Gutmenschen verhindern Flugzeug-Abschiebung eines somalischen Vergewaltigers

Marilla Slominski

screenshot MailOnline
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Vor wenigen Tagen hatten britische Gutmenschen in einem Flugzeug erfolgreich die Abschiebung eines Somaliers verhindert. Jetzt kommt heraus: Bei dem Mann handelt es sich um einen Kriminellen, der  zusammen mit anderen Männern eine 16-Jährige vergewaltigt hatte.

Die Empörung unter den Fluggästen in London-Heathrow kannte keine Grenzen, als sie mitbekamen, dass ein nach Leibeskräften schreiender Somalier abgeschoben werden sollte. Sie machten solange Theater, bis die ihn begleitenden Beamten aufgaben und den Mann unter den Jubelrufen der Passagiere wieder aus dem Flieger schafften (jouwatch berichtete). Nun gibt es Informationen darüber, wem die Beifalls-Klatscher da zu einem weiteren längeren Aufenthalt in Großbritannien verholfen haben.

Bei dem Somalier soll es sich laut MailOnline um den 29-jährigen Yaqub Ahmed handeln. Er war zusammen mit drei anderen Männern im August 2007 in Londoner über ein 16 Jahre altes Mädchen hergefallen, die in dieser Nacht von ihren feiernden Freunden getrennt worden war. Unter dem Vorwand, sie zu ihren Freunden zu bringen, lockten die vier jungen Männer die 16-Jährige in ein Appartement und vergewaltigten sie der Reihe nach. Erst als Nachbarn durch die verzweifelten Schreie aufmerksam wurden und die Polizei verständigten, ließen die Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, von ihrem Opfer ab. Alle Männer bestritten die Vergewaltigung trotz gefundener DNA-Spuren später vor Gericht. Jeder von ihnen – auch der zum Zeitpunkt der Vergewaltigung 18-jährige Ahmed- wurde zu einer 9-jährigen Haftstrafe verurteilt. Nach rund vier Jahren verbüsster Strafe kam Ahmed wieder auf freien Fuß und sollte nun aufgrund der Schwere der Tat und der verhängten Strafe am Dienstag Richtung Türkei abgeschoben werden.

Durch die Einmischung der fremdenfeundlichen Passagiere darf er nun auf einen weiteren langen Aufenthalt in Großbritannien hoffen. Zur Zeit soll er sich in einer Abschiebe-Einrichtung befinden. Die Behörden bemühen sich unterdessen einen neuen Abschiebeflug zu organisieren, doch dass kann sich über Monate hinziehen, da seine Anwälte die Situation nutzen, um gegen den drohenden Rauswurf aus dem Land zu kämpfen, das dem späteren Vergewaltiger einst großherzig Asyl gewährte.

Die britische Öffentlichkeit ist angesichts des Falls empört. Bei MailOnline gingen in den letzten Tagen hunderte wütender Kommentare wegen der verhinderten Abschiebung durch die Fluggäste ein. Man hätte die Polizei rufen sollen und die Passagiere aus dem Flieger werfen sollen, die sich für den Somalier stark gemacht haben, findet einer. Ein anderer kommentiert: „Nun wird es den Steuerzahler ein Vielfaches mehr kosten, als ihn in einem privaten Charterflugzeug auszufliegen. Gut gemacht, Ihr albernen, selbstsüchtigen, gutmeinenden Idioten“, schimpft er.

Auch bei den anderen verurteilten Gruppenvergewaltigern der 16-Jährigen handelt es sich weniger um „arme Schutzsuchende“ als vielmehr um kampfbereite Männer. Der jüngste des Vergewaltigung-Quartetts, Ondogo Ahmed, reiste wenige Monaten nach seiner Haftentlassung nach Syrien und schloss sich dem IS an. Dort soll er einige Wochen später getötet worden sein. Ein weiterer somalischer Gruppenvergewaltiger, Adnan Mohamud, dem Großbritannien 2002 großzügig Asyl gewährte, soll dagegen immer noch in Großbritannien leben.

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