Zentrum für Antisemitismusforschung entpuppt sich als islamhörig

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Ein Bild vom israelfeindlichen Al-Quds-Tag. Foto: Screenshot/Youtube

Das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) entwickelt sich zum Hort von Antisemiten. Unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Judenfeindlichkeit verbreitet es islamische Propaganda. Zuletzt tagte das ZfA nicht nur gemeinsam mit den Organisatoren des israelfeindlichen Al-Quds-Tags, sondern nahm auch dessen Research Officer, Luis Hernandez Aguilar, als Gastmitglied auf.

Beim alljährlichen Al-Quds-Tag demonstrieren Araber für die Vernichtung des jüdischen Staates. Organisiert wird dieser Aufmarsch von der „Islamic Human Rights Commission“ (IHRC). Obwohl dort regelmäßig Aufrufe zum Massenmord an Juden verbreitet werden, sieht das ZfA keinen Grund, sich vom neuen Mitarbeiter zu distanzieren. Im Gegenteil – Vize-Direktor Uffa Jensen erklärte laut Bild: „Wir sind sehr froh mit Herrn Aguilar einen international ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Islamfeindschaft als Fellow gewonnen zu haben.“

Insgesamt forscht das zur TU Berlin gehörende ZfA inzwischen wohl mehr zu Islamophobie als zum Antisemitismus. Aguilar sollte als „Experte auf dem Gebiet der Islamfeindschaft“, gemeinsam mit einer weiteren IHRC-Mitarbeiterin aus London über das Thema referieren. Obwohl im Zusammenhang mit dem Al-Quds-Tag Hassparolen skandiert werden, beklagt nun ausgerechnet Aguilar ein „Klima des Hasses“ – freilich gegen den Islam.

Daher brandmarkt sein IHRC mit dem „Islamophobie-Award“ Kritiker der religiösen Ideologie. Besonders geschmacklos: Der Negativpreis an die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“, kurz nachdem Dschihadisten zwölf ihrer Journalisten ermordet hatten. Dann wurde auch noch gewitzelt, wie schade es sei, dass niemand von „Charlie Hebdo“ den Preis abholen komme.

In einem solchen Gedankengebäude bewegt sich das ZfA schon seit Jahren – nicht erst seit Aguilar dort mitmischt. In einer Studie behaupteten die ZfA-Forscher, Antisemitismus würde im „politischen Diskurs“ der Bundesrepublik „als eine dämonisierte Kategorie“ verwendet. Zudem sah das Zentrum eine „entgrenzende Verwendung des Antisemitismuskonzepts“.

Und so kritisiert das ZfA vor allem jene, die den islamischen Antisemitismus bekämpfen. Einen Zeitungs-Artikel, der darüber berichtete, wie mehrere Palästinenser einen Israeli zusammenschlugen und dabei judenfeindliche Parolen riefen, kritisierte das ZfA. Die Attacke sei vorschnell als Antisemitismus bezeichnet worden.

Die Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus, Lala Süsskind, meint, dass das ZfA „Judenfeindlichkeit von muslimischer Seite vollkommen unterschätzt“ und sogar kleinrede. Hinter all dem steckt offenbar die Ideologie des Gründungsdirektors Wolfgang Benz: „Die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten gegen die Juden“, sagte er bereits vor zehn Jahren. Auffällig ist die permanente Inschutznahme islamischer Terroristen. Als in Toulouse ein Moslem vor einer jüdischen Schule einen Lehrer und drei Kinder erschoss, konnte Benz darin „keine neue Dimension des Antisemitismus in Europa“ erkennen.

Dass das ZfA nun auch noch mit Dschihadisten zusammenarbeitet, ist der logische Weg eines Instituts, das sich unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Antisemitismus zu einem wichtigen Baustein der Islamisierung Deutschlands entwickelt hat. (WS)

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