AfD verursache mehr Gewaltopfer: SPD instrumentalisiert den „Weißen Ring“

Der neue Chef des Weißen Rings, Jörg Ziercke (SPD), fährt eine rigorose Ausgrenzungspolitik. Foto: Screenshot Youtube

Spenden für Verbrechensopfer sind nur noch dann willkommen, wenn sie nicht von AfD-Anhängern stammen. Seit SPD-Mann Jörg Ziercke den „Weißen Ring“ führt, findet eine Selektion in gute und schlechte Unterstützer statt. Denn die Politik der Partei führe, so Ziercke, „zu mehr Gewaltopfern“. Eine Spendenaktion der AfD zugunsten des Weißen Rings habe ihn daher „empört“, betont der 71-Jährige.

Der neue Bundesvorsitzende des Opferschutzvereins, Jörg Ziercke, wird in seiner Ablehnung deutlich: „Wir haben den Eindruck, dass die AfD Ängste schürt und durch ihre Rhetorik Feindbilder aufbaut“, sagte er der dpa. „Unsere große Sorge ist, dass dies zu mehr Gewaltopfern führen wird.“

Außerdem verwahrte sich der Sozialdemokrat, der einst seinen Parteifreund Sebastian Edathy indirekt vor einer Durchsuchung wegen Kinderpornographie gewarnt haben soll, gegen eine Spendensammlung der AfD. Dies sei „ein klarer Angriff auf das Vertrauen der Opfer“. Ohne Abstimmung mit ihm habe die Partei in Köln das Logo des „Weißen Rings“, um Spenden für den Opferschutzverein zu sammeln.

Die AfD im Rheinisch-Bergischen Kreis hat inzwischen wegen der fehlenden Rückfrage und der Verwendung des Logos um Entschuldigung gebeten. „Ohne jeden Hintergedanken“ sei der Weiße Ring als Spendenempfänger ausgesucht worden.

Ziercke war einst auf SPD-Parteibuch Präsident des Bundeskriminalamtes geworden, das er von 2004 bis 2014 führte. Kurz nach seinem Rückzug, am 18. Dezember 2014 hatte Sebastian Edathy (SPD) vor dem Untersuchungsausschuss ausgesagt, dass Ziercke als BKA-Präsident die Informationsquelle seines Informanten Michael Hartmann (SPD) gewesen sei, der ihn vor Durchsuchungen gewarnt habe. (WS)

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