Bürgerwehr Erbenheim: Patrollieren bis die Polizei kommt

Symbolfoto: Screenshot/Youtube

Wiesbaden – Wer sich an Karneval als Polizist verkleidet, wie Anfang des Jahres im Hochtaunuskreis geschehen, bekommt mächtig Ärger. Wer außerhalb der Karnevalszeit als Ordnungshüter auftritt, erst recht. Das haben jetzt zehn Mitglieder einer angeblichen „Bürgerwehr“ zu spüren bekommen, die am Donnerstagabend in Erbenheim – Tatort von Susannas Mord – im Bereich Berliner Straße/Tempelhofer Straße mit „teils mit gleicher, uniformartiger Bekleidung unterwegs waren.“ Die Wiesbadener Polizei, die im Fall von Susanna vierzehn Tage untätig blieb, war in relativ kurzer Zeit ausgerückt, um die unliebsame Konkurrenz dingfest zu machen. Laut Polizeibericht umfasste die Gruppe zehn Personen, die nach Meinung der Polizei einer „rechten Gruppierung“ angehörten und scheinbar versuchten, eine sogenannte „Schutzstreife“ zu laufen.

Nach Polizeiangaben wurden Fünf Personen zunächst in Gewahrsam genommen und ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Uniformierungsverbot aus dem Versammlungsgesetz eingeleitet. Nach dem üblichen Prozedere wurden alle Personen wieder auf freien Fuß gesetzt.  Die Bekleidung der Männer wurde jedoch beschlagnahmt und ein Platzverweis ausgesprochen, heißt es im Presseportal „Blaulicht“.

Weiter heißt es sinngemäß: Die hessischen Sicherheitsbehörden stehen den Schutzstreifen sehr kritisch gegenüber. Die Gefahrenabwehr und der Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bleiben Aufgaben der Polizei. Schade, dass Susanna und das andere von Ali Bashar vergewaltigte 11jährige Mädchen nicht von der „Gefahrenabwehr“ profitiert hat. Und so klingt die Begründung warum Schutzstreifen verboten sind recht holprig und schwer nachvollziehbar. Da heißt es abschließend:

„Da die Durchführung sogenannter „Schutzstreifen“, wie im vorliegenden Fall, Verstöße gegen Rechtsnormen verwirklichen kann, schreitet die Polizei entschieden ein und führt konsequent die erforderlichen Maßnahmen durch.“.

Welche „Rechtsnormen“ verletzen eigentlich zehnköpfige arabische Männerhorden, die mit Messern bewaffnet, nachts ab 22 Uhr junge Frauen in der Fußgängerzone belästigen? Wenn die Wiesbadener Polizei so erfolgreich „Gefahrenabwehr“ betreibt, warum trauen sich dann laut Polizeiangaben (Journalistenwatch berichtete) über die Hälfte der Befragten nicht mehr allein auf die Straße? Geklärt werden müsste auch die Frage was eine „uniformartige Bekleidung“ ist. Wie oft sieht man gerade auf dem Land Bauern oder Forstwirte mit alten Bundeswehruniformen herumlaufen. Ganze Modelabels stellen solche Militäry-Klamotten her. Sogar Miniröcke gibt es im Flecktarn. Stürmen demnächst Polizisten Outdoorläden, um Funktionskleidung zu beschlagnahmen?    (KL)

 

 

 

 

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19 Kommentare

  1. Die Scharia-Polizei ist jedoch OK. Da sind der Politik und der Polizei plötzlich die Hände gebunden. Zeit für ein vergleichendes Meme.

  2. Das ist alles Polizei-MUMPITZ ! Heiße Luft erzeugen und Backen aufblasen, um die unliebsame Bürger-Konkurrenz vom Schach-Brett zu halten.

    Wenn die Bürger ein bisschen clever sind, können sie das betreiben, OHNE dass sie gegen NEBULÖSE NORMEN „verstoßen“.

    Lasst euch nicht einschüchtern ! Nur „uniformiert“ (auch wenn das ein unscharfer Begriff ist) herum zu laufen ist wirklich keine gute Idee.

    Stellt sich die Frage: Brauchen Bürger eine Uniform, wenn sie gemeinsam spazieren gehen, z.B. weil sie einen Mond-Fetisch haben?;-)

    Und der Polizei ist der DRINGENDE RAT zu geben: Kümmert euch GEFÄLLiGST um die KRIMINELLEN !

    • Nix da das wäre gefährlich! Ich muss hier einen alten DDR Polizistenwitz los werden. Was bedeuten die Streifen am Ärmel? Ein Streifen-er kann lesen. Zwei Streifen- er kann lesen und schreiben. Drei Streifen-er kennt einen der lesen und schreiben kann.:-)

  3. Was für eine peinliche Posse von der Polizei. In einem Artikel bei ET war vor wenigen Wochen die Rezension eines Anwaltes zu dieser Problematik zu lesen, worin dieser die Rechtmäßigleit
    von Bürgerwehren bestätigte, wenn die Polizei ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen ist.
    Leider habe ich diesen Link nicht mehr, werde aber noch mal suchen und dann einstellen.

