Düsseldorf: Zwei Angriffe auf Polizei am Wochenende

Foto:Von Heiko Barth/shutterstock

Die Polizei sah sich in der Düsseldorfer Altstadt am vergangenen Wochenende gleich zweimal mit „Gruppen“ konfrontiert, die sie angriffen. Politisch korrekt wird nicht berichtet, welche Hintergründe die Täter hatten – es handelt sich wieder einmal um „Männer“.

Schreie aus einem Lokal riefen Beamte am Samstag nach Mitternacht auf den Plan. Dort prügelten sich zwei ominöse „Personengruppen“. Einer der Beteiligten war beim Anblick der Polizisten höchst aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Als die Beamten ihm die Handfesseln anlegen wollten, griff er nach der Waffe eines Polizisten. Es gelang ihm jedoch nicht, die Waffe aus dem Holster zu ziehen.Als der 32-jährige auf die Wache abtransportiert werden sollte, wurden die Beamten von einer „Gruppe“ umzingelt und bedroht. Einer der Männer versuchte die Polizisten zu Boden zu reißen und den Verhafteten zu befreien. Nur durch weitere Polizeikräfte und durch die Drohung mit dem Schlagstock ließ die Menge ab und beruhigte sich. Der 32-Jährige zeigte auch auf der Wache kein Einsehen – auch dort war er aggressiv und beleidigte die Polizisten.

In der Nacht zum Montag dann eine ähnliche Szene. Diesmal schmiss ein Randalierer mit Flaschen. Schon zuvor hatte die Polizei ihm wegen seines Verhaltens einen Altstadtverweis erteilt – nun wollten sie ihn festnehmen. Als der 23-Jährige sich drohend vor den Polizisten aufbaute, brachten sie ihn zu Boden, um ihm Handfesseln anzulegen. Eine „Personengruppe“ versuchte daraufhin, den Mann zu befreien.

Ein weiterer Mann, der an dem Versuch der Gefangenenbefreiung beteiligt war, wurde etwa eine Stunde später in Gewahrsam genommen, nachdem er Polizisten beleidigt und einem Beamten versucht hatte, in seinen Genitalbereich zu treten. Frauen und Männer bespuckten die Beamten, traten gezielt nach ihnen und versuchten den jungen Mann wegzuziehen. Die Beamten mussten zum Pfefferspray egreifen und Unterstützung rufen, um der Situation Herr zu werden. Ergebnis des Einsatzes: drei Tatverdächtige wurden in Gewahrsam genommen werden. Ein Polizist wurde leicht verletzt.

Unterdessen sucht die Polizei Düsseldorf immer noch nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger. Der Täter mit „südländischem Erscheinungsbild“ war am 2. September gegen halb sechs Uhr morgens über eine junge Frau hergefallen.

Mit einem Phantombild fahndet die Düsseldorfer Polizei nach einem bislang Unbekannten. Der Mann steht im Verdacht am Sonntag, 2. September 2018, gegen 5.40 Uhr, im Bereich der Eiskellerbergstraße eine versuchte Vergewaltigung begangen zu haben. Obwohl der „Südländer“ auf die am Boden liegende Frau einschlug, wehrte sich die 21-Jährige heftig, schrie um Hilfe und biss dem Täter in die Hand. Daraufhin ließ er von ihr ab  und flüchtete.

Der mutmaßliche Vergewaltiger soll etwa 25 Jahre alt und circa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein. Er hat eine normaler Statur, kurze dunkle Haare und ein südländisches Erscheinungsbild. Zur Tatzeit war er mit einem dunklen Pullover mit Rundhalsausschnitt und einer dunklen Hose bekleidet, heißt es in der Beschreibung des Täters.  (MS)

Foto: Polizei Düsseldorf
Foto: Polizei Düsseldorf

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