Die Wähler wollen einfach nicht wie Merkel will: AfD überholt jetzt auch bei Emnid die SPD

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Die AfD-Fans haben Grund zum Jubeln (Foto: Collage/Shutterstock)

Es ist gerade mal 19 Stunden her, da betonte die Bundeskanzlerin laut Augsburger Allgemeine, es  müsse „alles“ getan werden, „damit die AfD so klein wie möglich wird“. Und nun das: Die AfD hat auch in der aktuellen Emnid-Umfrage erstmals die SPD überholt und liegt auf Platz zwei. In der wöchentlichen Erhebung, die das Meinungsforschungsinstitut für „Bild am Sonntag“ durchführt, legt die AfD um einen Zähler zu und kommt jetzt auf 17 Prozent. Die Sozialdemokraten geben im Vergleich zur Vorwoche einen Zähler ab und landen bei 16 Prozent.

Auch CDU/CSU verlieren einen Punkt, kommen nur noch auf 27 Prozent. Das ist der Tiefstwert für die Union im Emnid-Sonntagstrend. Zulegen konnten in dieser Woche die Grünen, die nun auf 15 Prozent kommen.

Die Linke bleibt stabil bei 11 Prozent. Für die FDP geht es einen Punkt nach oben, sie steht nun bei 10 Prozent. Auf sonstige Parteien fallen 4 Prozent.

Im Osten verliert die SPD sogar zwei Zähler und fällt auf 13 Prozent. Die AfD kann ihre Führung als stärkste Partei in Ostdeutschland um einen Punkt ausbauen und kommt auf 27 Prozent. Die CDU erreicht im Osten wie in der Vorwoche 22 Prozent, die Linke bleibt bei 18 Prozent, FDP und die Grünen können jeweils um einen Prozentpunkt im Osten zulegen, landen dort jeweils bei acht Prozent.

Für den Sonntagstrend hatte Emnid zwischen dem 20. September und dem 26. September 2018 genau 1.902 Personen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“ (Quelle: dts)

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