AfD-Meldestelle: Die doppelte Moral linker Denunzianten

Foto: Von Patricia Hofmeester/Shutterstock

Frankfurt – Der Wirbel um die AfD-Meldestelle für politisch einseitige Propaganda in Schulen reißt nicht ab. Der gesamte Blätterwald ist in Aufruhr. Selbst RT-Deutsch, sonst eher zurückhaltend, nennt den Vorschlag der AFD, Lehrer, die grob gegen das Neutralitätsgebot verstoßen, einer Hotline zu melden einen „Online-Pranger“ und hat ihren entsprechenden Artikel mit dem Titel „Wie aus Zeiten der Nazidiktatur“ überschrieben.  

Ähnlich äußert sich neben Zeitungen der Funke Medien-Gruppe auch die Frankfurter Rundschau, spricht von einer „Denunziations-Hotline“, und beklagt besonders, dass angeblich auch anonyme Meldungen akzeptiert werden:

„Dass hier der Willkür Tür und Tor geöffnet ist, scheint die Partei einkalkuliert zu haben, bietet dieses Portal doch immerhin jedem Schüler die Möglichkeit, es einem verhassten Pädagogen einmal so richtig zu zeigen.“

Gerne greift sie auch andere kritische Stimmen aus dem gleichklingen politischen Spektrum auf, wie die vom grünen Ministerpräsident Baden-Württembergs Winfried Kretschmann, der von der „Organisation offenen Denunziantentums“ spricht, von „Bausteinen in Totalitäre“. Sein Kollege von der CDU, Kultusminister Christian Piwarz, sprach gar von einer „ekelhaften Gesinnungsschnüffelei, wie man sie noch aus Zeiten der Nazi-Diktatur oder von der Stasi kennt“.

Ähnliche Kritik kommt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und vom Deutschen Lehrerverband. „Es passt ins Bild, dass eine Partei, die Andersdenkende ausgrenzen will, jetzt Plattformen schafft, auf denen man Leute mit anderen Meinungen denunzieren kann“, äußerte etwa Ilka Hoffmann vom GEW-Vorstand.

AfD-Plattform eine hilflose Retourkutsche?

Fasst man alle Vorwürfe zusammen, so stellt man schnell fest, dass hier linke Dauerdenunzianten, die keine Gelegenheit auslassen, um „Andersdenkende auszugrenzen“ und wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt Präsident Fischer unter ihren Fans und Vereinsmitgliedern eine „Gesinnungsschnüffelei“ betreiben (Wer AfD wählt, kann kein Eintracht-Mitglied sein), plötzlich furchtbar sauer sind, wenn andere ähnlich agieren. Wenn es überhaupt Opfer von Denunziantentum gibt, dann sicherlich nicht linke Lehrer, sondern AfD-Mitglieder, die haufenweise aus Vereinen fliegen – so wie Guido Reil, der hochkantig aus der AWO flog, oder der Lehrer Hendrik Pauli, der nach einer Demo von der Schule gefeuert wurde.

Regelmäßig denunziert werden islamkritische Blogger der Gegenöffentlichkeit, die meist der AfD nahestehen. Eine ganze Zentrale arbeitet Tag und Nacht in Essen im Schichtdienst, um Facebookseiten nach kritischen Kommentaren zu durchforsten. Unterstütz von Polizeispitzeln, die Nutzer, die auch zu weit aus dem Fenster hängen, sofort anzuzeigen und zu heftigen Geldstrafen verdonnern. Wie die Putzfrau aus Dachau, die nach einem flüchlingskritischen Kommentar. Auch die Kommentarpalten der Online-Zeitungen werden regelmäßig von selbsternannten Denunzianten abgesucht und entsprechend der Polizei weitergeleitet. Daneben betreibt die Antifa eine regelrechte Hobby-Stasi-Zentrale und stellt Andersdenkende an den Onlinepranger, macht heimlich Fotoaufnahmen. Von den Kandeldemos hat die Antifa-Karlsruhe eine Personalakte der Aktivisten angelegt, die alte Stasi-Leute vor Neid erblassen lässt.

In Anbetracht all dieser linken Denunzianten-Orgien fragt man sich, warum die AfD zu so einer billigen Retourkutsche greift. Man kann nicht das, was man anderen um die Ohren haut, selbst praktizieren. Die AfD sollte sich nicht auf das niedrige Niveau ihrer Gegner begeben. Das macht sie unglaubwürdig und ist nur Wasser auf die Mühlen ihrer Gegner. (KL)

 

 

 

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