Apolda kann nichts dafür

Wolfgang Prabel

Foto: Pixabay
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Apolle ist in die Schlagzeilen geraten. Ein Rechtsrockkonzert wurde von den Veranstaltern vorzeitig beendet, nachdem Polizisten durch Flaschenwürfe der Merkeljugend und der Musikliebhaber verletzt worden waren.

In anderen Ländern ist diese übliche Eskalation der Gewalt nicht überall drin. In Deutschland ist sie von den Mächtigen gewollt. Und unsere Polizisten sind regelmäßig diejenigen, auf deren Rücken die Scharmützel ausgetragen werden. Gegendemonstrationen finden in Polen grundsätzlich an einem anderen Tag statt, als die eigentliche Demo. Das sollte in Deutschland zum Vorbild genommen werden. Auch wenn man sich ein Vertragsverletzungsverfahren der EU einhandelt.

Was war in Apolda passiert? Das „Konzert“ der Rechtsausleger fand auf dem Marktplatz statt. Direkt an den Marktplatz grenzt eine Einkaufspassage, auf deren Dach sich ein Parkdeck befindet. Dieses Parkdeck wurde von der Polizeiführung für die Gegendemo freigegeben. Es flogen von dieser erhöhten Position Flaschen in die Reihen der Polizei. Nach Beobachtung von neutralen Beobachtern wurden dadurch einige Polizisten getroffen.

Nachdem Pfefferspray gegen das Konzertpublikum und nicht gegen die Störer eingesetzt wurde, flogen auch Flaschen aus dessen Reihen.  Die Lügenpresse berichtete deutschlandweit nur von den rechten Flaschenwürfen, die linken waren den Reportern ohne Grenzen des schechten Geschmacks keine Zeile wert.

Wenn von rechter Gewalt die Rede ist, handelt es sich in Wirklichkeit meistens um elitistische Gewalt der Merkelkamarilla. Das ist deshalb so, weil die Monopolpresse und das zwangsfinanzierte Fernsehen in der Regel lügen. Die Mutter aller Lügen wurde von Hannelore Kraft und ihrem Innenminister bei der Hooldemo in Köln ausgebrütet.

Man muß mal deutschlandweit ausrechnen, was Demos und gleichzeitige Gegendemos den Steuerzahler kosten. Oft sind weit mehr als 1.000 Polizisten, teilweise aus anderen Bundesländern im Einsatz, wo ohne das Randalieren der Merkeljugend Hundert reichen würden.

Das Extrem war eine LEGIDA-Demo in Leipzig, wo die Polizeifahrzeuge kilomerterlang Stoßstange an Stoßstange standen. Nicht wegen den Demonstranten, sondern wegen der schlecht gelaunten Merkeljugend. Geschätzt 3.000 Polizisten mal ein Einsatztag zu 10 Stunden mal 40 € Stundensatz macht 1,2 Millionen. Außerdem fehlten die Kräfte natürlich an anderen Fronten.

Sonst soll überall CO2 vermieden werden, wenn allerdings Polizei und staatlich bezahlte Demonstrationstouristen durchs ganze Land gejuckelt werden, ist das alles egal. Ein Beweis, daß die Klimalüge eine teuflische Erfindung ist, die gegen das einfache Volk je nach Laune eingesetzt wird.

Kosten spielen für die gedienten Politiker der Altparteien keine Rolle mehr. Wir brauchen mehr ökonomisches Denken in Berlin. Der Bundestag muß nicht eine Milliarde im Jahr kosten, und das Kanzleramt nicht drei Milliarden. Es geht alles auch mit einem Zehntel des Aufwands. So einen teuren Luxus wie die steuerfinanzierte Merkeljugend müssen wir uns überhaupt nicht leisten.

Lieber mal eine Steuersenkung für die kleinen Leute. EEG, GEZ, Stromsteuer, Energiesteuer, das muß alles nicht sein.

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