Belgien wird nach Kommunalwahl zum rotgrünen Bollwerk der Islamisierung

Alltag in Brüssel (Foto: Von mimohe/Shutterstock)

Brüssel – Von der deutschen Öffentlichkeit kaum bemerkt und den Mainstream-Medien kaum erwähnt, hat bei der Kommunalwahl in Belgien eine rotgrüne Wählerdämmerung eingesetzt. Das gilt vor allem für das an Deutschland grenzende französischsprachige Wallonien, wo die Grünen von Ecolo und die Kommunistische Partei PTB kräftig zulegen konnten. Wie die belgische Medienplattform BRF berichtete, erzielte die PTB sehr gute Ergebnisse vor allem in den alten Industriebecken an Sambre und Maas. In Charleroi sind die Marxisten zweitstärkste Kraft. Auch in Mons und Lüttich konnte die roten Gewinne erzielen. Die Sozialisten PS bleiben trotz einiger Verluste stärkste Kraft und teilen somit nicht das Schicksal ihrer sozialdemokratischen Genossen im Nachbarland Deutschland.

Besonders deutlich wird das rotgrüne Erdrutschergebnis in Brüssel wo die Grünen knapp 17 Prozent, die Sozialisten 28 Prozent und die Kommunisten über 11 Prozent für sich verbuchen konnten. Gleichzeitig ist in der „Europäischen Hauptstadt“ ein deutliches Zurückdrängen des flämischen und eher konservativen Einflusses zu spüren. So schafften die Separatisten N-VA gerade noch 3,7 Prozent. Die politisch ähnlich orientierten, zu den Rechtspopulisten zählenden Vlaams Belang schrumpften auf 1,61 Prozent. Dafür holte die Frankophonen-Partei DeFI über sieben Prozent.

Das besonders gute Abschneiden der Grünen quittierte die Co-Vorsitzende Zakia Khatabi mit dem Ausdruck einer „grünen Welle“ und appellierte für eine „Koalitionen der Sieger“. Was besonders schmerzt: Auch in den von Vlams-belang und der N-VA gehaltenen Hochburgen in Flandern, zum Beispiel in Antwerpen konnten die Grünen aufholen und von einem „Grünen Sonntag“ reden. Hier schob sich der flämische Ableger „Groen“ mit 19 Prozent sogar auf den zweiten Platz und verdrängte damit die Rechtspopolisten, die allerdings als Koalitionspartner der N-VA zur Verfügung stehen. Wer mal in Antwerpen durch die islamisierten Vorstädte gefahren ist, aus der sich der IS seine Kämpfer holte, kann über das Abschneiden der Gutmenschbelgier nur noch den Kopf schütteln.

Achtungserfolg für Islamisten

Erstmals ist bei der belgischen Kommunalwahl auch eine Scharia-Partei in Brüssel angetreten. Über die Partei ISLAM, die in Belgien einen islamischen Staat erreichten will, wurde im Vorfeld der Wahl auch in deutschen Medien berichtet. Immerhin schaffte diese Partei mit gegen Menschenrechte verstoßenden Forderungen aus dem Stand 1,6 Prozent, genau so viel wie ihre einzigen erbitterten Gegner Vlaams Belang.

Fazit: Ausgerechnet am Beispiel Belgien, in dessen Hauptstadt fleißig an der Zerstörung Europas gearbeitet wird, kann man deutlich erkennen, wie unterschiedlich sich Länder politisch entwickeln. Scheinbar wirken hier die Islamisierung ganzer Stadtteile wie eine Art Kompost für ein zukünftiges Kalifat. (KL)

 

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