Grüne: Gebt das Hanf frei

Nils Kröger

Foto: Imago
Hanfparade am 12.08.2017 (Foto: Imago)

Während Deutschland gerade in einer Flut von wirklichen Problemen (Migration, Islam, Steuerlast, Wohnungsknappheit, Diesel-Fahrverboten etc.) überschwemmt wird, kommen die Grünen in Form von Cem Özdemir mit der ollen Kamelle „Cannabis-Verbot“ um die Ecke. Moment mal, etwa der Özdemir, der sich während dieser hirnrissigen „Ice-Bucket-Challenge“, auf seinem Balkon neben einer Cannabispflanze, den Kübel über den Kopf schüttete? Ja, genau der! Was hat uns denn der Herr so mitzuteilen?

 Nach der Legalisierung von Cannabis in Kanada hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir die Drogenpolitik der Regierungskoalition kritisiert. Die schwarz-rote Verbotspolitik für Cannabis sei „krachend gescheitert“, sagte der frühere Grünen-Parteivorsitzende dem Berliner „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe). „Der Schwarzmarkt blüht, es gibt weder einen funktionierenden Jugend- noch Gesundheitsschutz.“

 Moment! Etwa das Kanada, das von der liberalen Partei unter Justin Trudeau geführt wird? Ja, genau das! Keine weiteren Fragen mehr. Nun aber zurück nach Deutschland und Herrn Özedemirs grandioser Begründung. Warum blüht denn der Schwarzmarkt und wer hat ihn unter Kontrolle? Eine kurze Recherche im Internet genügt bereits um dies zu beantworten (hier ein Auszug von der FNP).

 (…) Die meisten im vergangenen Jahr aufgegriffenen Dealer stammen aus Afrika, alleine 38 Prozent aus den beiden nordafrikanischen Staaten Marokko und Algerien. Dies ist offenbar eine Folge der Flüchtlingskrise. Denn 61 Prozent der Tatverdächtigen, denen Drogenhandel oder -schmuggel im Bahnhofsviertel vorgeworfen wird, seien erst ab Mitte 2015 nach Deutschland eingereist, stellte die Frankfurter Polizei fest. Mehr als jeder Zweite habe sich „illegal im Bundesgebiet“ aufgehalten. (…)

 Dieser Artikel bezieht sich zwar lediglich auf Frankfurt aber in Berlin, Hamburg, München und den restlichen Groß-und Mittelstädten sieht es nicht anders aus. Die Lösung des Problems liegt im Grunde auf der Hand. Wenn jemand sich nicht an die Regeln hält, muss er Deutschland wieder verlassen. Aber auf solche Ideen kommen Grüne nicht. Weiterhin gilt auch, dass jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist. Denn die Leute, die so einen Dreck kaufen, ist ihre Gesundheit anscheinend ziemlich egal. Eine vernünftige Sanktionspolitik würde wahre Wunder bewirken und dieses Problem erledigen. Zum Schluss haut Herr Özdemir noch einen richtigen Kalauer heraus.

(…) Das Beispiel Kanada zeige, dass die Legalisierung von Cannabis-Konsum für Erwachsene der richtige Weg sei, sagte Özdemir. Die Regierungskoalition müsse die „Bevormundung der Bürger“ beenden und endlich für effektiven Jugendschutz sorgen. (…)

Jeder weiß, dass Politiker immer nur unser Bestes wollen. Unser Geld. Genau darauf läuft es nämlich hinaus. Eine Legalisierung führt dazu, dass dann Geschäfte diesen Müll anbieten und darauf auch Steuern zu entrichten haben. Aber warum sollte sich jemand die Blöße geben und in ein Geschäft gehen um teures Cannabis zu erstehen, wenn er das unter Umgehung sämtlicher Jugend- und Gesundheitsvorschriften auch beim Dealer um die Ecke bekommen kann? Neben den erhofften weiteren Steuern soll dies eigentlich auch nur Türöffner sein. Was kommt nach der Cannabis-Legalisierung? Das gerade jemand von den Grünen, der Verbots- und Bevormundungspartei schlechthin, solch einen Unsinn fordert, spricht wahrlich Bände.

Ein effektiver Jugendschutz ist erst dann möglich, wenn die Grünen der SPD in die politische Bedeutungslosigkeit gefolgt sind.

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