#metoo: Sauber ins Knie geschossen

Nils Kröger

Foto: Durch Martin de Jong/Shutterstock
Foto: Durch Martin de Jong/Shutterstock

Das haben die „AktivistInnen“ nun davon. Durch ihr hysterisches Gekreische und die Pseudo-Empörung haben sie der Frauenwelt einen Bärendienst erwiesen. Die Junge Freiheit berichtet nun, dass diese Kampagne massive berufliche Nachteile für Frauen brachte.

 (…) Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der „Society for Human Resource Management“ (SHRM) unter 1.034 Führungskräften. Ein Drittel davon gab demnach bei der Untersuchung an, durch #metoo ihr Verhalten im Umgang mit weiblichem Personal verändert zu haben. (…) Einer der „besorgniserregenden Trends“ der #metoo-Debatte sei die gesunkene Zahl an männlichen Führungskräften, die weibliche Kollegen auf Geschäftsreisen mitnähmen oder zu Netzwerk-Abenden einluden aus Angst davor, der sexuellen Belästigung beschuldigt zu werden, kommentierte Taylor die Ergebnisse. (…) Zudem gebe es Führungskräfte, die in der Studie explizit bekundet hätten, aus diesem Grund keine Frau einzustellen, beklagte Taylor. (…)

Ich kann mir nicht helfen. Aber irgendwie sehe ich Parallelen zu einem anderen „Ereignis“ in Deutschland im Herbst 2015. Dort phantasierten einige „Aufgebrachte“ von einer „Willkommenskultur“ und wer darf seitdem alles ausbaden? Genau, in beiden Fällen nicht die Verantwortlichen. Das es folgerichtig zu „Abwehrreaktionen“ (Nichteinstellung von Frauen bzw. Demonstrationen und geändertes Wahlverhalten auf der anderen Seite) kommt, sollte eigentlich niemanden überraschen.

Wie sagte schon Erasmus von Rotterdam: „Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.“

Wandere aus, solange es noch geht!
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