Terre des Femmes-Vorsitzende: „#unteilbar“ – ohne mich!“

Inge Bell: "Unteilbar" - ohne mich" (Bild Screenshot)
Inge Bell: "Unteilbar" - ohne mich" (Bild Screenshot)

Inge Bell,  deutsche Menschenrechtsaktivisten und jeweils zweite Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und der bayrischen Vertretung der Hilfsorganisation Solwodi, spricht sich offen gegen die von Linksextremisten und Islamisten getragenen #unteilbar-Aktion aus. 

„Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen“, so der Aufruf des „Bündnisses #unteilbar“. Zu den Unterstützern zählen öffentlich-rechtliche Clowns wie Jan Böhmermann ebenso, wie der staatsabhängige Schauspieler Benno Führmann oder mit staatlichem Geld gefütterte Institutionen wie die Schaubühne Berlin, der Lesben- und Schwulenverband, die Kirchen und Sozialverbände oder der Zentralrat der Muslime. Die oberste Riege des politisch links-grünen Establishment – ob Andrea Nahles, Katja Kipping oder Katrin Göring-Eckhardt – rief ebenfalls euphorisch zur Massenkundgebung in Berlin auf.

Mit dem „Who ist Who“ der Linksextremisten und Islamisten in einer Reihe

Immer noch den links-grünen Zeigefinger auf die AfD gerichtet, die beim Schweigemarsch in Chemnitz angeblich mit Rechtsextremen mitgelaufen sei, haben die Multi-Kulti-Jubler wie immer keinerlei Probleme damit, die Reihen mit den immer selben, straff links bis linksextremistischen Gruppierungen, zu schließen.

Wie bereits beim G20-Protest in Hamburg mischten auch beim „#unteilbar-Festival“ zahlreiche Linksextremisten mit. So die „Antifa Westberlin“ oder die die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, MLPD. Ebenfalls bei der Demonstration vertreten: Die „Interventionistische Linke“ (IL). Wie jouwatch mehrfach bereits aufzeigte, wird die IL vom Verfassungsschutzes beobachtet, der der IL attestiert, „die Verantwortung für die Gewalteskalationen“ im Zusammenhang mit Demonstrationen zu tragen und sich „klar auf Seiten der Gewalttäter“ zu stellen. Die IL strebe zudem die „Abschaffung des bestehenden politischen Systems“ an. Mit diesen Linkextremisten teilte sich ARD-Journalist Georg Restle bei der Großdemo in Berlin dann die #unteilbar-Bühne.

Jedoch zählen nicht nur handfeste Linksextremisten zum von Nahles, Kipping und Göring-Eckardt unterstützten #unteilbar“-Aufruf. Auch der Zentralrat der Muslime hat den Aufruf unterschrieben. Zu diesem Verein wiederum gehören unter anderem die Islamische Gemeinde Deutschlands (IGD), der deutsche Ableger der Muslimbruderschaft, und das, zum Netzwerk des iranischen Mullah-Regimes zählende Islamische Zentrum Hamburg (IZH). Auch der Berliner Verein Inssan, dem eine Nähe zu den Muslimbrüdern nachgesagt wird, ist mit an Bord.

Inge Bell: Nicht mit mir – nicht in meinem Namen

Dass es noch Menschen gibt, die sich nicht bedingungslos vor den, von Linken und Islamisten ins Rennen geschickten „No-Boder – No-Nation“-Karren spannen lassen, zeigt die Menschenrechtsaktivistin und Journalistin Inge Bell. Die  Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes macht eindeutig klar: „Unteilbar“ – ohne mich“. Ihr Begründung, veröffentlicht auf Facebook: Eine verbale Ohrfeige für alle, die ohne Probleme bereits sind, Frauenrechte mit Füßen zu treten und sich mit den schlimmsten Menschenverächtern gemein machen.

Unteilbar“ – ohne mich“.

Ich kann diese Mogelpackung nicht unterstützen. Und ich kann nicht verstehen, wie viele namhafte Einzelpersonen und Organisationen auf die Reizworte „offene, freie Gesellschaft“ hereinfallen ohne zu hinterfragen.

Ein Blick genügt: die Galionsfiguren, Erstunterzeichner und treibenden Kräfte sind salafistische und den Muslimbrüdern nahestehenden Organisationen, es sind antisemitische und nationalistische Initiativen darunter – und Einzelpersonen, die bis heute ein sehr schwieriges Verhältnis zu Demokratie und gegen Faschismus haben.

Ich kann nicht solidarisch sein mit Initiativen, die Homosexuelle an Baukränen aufknüpfen, antisemitische Selbstmordattentate gut heißen und die Einführung von Scharia Gerichten fordern. Die Adolf Hitler preisen, und ihren Islamismus und Antisemitismus mit ihm rechtfertigen. Die Frauenrechte mit Füßen treten und Krieg gegen sie führen.

Nicht mit mir – nicht in meinem Namen.

Ich stehe scharf und klar für Frauenrechte – und nicht für deren Abschaffung wie manch treibende Kraft bei unteilbar.

Ich bedauere es sehr, wie wenige Menschen sehen wollen, dass sie mit falschverstandener Solidarität dem Islamismus, Antisemitismus, Nationalismus und Sexismus einen roten Teppich ausrollen.

Sie erweisen damit Demokratie und Menschenrechten einen sicher ungewollten Bärendienst.

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