Sekundarschule in Halle: Klassen mit 100 Prozent Migranten

Migranten in der Schule (Symbolbild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)
Migranten in der Schule (Symbolbild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)

Halle (Saale) –  Die Sekundarschule Kastanienallee meldete bereits Ende Juli in einem Brandbrief an Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) Land unter, da mit einem 70-prozentigen Ausländeranteil kein Unterreicht mehr möglich sei. Nun stellt sich heraus: Die Schule hat Klassen mit einem Migrantenanteil von 100 Prozent.

Die Lehrerschaft sei am Ende. „Wir wissen nicht, wie lange diese Situation noch beherrschbar bleibt“. Von 397 Schülern besitzen 277 einen Migrationshintergrund, hieß es in dem Brandbrief, den Lehrer der Sekundarschule Kastanienallee in Halle Ende Juli an Eltern, das Landesschulamt und der Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) schickten und klar machten, dass ein Unterricht nicht mehr möglich sei (jouwatch berichtete).

Doch jetzt kommt heraus: Die tatsächliche Situation ist noch katastrophaler, als berichtet. „Es gibt an der Schule drei Klassen, die zwar offiziell als Regelklassen geführt werden, de facto aber keine sind, weil in ihnen ein Migranten-Anteil von 100 Prozent herrscht“, so ein Schulmitarbeiter gegenüber der MZ, der aus Angst vor Repressalien unerkannt bleiben möchte. Eine Integration und die Vermittlung der deutschen Sprache sei in diesen Klassen nicht möglich, weil viele Kinder überhaupt nicht an das Lernen in Schulen gewöhnt seien. „Manche stehen auf und laufen herum, einige können nicht von der Tafel abschreiben“, so der Insider weiter.

Häufig komme es zu Polizeieinsätze und nahezu täglich müssten Lehrer Schlägereien und Streit zwischen kurdischen und arabischen Syrern schlichten, die ihre ethnischen Konflikte aus ihren Heimatländern importieren und schon im Kindesalter austragen. Viele Lehrer würden durch den Lärm und die Belastung bereits gesundheitliche Probleme bekommen.

Doch die Schulleitung hat offensichtlich andere Probleme: Sie tue alles, um zu verhindern, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, welche Zustände in den betroffenen Klassen herrschen. Denn die Politik werde diese Tatsache weder erklären wollen noch können, so der Mitarbeiter. (SB)

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