Vernünftig: Dänemark will keine Kontingentflüchtlinge mehr

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Sozialdemokratische Politik in Dänemark - Foto:Von Bruce Stanfield/shutterstock

Auch in diesem Jahr ist Dänemark nicht bereit, sogenannte Kontingentflüchtlinge aufzunehmen. Bereits 2016 hatte Dänemark die Aufnahme von Migranten aus Krisenregionen, die im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsaktionen ausgewählt werden, gestoppt.

„Obwohl wir den Zustrom deutlich besser steuern können, sind wir immer noch in der Situation, dass wir damit kämpfen, die vielen Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Dänemark gekommen sind, zu integrieren“, teilte die Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg laut Focus mit.

Im vergangenen Jahr wurden in Dänemark 3500 Asylbewerber registriert. Das war die niedrigste Anzahl seit 2008. Dänemark betreibt eine sehr strenge Zuwanderungspolitik.

Seit 1989 hatte Dänemark pro Jahr rund 500 sogenannte Kontingentflüchtlinge aufgenommen. 2017 beschloss das dänische Parlament, dass der Minister für Ausländer und Integration entscheiden kann, ob und wie viele UN-Flüchtlinge akzeptiert werden. (MS)

 

 

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