Autoklau im Halbstundentakt: Rekordwert bei Autodiebstahl erreicht

Autodiebstahl (Bild: Shutterstock.com/Von plantic)
Autodiebstahl (Bild: Shutterstock.com/Von plantic)

Auch im Bereich des Autodiebstahls ist ein neuer Rekordwert in Deutschland erreicht: Der Gesamtschaden durch Autodiebe lag 2017 bei 323,7 Millionen Euro. Eine Steigerung um mehr als 80 Prozent. 

Die Autodiebe haben 2017 rein rechnerisch etwa alle 30 Minuten einen kaskoversicherten Pkw gestohlen. Damit ist ein bisher noch nie erreichten Rekordschaden in Deutschland verbucht. Zwar sei die Zahl der Diebstähle zurück gegangen, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Jedoch klauen die Diebe immer teurere Autos, sodass der Schaden bei einem Rekordwert von 323,7 Millionen Euro 2017 gelegen ist. Das entspricht einer eine Steigerung um mehr als 80 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Während sich Besitzer von Kleinwagen und Opel-, Fiat- oder Citroen-Fahrer eher geringe Sorgen um einen Diebstahl ihrer Autos machen müssen, stehen luxuriöse SUVs und Limousinen von Premium-Herstellern hoch im Kurs, berichtet der GDV.

Am beliebtesten klauen die Kriminellen laut GdV-Statistik Land Rover und Porsche. Aber auch Q7-Modelle von Audi und X5-SUVs von BMW ebenso wie Limousinen der Mercedes-Benz S-Klasse und der BMW 7er-Reihe finden große Beliebtheit. Die Autobesitzer dieser Marken werden am häufigsten in Berlin und Hamburg heimgesucht. Den Schaden trägt, neben dem Verlust des Wagens, wie immer der Bürger, der über steigende Versicherungsprämien die Politik der offenen Grenzen zu begleichen hat.  (SB)

Loading...