3. Oktober „zu weiß“ und „zu deutsch“: Migranten fordern „Tag der deutschen Vielfalt“

(Symbolbild: shutterstock.com/Durch thomas koch)
Feiertag für diese Vielfalt: Foto: Shutterstock

Große Migrantenverbände und Anti-Rassismus-Organisationen machen mobil: Weil der Tag der deutschen Einheit zu „deutsch“ und zu „weiß“ sei, fordern sie die Einführung eines „Tages der deutschen Vielfalt“. Dieser soll die Verwandlung Deutschlands in eine Einwanderungsgesellschaft feiern.

Der 3. Oktober werde nur aus einer „deutschdeutschen“ und „weißen“ Perspektive gefeiert, bemängeln die Türkische und die Iranische Gemeinde, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und der Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine. Unterstützt werden sie dabei von den „Neuen Deutschen Organisationen“, einem „breiten Bündnis“ von Vereinen, die „für Teilhabe und gegen Rassismus“ eintreten.

Begründung: Die Einwanderungsgesellschaft brauche „einen symbolischen Akt“ – als Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt in Deutschland. Die deutsche Einheit werde üblicherweise „aus einer rein ,weißen‘ Sicht betrachtet – deutschdeutsche Ostdeutsche wiedervereint mit deutschdeutschen Westdeutschen“, heißt es in dem Papier. Und da das nun einmal gar nicht geht, sondern rassistisch ist, braucht es ein Gegengewicht. Einen Tag, an dem sich das neue Deutschland, das mit deutscher Kultur und Tradition nichts mehr zu tun hat, feiert.

Dabei tagen die Feierlichkeiten heute in Berlin bereits den Titel „Nur mit Euch“. Unschwer zu erkennen, wer damit wirklich gemeint ist. Aber Multikulti – so die Migranten- und Antirassismusverbände – brauche mehr: Einen Feiertag, der „die positiven Aspekte der Einwanderungsgesellschaft“ würdigt.

Bleibt die Frage, wie man die negativen Aspekte der Einwanderunggesellschaft wie Migrantengewalt und Islamisierung entsprechend feiert. Das kann dann auf Konzerten wie zuletzt in Chemnitz geschehen, die passender Weise den Namen „Wir sind mehr“ tragen. (WS)

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