Nach einwanderungskritischem Gedicht: Terror gegen Familie der 14-Jährigen geht los

Ida-Marie bei ihrem Gedichtvortrag und die Fassade ihres Elternhauses. Fotos: Screenshots Youtube/Twitter

Erst wurde ihr der Sieg beim Poetry Slam aberkannt, jetzt das Haus ihrer Eltern beschmiert. Der Auftritt von Ida-Marie Müller beim Gedichtwettbewerb in Speyer hat weitere schlimme Folgen. Die 14-Jährige hatte mit einem Spott-Gedicht über „Political Correctness“ gewonnen, weil sie den meisten Applaus bekam. Doch die Jury, unterstützt von der CDU-Bürgermeisterin Monika Kabs, erkannte ihr den Preis ab, sprach von „geistiger Brandstiftung“. (Jouwatch berichtete)

In dem Wettbewerb sei es um Toleranz gegangen, daher müsse das Mädchen disqualifiziert werden. Wie die Toleranz aussieht, wurde nun durch einen Tweet der Mutter bekannt: Die Toleranten beschädigten die Fassade des Hauses der Familie mit den Parolen „Nazi!“ und „Fick AfD“. Ida-Marie ist die Tochter der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst.

Die Jugendliche hatte in ihrem Gedicht auch die Einwanderungspolitik angegriffen: „Aus fernen Ländern kam der Mann an Menschenhändler ran, mit Handy und ohne Pass in unserem gelobten deutschen Land. Weil er kein Fräulein haben kann, hilft er schnell nach mit einem Messer.“ Ihren Auftritt beendete sie mit den Worten: „Und die Moral von der Geschicht’: Steckt das Messer dir im Bauch, wie’s im Orient der Brauch, kannst du lauthals nur noch schrei’n, mit Rückenwind von Linksparteien: ‘Nazis raus!’“

Genauso ist es jetzt gekommen – damit belegen die Reime des Mädchens die Wirklichkeit mehr als eindringlich. Aber dass man mit der Wahrheit in Deutschland keinen Blumentopf gewinnen kann, sondern ein schnelles Pferd braucht, ist auch schon in vielen anderen Wettbewerben durchexerziert worden. (WS)

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