  4. Ich sehe jeden Tag Männer in Uniform.
    Nur nennen die es Anzüge…

    Als Polizei muss man da unbedingt eingreifen und jeden Anzugträger verhaften und den Anzug konfiszieren.

    Beginnend im Bundestag. Dort sitzen Unmengen an Uniformierten.

    Wie bekloppt ist Deutschland?

    Wo steht geschrieben, dass man sich nicht in kle8ien Gruppen durch die Gegend bewegen darf? Wo steht geschrieben, dass sie nicht die gleichen Klamotten tragen dürfen?
    Sind doch wohl nicht mit den nichtsnutzigen Polizisten zu verwechseln?

    Hat man in diesem Land jetzt schon eine Kleiderordnung eingeführt? Ich denke nicht!

  5. Ja man will den beginnenden zaghaften widerstand unterbinden. wir sollen zwar weiter Arbeiten gehen und Steuern zahlen, aber außerdem lächelnd Opfer spielen. Militärisch ähnliche Strukturen solen gar nicht erst zugelassen werden. Die Gefahr, das daraus (wie gesagt unbewaffnete Streifen) ein Flächenbrand wird, ist ihnen zu groß. Schließlich endet das so, wie in einer bekannten Stadt: Putschversuch mit dem Luftgewehr!

  6. Die „Goldstücke“ haben „Immunität“, darum muss die Polizei die „Goldstücken von der Willkür und Gewalt von den “ Ungläubigen-Nazi-Kartoffeln“ schützen.

    (Sarkasmus aus!!!)

  7. Wenn ich schon den Polizeisprech lese….! Haben die in den fast 30 Jahren den Sabbel von den Ossibullen übernommen? Viel Blech reden und nix sagen. Egal, ob „Weisse Mäuse“ oder hohe Tiere bei den Sprechern kommt nur Dünnpfiff.

  8. Mal ehrlich, da haben sich die Herren wirklich glatt angestellt. Jeder im Land weiß doch, das Gruppen mit mehr als 3 Personen unter Zusammenrottung fällt. Die können froh sein, dass das als Versammlung gewertet wurde um daraus den Uniformierungsverstoß zu konstruieren. Die Polizei hätte ja auch behaupten können, diese Zusammenrottung hatte rechtsextremistische Hintergründe. Gleiche Kleidung geht gar nicht also beim nächsten mal besser absprechen. Dann aufteilen, 5 links der Straße 5 rechts. Kleidung konfisziert? War was ungesetzliches draufgedruckt, ja dann greift wieder mein erster Satz.

  9. Wäre diese “ Bürgerwehr “ mal vor der Usinger Polizeiwache gewesen, dann hätten die Streifenwagen sicher keine platten Reifen gehabt. Sie bericht hier auf JW.

  10. Wenn die Puzilei ihren Auftrag nicht mehr erfüllen kann, wegen welcher Gründe auch immer, ist es die Aufgabe der Bürger im eigenen Land für Sicherheit zu sorgen. Der Preis dafür wird dem merkelding in Rechnung gestellt werden, und das wird teuer. Jeder Richter oder Staatsanwalt sollte sich bei solchen Maßnahmen fragen wer der Urheber dieser Situation ist, und entsprechend handeln.Das sich Bürger an unsere Gesetze halten setze ich voraus, so wie auch gez-ahlt wird, obwohl die momentane ardzdf Rotlichtberieselung ein Verbrechen an sich ist…

  11. Polizei, wo ist sie denn? Hier in Chemnitz sehe ich sie nur in gut ausgeleuchteten Ecken, sitzend im Auto. Naja selbst ist der Mann!

  12. …und was ist mit den Stadtvierteln, in denen sich die Polizei, „Dein Freund und Helfer“, nicht mehr hinein wagt?

  13. Solche Gesetze gelten nur für die, die schon länger hier leben. Für Bereicherer und NeuAnkömmlinge, gelten solche Gesetze nicht.

  14. Da man sich auf die rappenden Lachmützen nicht mehr verlassen kann brauchen wir mehr Bürgerwehren. In einen kleinen Ort in unserer Region,kam es auch ständig zu Diebstählen sexuelle Angriffe gegenüber Kindern,Jugendlichen und Frauen. Seid nun hier ein paar Leute immer wieder in dem Ort auflaufen und bestimmte Leute deutlich machen wir sind hier, Ist Ruhe. Bürgerwehren werden immer notwendiger und mehr werden.

  15. Nicht einzuschreiten ist offensichtlich auch Teil der Polizeiarbeit, die diesen als exekutives Monopol auch durchzusetzen hat. Wo kämen wir hin, wenn Kreti und Pleti da störend zwischen funkten?

  16. ,,Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.”

    -Ernst Jünger: Der Waldgang

  17. Womöglich werden noch Übergriffe und Straftaten an den hier schon länger lebenden Bürgern verhindert und das geht ja mal gar nicht! 👿

  18. Gegen BioDeutsche muss der UnRechtsStaat vorgehen, da ja „die noch nicht so lange hier lebenden“ ja machen dürfen was sie wollen, und sich die Polizei sonst langweilt…

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