Linke Hetze erfolgreich: Mahnwache in Ravensburg abgesagt

Ravensburg "wir sind mehr" (Bild: Screenshot)
Ravensburg "wir sind mehr" (Bild: Screenshot)

Eine Mahnwache für die drei, teils schwer verletzten Opfer eines Messerangriffs durch einen afghanischen Asylbewerber in Ravensburg wurde am Montag durch die Anmelderin abgesagt. Der Grund: Sie fühlt sich zu sehr in die rechtsextreme Ecke gedrängt. Die angekündigte Gegendemonstration fand statt.

Ende September stach ein 19-jähriger afghanischer Asylbewerber am helllichten Tag in der Innenstadt des oberschwäbischen Ravensburg auf drei Personen ein und verletzte diese – zwei junge syrische Asylbewerber (19, 20) und einen 52-jährigen Deutschen – zum Teil schwer.

Baden-Würtembergs grüner Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) hatte auch nach dieser Messerattacke reflexartig sein Publikum bedient, indem er aufrief: „Wir lassen uns nicht von Menschen auseinander dividieren, die diese furchtbare Tat nun für politische Zwecke missbrauchen und Hass und Häme über all jene ausschütten, die für Zusammenhalt in dieser Stadt standen und stehen.“ Er appellierte: „Lasst uns jetzt zusammenstehen.“

Am Montag war eine Mahnwache für die Opfer angemeldet. Die Anmelderin teilte jedoch auf Facebook mit, die Kundgebung nicht mehr durchführen zu wollen: „Da ich von unserer sogenanntem Gegenseite jetzt auf eine Art und Weise diffamiert wurde, welche wirklich erschreckend ist, muss ich leider die Mahnwache absagen“, so die Begründung der jungen Frau, die weiter ausführt, dass mit Hilfe eines „gefälschten Chatverlaufes“, der auf einer „linksextremen Seite“ veröffentlicht worden sei, sie nun „in die rechtsextreme Ecke gedrängt“ werde.

Absage der Mahnwache (Bild: Screenshot)
Absage der Mahnwache (Bild: Screenshot)

Gegen die Anmelderin mobilisierte offensichtlich das Blog „Allgäu⇏rechtsaußen„. Dort wurde verbreitet, dass „Rechtsradikale (…) die Messerattacke eines jungen Afghanen in Ravensburg für rassistische Stimmungsmache instrumentalisieren (wollen)“ und dabei aus internen Chatprotokollen zitiert. Mit bereitwilliger medialer Unterstützung des bereits mehrfach wegen tendenziöser Berichterstattung aufgefallenem Portals Schwäbisch.de wird der Zweitanmelder der Demo in das rechtsextremistische Eck verschoben, da er sich angeblich als „Patriot“ sieht und die Merkelsche Migrationpolitik kritisiert haben soll.

Stolz vermeldeten sowohl Schwäbisch.de wie auch die Veranstalter der „Anti-Rassismus-Demo“, das „Bündnis für Bleiberecht Oberschwaben-Bodensee“, dass trotz der Absage der Mahnwache angeblich 1.000 „Antirassisten“ demonstrierten.

Allgäu rechts außen (Bild: Screenshot)
Allgäu rechts außen (Bild: Screenshot)

 

 

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