Zu dumm oder keinen Bock? Berliner Polizeischüler fallen durch die Prüfung

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Die Polizeiakademie in Berlin-Spandau schreibt immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Schlechte Deutschkenntnisse, keine Disziplin oder gute Beziehungen in die kriminellen Araber-Clans der Stadt – die Liste der Vorwürfe ist lang. Und nun kommt raus – viele schaffen den Abschluss nicht.

Obwohl die Ansprüche an die Auswahlverfahren bereits gesenkt worden sein sollen, arbeiten von den 216 Auszubildenden, die im Frühjahr 2016 die zweieinhalbjährige Ausbildung begannen, nur 153 im Polizeidienst.

Im Herbst 2015 begannen 207 junge Männer und Frauen als Polizeianwärter. 132 von ihnen schafften die Prüfung und nur 129 sind heute als Polizisten tätig.

Auch im Frühling 2015 sprechen die zahlen eine deutliche Sprache: 192  zukünftige Polizisten traten an – 108 schlossen die Ausbildung ab und nur 104 sind heute noch bei der Berliner Polizei tätig, berichtet BZ. Das heißt: 44 Prozent der Auszubildenden brechen ab oder schaffen die Prüfung nicht.
Die Gründe dafür sind unklar, denn laut Polizei gebe es dazu keine statistischen Auswertungen. Einige Auszubildende müssten – wie in der Schule – ein oder maximal zwei Jahre wiederholen. Bei anderen stelle sich heraus, dass sie charakterlich oder aus gesundheitlichen Gründen nicht für den Polizeidienst geeignet seien.

Doch älteren Azubis im Alter zwischen 30 bis 39 Jahre scheint die Ausbildung weniger schwer zu fallen. Von 48 Anwärtern haben zuletzt 40 die Ausbildung geschafft. (MS)

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