Kandel: Nach Hundesbiss – Ärger für „Antifa-Sanitäter“

Symbolfoto:Durch John Roman Images/shutterstock
Immer noch der beste Freund des Menschen. (Symbolfoto:Durch John Roman Images/shutterstock)

Kandel – Hat die Antifa jetzt schon einen eigenen Sanitätsdienst? Während ihrer Demo gegen des Frauenbündnisses in Kandel am 6. Oktober kam es zu einem Zwischenfall, als ein Antifa-Aktivist die Polizeiabsperrung durchbrach und während des Handgemenges von einem Polizeihund gebissen wurde. Laut Polizeiangaben soll der Mann den Hund zuvor getreten haben, worauf das Tier sich wehrte. Laut einem Bericht des Pfalzexpress hat daraufhin routinemäßig die Versorgung des kranken Antifa-Kämpfers ein Team von DRK-Sanitätern übernommen. Doch die bekamen unerwartet „Konkurrenz“. Plötzlich tauchte ein Mann auf, der sich als „Demosanitäter“ vorstellte und die Behandlung des Verletzten übernehmen wollte.

Wie das pfälzische Onlinemagazin weiter mitteilt, wurde das Ansinnen laut DRK-Ortsgruppenleiter Walter Oßwald, zurückgewiesen: Man habe in dieser Situation nicht nachprüfen können, ob der Mann tatsächlich eine Sanitäterausbildung habe.

Scheinbar war diese Sorge unbegründet, denn die „Demosanitäter“ gibt es tatsächlich, und sie haben sogar eine eigene Webseite.

 

Linke Hetze gegen DRK

Auf dieser Homepage wurde auch prompt gegen die ehrenamtlichen Rotkreuzler abgelästert und gehetzt. Der Ton lässt aufhorchen und kommt bekannt vor. Da heißt es unter anderem in der vom Pfalzexpress widergegebenen Mitteilung:

„Dabei wurde nicht nur unser grundlegender Auftrag angezweifelt, die Versorgung von Verletzten DemonstrantInnen wurde auch als Spiel bezeichnet, dass man nicht mehr mitmache. Dabei verhielt sich die Besatzung des Krankenwagens in keiner Weise kollegial, sondern schien den Patienten eher als ihr Eigentum zu begreifen“

Währenddessen habe der Demosanitäter sehen können, wie sich der „Patient im Krankenwagen weiter vor Schmerzen krümmte und seine Fesseln trotzdem nicht gelöst wurden.“

Weiterhin heißt es, der „Patient“ hätte ausdrücklich eine Behandlung durch den Demosanitäter gewünscht und die medizinische Behandlung des DRK als „inkompetent“ angezweifelt. Der verletzte Antifa habe dem Demosanitäter erzählt, dass „ihm jegliches Vertrauen in das Team des Krankenwagens gefehlt habe, nachdem sie sich über ihn und seine Verletzungen lustig gemacht hätten“.

DRK wehrt sich: rechtliche Schritte eingeleitet

Walter Oßwald und seine DRK-Team-Kollegen sind über solche Aussagen entsetzt und zweifeln an deren Wahrheitsgehalt.

„Das stimmt einfach nicht“, empört sich Oßwald gegenüber dem Onlinemagazin. Seine Leute geben ihr Bestes. Sie sind ehrenamtlich unterwegs und absolut neutral. „Für uns zählt immer nur der Mensch. Uns interessiert nicht, wer verletzt ist.“ Man ist deshalb nicht auf fremde Hilfe angewiesen. „Die Kollegen sind kompetent und hatten alles im Griff.“ sagt der DRK-Mann.

Das DRK Kandel hat nun rechtliche Schritte gegen die Demosanitäter eingeleitet: „Es kann nicht sein, dass man uns so hinstellt“, meint der DRK-Ortsgruppenleiter. (KL)

 

 

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