Jörg Meuthen: Angela Merkel, die Reinkarnation des Realitätsverlustes

(Bild:Armin Linnartz; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link)
Angela Merkel (Bild:Armin Linnartz; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link)

Einmal mehr zeigt sich Angela Merkels totaler Realitätsverlust, wenn Sie laut und vernehmlich in die ihr ergebene Pressewelt hinaus posaunt, dass sie Koalitionen ihrer CDU mit der AfD kategorisch ausschließt. Angela Merkel ist die Reinkarnation des Realitätsverlustes, da Sie ernsthaft glaubt, dass die AfD mit der Merkel-Union koalieren wolle, so Jörg Meuthen.

Von Jörg Meuthen

„Liebe Leser,

über den Realitätsverlust von Frau Merkel hatte ich mich im Laufe der vergangenen Tage mehrfach geäußert – eine Kanzlerin, die sich nur noch mit Fake News über Wasser halten kann („Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“), sieht die Realität nicht mal mehr mit dem Fernglas. Nun hat diese Dame zwei weitere Belege für ihre Entfernung von der Wirklichkeit geliefert – beide am gestrigen Tag. Der erste Beleg besteht darin, dass sie Koalitionen ihrer CDU mit unserer Bürgerpartei kategorisch ausschloss.

Hat sie denn ernsthaft geglaubt, wir, die wir aus der Gegnerschaft zu ihrer absurden Politik überhaupt erst entstanden sind, würden ihrer Merkel-Union auch nur den kleinen Finger reichen?

Absurd. Wir werden unter keinen Umständen den Steigbügelhalter geben, um ihre Amtszeit auch nur um einen Tag zu verlängern. Merkel kann daher ausschließen, was sie will – es wird ohnehin nicht geschehen.

Koalitionen mit der Union werden erst dann möglich, wenn die CDU sich von zweierlei losgesagt hat: Zum einen von eben dieser Dame, die momentan noch das Kanzleramt besetzt hält, und zum anderen von den tief linksgrünen Inhalten, für die sie und ihre versammelten Merkelisten stehen.

Das mit dem Lossagen dürfte aber schwierig werden, womit wir auch schon beim zweiten Beleg sind: Frau Merkel hat nun allen Ernstes – nach der krachenden Abwahl ihres Vertrauten Volker Kauder – verkündet, dass sie im Dezember auf dem Bundesparteitag der CDU erneut als Vorsitzende kandidieren will.

Nun, in Anbetracht der ausgewählten Delegierten-Klatschhasen mag es sogar sein, dass sie auf diesem Parteitag erneut zur Vorsitzenden gewählt wird – man erinnere sich nur an die zehn Minuten Standing Ovations ihrer Parteitags-Merkelisten wenige Wochen nach ihrer illegalen Grenzöffnung im Herbst 2015.

Sollte die Union diesen Fehler begehen, macht sie sich auf den gleichen Weg wie die SPD: Nämlich auf den Weg des permanenten und sich zunehmend beschleunigenden Abstiegs.

Dies natürlich noch umso mehr, sollte dieser Kanzlerwahlverein ihr eine weitere Kandidatur auf die nächste Kanzlerschaft im Jahr 2021 ermöglichen: Der Absturz wird dann ein historisches Ausmaß annehmen, das man sich bei den realitätsentrückten Merkelisten heute nicht einmal im Ansatz vorstellen kann.“

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