Trotz Bewährung: Migrant missbraucht 10 Mal Berliner Kinder und kommt frei

Die Opfer konnten sich nicht wehren, der Täter ist frei. Symbolfoto: Shutterstock

Eljub R. hat die Taten vor Gericht gestanden: Zehn Mal hat der Bosnier Berliner Jungs schwer sexuell missbraucht. Obwohl er kürzlich erst wegen zweifachen Kindesmissbrauchs zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden war, kommt er auch diesmal wieder frei.

Die erste Verurteilung wegen zwei Fällen erfolgte 2015 – er erhielt Bewährung. In den kommenden Jahren machte der Migrant munter weiter. Über Facebook lockte er Jungs zwischen elf und 13 Jahren in einen Transporter, in Hotelzimmer sowie sein Privatauto und verging sich 2016 und 2017 dort an ihnen.

„Vor dem Berliner Landgericht legte der rückfällige und bewährungsbrüchige Kinderschänder ein Geständnis ab“, berichtet Bild. Trotzdem wurde er noch während des Verfahrens aus der U-Haft entlassen. Seit 20. August läuft der Vater von acht Kindern wieder frei durch Berlin und Brandenburg. In Potsdam hat er eine Stelle als Schrotthändler. Bei der Verhandlung zeigte sich der 34-Jährige reuig: „Ich habe große Fehler gemacht. Die Jungen freuten sich, dass sie einen erwachsenen Freund hatten, der Alkohol und Kippen für sie einkaufte.“ Mehrfach habe er ihnen Geld gezahlt.

Haftgründe gibt es also genug – Straftaten während der Bewährung, Wiederholungsgefahr. Am 14. Februar kam er auch zunächst ins Untersuchungsgefängnis. Doch weil das Verfahren zu lange dauerte, entschied das Gericht bereits am 20. August, den Kinderschänder aus der Haft zu entlassen. Seitdem ist er ein freier Mann, könnte weiter sein Unwesen treiben. Ein Urteil wird frühestens für den 22. Oktober erwartet. (WS)

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