Oberrad: „Grüne Soße“ gegen Gauland!

Klaus Lelek

© jouwatch Collage - Die grünen Reiter der Apokalypse
© jouwatch Collage - Die grünen Reiter der Apokalypse

Frankfurt – Frankfurt-Oberrad ist nicht irgendein Ort. Nein. Dieser Vorort, der durch seine grünen Felder besticht, ist mit einem Produkt verbunden, dass Frankfurt weit über die Landesgrenzen bekannt gemacht hat. Gemeint ist die „grüne Soße“. Zugegeben, es ist ein Saisonprodukt wie Weihnachtsbäume, Adventskränze und Pfingstrosen, aber grüne Soße kann man essen und sie gehört zur Frankfurter „Identität“ wie Goethe, Paulskirche und EZB-Bank. Allen „Verschwörungstheorien“ zum Trotz haben es böse geldgierige Frankfurter Immobilienspekulanten noch nicht geschafft das grüne Oberrader Auenland gegenüber dem EZB-Bankenturm aufzukaufen, und so ist Oberrad – anders als Sachsenhausen – ein beinah heiliger Ort grüner Unberührtheit.  

Am Samstag warf ein furchtbares Ereignis einen Schatten auf diese grüne Idylle. Da tauchte die AfD mit ihrem Bundesvorsitzenden Alexander Gauland in Oberrad auf. Die Partei ist anders als die grüne Soße kein Saisonprodukt, sondern wird auch nach der Wahl immer öfter aufgetischt werden. Eigentlich sollte man sich freuen, dass es zum politischen Einheitsbrei endlich mal eine frische Beilage gibt, aber der Hesse ist ein Gewohnheitstier und hat sich anders als die Sachsen, Brandenburger und Thüringer schon daran gewöhnt, immer öfter zu Blutwurst verarbeitet zu werden.

So fand eine Zeitung, die ihre „grüne Soße“, das ganze Jahr auftischt, die Frankfurter Rundschau, den Besuch von Gauland zwar nicht schmackhaft aber wohl inspirierend. Ganze zwei Seiten widmete sie dem politischen Giganten, der inzwischen mit seinen Mitstreitern im Bundestag mehr bewegt hat, als alle Oppositionsparteien vor ihm. Die AfD hat es deshalb gar nicht nötig „Verschwörungs-Erzählungen“ zu verbreiten noch in eine „Opferrolle“ zu schlüpfen, noch ihr Wahlprogramm bei den Identitären abzuschreiben. Eine Partei, deren Mitglieder mehrfach überfallen und zusammengeschlagen – Junge musste im Krankenhaus operiert werden – deren Autos in Flammen aufgehen, Häuser mit Farbbeuteln attackiert werden, Infostände verwüstet werden, befindet sich nicht in einer „Opferrolle“ – Sie ist Opfer. Mehr noch, sie ist einer regelrechten Hatz und Verfolgung ausgesetzt. Hinzu kommen Schikanen, Kündigungen von Arbeitsverhältnissen, Rauswurf aus Vereinen. Umgekehrt ist die AFD, die einzige Partei, die sich hinter die Opfer von Migrantengewalt stellt.

Diese importierte Gewalt wiederum ist keine Verschwörungstheorie, sondern knallharte Praxis, eine Tatsache, ebenso wie die Attacken auf Andersdenkende, die von der FR und anderen Vertretern der gleichgeschalteten Staatspresse verschwiegen werden. Daher haben die zwei Seiten der publizistischen grünen Soße einen gallbitteren Beigeschmack, denn sie offenbaren scheinbar eine klamm heimliche Sympathien mit Schlägerbanden. Die Opfer sind keine Opfer, sondern spielen nur eine „Opferrolle! So wie die fünfzigjährige Frau, die nach einer Demo in Mainz von der Antifa verprügelt und vor ein fahrendes Auto geworfen wurde. Wer mit solchen Banden indirekt sympathisiert, dessen Produkte sind nur noch ekelhaft. Wie ausgekotztes Frühstück. Das ist auch meistens grün.

 

 

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