Flüchten auf die feine Art: In der Luxuslimousine nach Europa

Foto:Von zieusin/shutterstock
Foto:Von zieusin/shutterstock

In Griechenland ermittelt die Polizei gegen ein Netzwerk von Menschenschmugglern. Für 3000 Euro sollen sie illegale Einwanderer in Luxuslimousinen nach Europa gefahren haben.

Im Norden Griechenlands steigt die Zahl der illegalen Einwanderer. Am 30. September wurden fünf Georgier festgenommen, die einem größeren Netzwerk angehören sollen, gegen das seit Monaten ermittelt wird.

Die fünf Verhafteten sollen illegale Einwanderer aus der Türkei in Luxusautos und Limousinen nach Griechenland geschmuggelt haben, um Polizeikontrollen zu umgehen. 2000 bis 3000 Euro soll die Fahrt pro Person im Luxusschlitten gekostet haben. Bis zu zehn Einwanderer ohne Papiere seien so transportiert worden – einige von ihnen wurden in den Kofferraum verfrachtet.

Die Fahrzeuge sollen mit bulgarischen Nummernschildern für ihre Reise an die türkische Grenze ausgestattet worden sein. Die seien dann mit griechischen ausgetauscht worden, berichtet ekathirmerini.com. Von dort seien die zukünftigen Neubürger in die nördliche griechische Hafenstadt Thessaloniki gebracht worden. (MS)

 

Loading...