Er kam mit der Flüchtlingswelle: IS-Kriegsverbrecher für zehn Jahre in den Knast

Symbolfoto: Collage
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Er zog nach Syrien in den „heiligen Krieg“, kämpfte für den IS und filmte, wie Mitglieder der Terrororganisation in Aleppo Männer schlugen und ihnen mit Folter und Stromschlägen drohten. Für diese Kriegsverbrechen hat das Oberlandesgericht jetzt Frankfurt am Main den 32-jährigen Abdelkarim E. B. zu einer Gesamtstrafe von zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Bereits 2016 hatte ihn das selbe Gericht mit acht Jahren Haft wegen „Teilnahme an bewaffneten Auseinandersetzungen“ bestraft. Laut einem Bericht der Hessenschau lebte der in Frankfurt geborene und gelernte Bürokaufmann Abdelkarim E.B., Vater einer Tochter, zuletzt von Sozialleistungen, ehe er sich 2012 „radikalisierte“ und sich dem Dschihad anschloss. 2015, während der Flüchtlingswelle, kehrte er aus dem umkämpften Syrien zurück und wurde bei der Einreise verhaftet.

Beispiel für gescheiterte Integration

Abdelkarim ist das klassische Beispiel für eine gescheiterte Integration eines in Deutschland geborenen Moslems. Laut einem Bericht der Frankfurter Neuen Presse soll der Islamist in seiner Jugend auch Alkohol getrunken haben. Religion hat eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er sogar die Bundeswehr, ehe er nach Streit mit anderen Soldaten den Wehrdienst nachträglich verweigerte und sich dann wohl dem Islam zuwandte.

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