Linksextremismus: Grünen-Baustadtrat Schmidt wird vom eigenen Klientel bedroht

Grüner Stadtrat Florian Schmidt (Grüne) wird von seinem Klientel bedroht (Bild: shutterstock.de/Von hinterhof/Bezirk BK)
Grüner Stadtrat Florian Schmidt (Grüne) wird von seinem Klientel bedroht (Bild: shutterstock.de/Von hinterhof/Bezirk BK)

Berlin – Der Grünen-Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Grüne), hat nun wirklich alles getan, um sein linksextremistisches Klientel zufrieden zu stellen: Er solidarisiert sich mit der Hausbesetzerszene, will Eigentümer enteignen und klüngelt mit der, vom Verfassungsschutz beobachteten Interventionistischen Linke (IL). Trotzdem haben ihn nun jene in die links-grüne Hand gebissen, die er bislang willig fütterte. 

Der 42-jährige studierte Soziologe Florian Schmidt, seit 2016 in Friedrichshain-Kreuberg Bezirksstadtrat und „Leiter der Abteilung für Bauen, Planen und Facility Management“, der seit seinem Amtsantritt bereits bei elf Häusern das bezirkliche Vorkaufsrecht ausübte –  ist eigentlich genau die Type von Politiker, den sich linke- bis linksextremistische Aktivisten wünschen. Er findet, dass das Besetzen von fremdem Eigentum durch „Linksautonome“ eine „legitime Form des Protestes“ sei (jouwatch berichtete). Ende des letzten Jahres machte sich Schmidt zusammen mit der, vom Verfassungsschutz beobachteten Linksextremisten von der Interventionistischen Linken (IL) Gedanken darüber, wie man Wohneigentum enteignen und „kommunalisieren“ könnte (jouwatch berichtete).

Jetzt muss jedoch der grüne Baustadtrat feststellen, dass jene, mit denen er mutmaßlich ideologisch übereinstimmt, ihn heftig in die linksgrünen Fußkehlen treten. Als Schmidt am Montagabend wieder einmal über den geschrotteten Wohnungsmarkt mit Anwohner im Umfeld der, von Linksradikalen dominierten Rigaer Straße diskutieren wollte, kam es zu lautstarken Protesten. Später wurde dem Hausbesetzer-Unterstützer Schmidt Gewalt angedroht. Wie die B.Z. berichtet, wollten von den 35 Anwesenden „acht die Veranstaltung auf aggressive Art unterbinden“. Die immer wieder gern als „Autonome“ bezeichneten Linksextremisten kritisierten den Begriff „Kiezversammlung“, mit dem die Veranstaltung beworben wurde und sprachen von Manipulation und einer Verdrängungspolitik durch den Bezirk.

„Ich habe mich dann gezwungen gesehen, die Veranstaltung frühzeitig zu beenden“, so der Grüne Schmidt, der jedoch feststellen musste, dass er nach dem Verlassen der Veranstaltung – ganz im linken Stil – in der Rigaer Straße weiter bedrängt wurde. Draußen auf der Straße wurde ihm aus den Reihen seines bislang unterstützen Klientels angedroht: „Das nächste Mal bekommst du eins auf die Fresse!“ Er sei dann auch noch zu Fuß verfolgt worden, so Schmidt, der gegenüber der Zeitung bekundete, dass es auch Leute gegeben hätte, die ihn geschützt und verteidigt hätten. Außerdem seien die Angreifer einzelne Personen gewesen, die durchgedreht seien und und ein „Informationsdefizit“ hätten. Diese Leute – so Schmidt – würden „die Werte von Basisdemokratie mit Füßen treten, indem sie andere niederbrüllen, keine anderen Wünsche gelten lassen und an einem Meinungsaustausch nicht interessiert zu sein scheinen“, so die exakte Beschreibung des linken-bis linksextremistischen Selbstverständnisses.

Angst indes habe Schmidt vor den Linksextremisten nicht gehabt. Kein Wunder. Denn mit diesem Klientel kennt sich der tapfere grüne Stadtrat bestens aus. Immer wieder gern setzt sich Schmidt mit den, vom Verfassungsschutz als gewaltbereite Linksextremisten eingestuften Interventionistischen Linken (IL) an einen Tisch, wenn diese nicht gerade damit beschäftigt sind, Hamburg in Schutt und Asche zu legen. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...