Messerstecher: Usinger Polizei geht die Luft aus

Foto: Von Patcharapa/Shutterstock

Usingen – Manchmal wäre es schon hilfreich,  wenn außer der Polizei abends mal jemand nach dem Rechten sehen würde. Aber das ist ja, wie die Verhaftung der Erbenheimer Bürgerwehr bewiesen hat, strengstens verboten. Peinlich wird es jedoch, wenn direkt vor dem Polizeirevier ein böser Bube der Polizei die Luft rauslässt, die nicht mal was merkt, und ein zufällig vorbeikommender Passant die „Ordnungshüter“ auf den Pneumothorax der kompletten Streifenwagenflotte aufmerksam macht.

So geschehen am Wochenende vor dem Polizeirevier in Usingen. Wie der Usinger Anzeiger schreibt, hat dort ein unbekannter schlanker, auffällig großer Mann mit einem Messer acht Reifen an insgesamt vier Streifenwagen zerstochen. Das ganze auf einem gut ausgeleuchteten Parkplatz direkt am repräsentativen Eingangsbereich vor dem Gebäude des ehemaligen Amtsgerichtes. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde gegen 22.10 Uhr ein Zeuge in der Weilburger Straße durch ein Zischen aufmerksam. Er sah, dass ein Mann zwischen zwei Streifenwagen hervortrat und sich anschließend in Richtung des Friedhofes und des Schlossparkes – Usingens nächtliche No-Go-Area – entfernte. Eine sofort eingeleitete Fahndung (zu Fuß?) nach dem Täter verlief ergebnislos.

Der Unbekannte soll dunkle Kleidung getragen haben, wobei er eine Kapuze über den Kopf gezogen hatte. Die Polizei glaubt, dass es sich bei dem Reifenstecher um den gleichen Täter handelt, der unlängst versucht hat in eine Parfümerie in der Zitzergasse, einzubrechen. Die Täterbeschreibung zeige eine große Übereinstimmung. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Kommissariat für Staatsschutzdelikte der Kriminalpolizei in Bad Homburg unter der Rufnummer 06172/ 120-0 zu melden. Seit geraumer Zeit kann man in Kleinstädten wie Usingen im Taunus ab einer bestimmten Uhrzeit nur noch mit gemischten Gefühlen herumlaufen. Das hat die Dreistigkeit des messerbewaffneten Reifenstechers deutlich bewiesen. (KL)

 

 

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11 Kommentare

  1. Usingen, liegt das nicht in einem Bundesland in dem am Sonntag LTW sind? Rot oder Grün wählen hilft sicher gegen zerstochenen ( Streifenwagen ) Reifen.

  2. Das ist genauso wie bei kleinen Kindern. Die lernen erst wenn man die Hand über eine heiße Herdplatte hält. So verhält es sich auch bei unseren linksgrün verstrahlten Politikern und Wählern.

    • /satireOn/ Die Welt besteht aus keinen einfachen Lösungen, man muß alle Dinge differenziert und gesondert für sich betrachten. Nur weil man sich einmal die Finger verbrannt hat, heißt das lange noch nicht dass es beim nächsten Mal wieder passieren muß.

  3. „…..hilfreich, wenn außer der Polizei abends mal jemand nach dem Rechten sehen würde.“ Für das nach DEM Rechten sehen, hat die Polizei leider keine Zeit, sie muss nach DEN Rechten sehen.

  4. Man hat inzwischen immer und überall und zu jeder Tageszeit Bedenken allein auf die Straße zu gehen. Da ist man froh, wenn im Ernstfall ein Helfer da ist. Aber wie das in unserem Rechtsstaat so ist, meistens ist der dann am Ende der Täter. Aber das ist ja nichts Neues. Ich kann mich an ein Ereignis in den 1980er Jahren in Westberlin erinnern. Ein Mann wollte in der U-Bahn einer Frau helfen, die belästigt wurde. Am Ende der Auseinandersetzung landete der Helfer im Rollstuhl und war von da an auf sich alleine gestellt. Wir, im anderen Teil Berlins, haben nur die Köpfe geschüttelt bei den Berichten.

  5. Liebe Leute, was erwartet ihr? Wie bestellt, so geliefert. Wobei das erst der Anfang ist.
    Viel Spaß noch in die Zukunft, wenn der „Pakt“ am 11.12.2018 von den Links-Grünen-Moral-Nazis unterschrieben ist. Dann wird es erst richtig lustig…

  6. Selbst, wenn ich das sehen würde, das Reifenschlachten bei den grünen Minna’s, ich könnt mich beherrschen. Als Bio-Deutscher bin ich der Arsch, sollte ich mich gegen die Merkill-Gäste wehren (mach ich ja mit Erfolg) -soll die Bullerei auch mal aktiv werden!

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