlich im TV erklärten, wie sehr sie aufs Kreuz gelegt wurden. Aber die Gier nach Renditen von 30% macht eben blind.

  15. Gibt es irgend etwas, was Merkel in ihrer Amtszeit überhaupt erfolgreich hinbekommen hat? Ich habe nie verstanden, warum sie so hoch gepriesen wurde. Ausser ihrem Machterhalt um jeden Preis, hat sie mit ihren Fehlentscheidungen Deutschland nur geschadet. Ansonsten war und ist Merkel die Meisterin im Problemverdrängen, Ausitzen und Versprechungen, die sie zu 90% nicht gehalten hat. Aber der deutsche Michel kapiert erst, wenn es ihn selber betrifft.

    • Sie ist noch nicht fertig damit,erst wenn Buergerkrieg ist und D ganz auseinander bricht ,Armut und Elend herrscht, dann wird Sie Ihre Sklavenhalterkolonie im Sinne der Nwo errichten.

    • Frau Mehrkills Auftrag war die totale Zerstörung Deutschlands, und die hat sie fast hinbekommen – aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, insbesondere nicht für sie. Da geht also noch etwas. Daß die bekanntermaßen fremdgesteuerten Medien (siehe „Die Anstalt“) sie dafür hochjubeln, kann man doch erwarten, oder?

  16. Nicht nur Tatort Wohnungsmarkt. Merkel zerstört das ganze Land, gesellschaftlich, kulturell, wirtschaftlich, identitär usw. Und den größten Teil des Deutschen Michels kann man so beschreiben:

    „In seinem Sessel behaglich dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum” (Karl Marx)

  17. Der Artikel ist von destruktiven Sozialismus geprägt. Ich denke nicht, dass dem Wohnungsmarkt ein mehr an Marxismus helfen würde.

    Meines Erachtens ist die Hauptherausforderung des Wohnungsmarktes die millionstarke Gästeschar der Kanzlerin die mit dem Geld der einheimischen Steuerzahler diese beim Wettbewerb um Wohnungen ausstechen. Zusätzliche Sozialwohnungen kämen prioritär den Gästen der Kanzlerin zugute. Sprich ein Geschenk der Steuerzahler an die Gäste.

    Meine Ex-Gattin hatte 2012 eine Wohnung in einer süddeutschen Stadt angemietet. Der Wohnungsmarkt war seinerzeit sehr mieterfreundlich. Ich vermute, dass ohne die Gästeschwemme der Wohnungsmarkt in weiten Teilen Deutschlands auch heute ein ziemlicher Mietermarkt wäre.

    • Logisch. Wenn ich 5 Hasenställe habe, kann ich keine 100 Hasen halten oder denen „Zuflucht“ gewähren.🤗

    • Absolute Zustimmung. Wenn wir Jahr für Jahr Bewohner für eine Stadt in der Größe von Mainz oder Kassel ins Land holen, muss man sich nicht über Wohnungsnot wundern.

  18. der deutsche Immobilienmarkt ist für Fond-, Aktiengesellschaften eine Goldgrube. Bund und Länder verschleuderten die Sozialwohnungen, die in Wahrheit Eigentum des Volkes sind, an Immobilienkonzerne wie Vonovia, Particia. Die „Heuschrecke“ Blackrock gehört zu den harmlos bezeichneten Investoren in diese Alktiengesellschaften. Angesichts Nullzinspolitik sind Wohnungen in Deutschland ein großes Renditeobjekt. Die Sanierungen, meist als Energieeffizienz steigernd deklariert, können auf Mieter umgelegt werden. Es muss einfach nur die Bürokratie beachtet werden. Dafür haben die Immobilienkonzerne Angestellte und Anwälte. Die Mietpreisbremse der SPD ist nichts anderes als den Mangel verwalten und weitere Wohnungen in den Schlund der Konzerne treiben. Kein privater Vermieter kann sich eine Heerschar an Anwälten leisten.
    Jetzt komme ich zum Volk: das will genau das so haben. Da wird das Feindbild Vermieter präsentiert und die Leute springen darauf an. Sie gehen auf die Straße für „open border“, dem Lebensraum des Hamsters und Juchtenkäfer, aber niemals für die eigene soziale Absicherung.Keiner geht auf die Straße und schreit die Politiker an, dass sie nur Sachverwalter des Eigentums des Volkes sind: nämlich Grund & Boden, Sozialwohnungen.
    Und der DGB, die Gewerkschaften allgemein, machen bei dem dreckigen Spiel der Politiker mit. Dann gehen sie mal auf eine Veranstaltung des Mieterbundes, hacken gemeinsam auf das Feindbild Vermieter mit ein und schon laufen ihnen die nützlichen Idioten hinterher.

  19. Es werden ja Wohnungen gebaut, sehr schöne Wohnungen und sogar auf Staatskosten. Aber leider sind die nur für die „Gäste“ bestimmt. Wenn es um Wohngebiete für Deutsche geht, dann erfolgt eher Rückbau.

  20. Da tritt Aiwanger mit seiner Forderung, Flüchtilanten-Invasoren als Einlieger in Privathäuser/Wohnungen einzuweisen, offene Türen ein. FW machen’s möglich-

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