Nur zur Erinnerung: Die Erlaubnis zum Roden des Hambacher Forst haben die Grünen gegeben

Grüner Protest im Hambacher Forst (Bild: schutterstock.com/Von Christopher Ludwig)
Grüner Protest im Hambacher Forst (Bild: schutterstock.com/Von Christopher Ludwig)

NRW/Hambacher Forst – Seit Wochen rufen die Grünen zu Protesten im Hambacher Forst auf, um die dortigen Rodungen zu stoppen. Dass jedoch die Grünen es waren, die in ihrer Regierungszeit die Erlaubnis zum Roden des mittlerweile zur Kampfarena von Linken- und Linksextremisten verkommenen Hambacher Forstes gegeben haben,  bleibt von den verlogenen Grünen ebenso unerwähnt wie von der angegliederten deutschen Journaille.

„Kommt in den Hambacher Wald! Reden statt Roden! Gemeinsam protestieren wir gegen die Rodung uralter Bäume und für einen schnellen Kohleausstieg. Kommt am 23. September zum Waldspaziergang und am 6. Oktober zur Großdemo im Hambacher Wald.“ So lautet der aktuelle Aufruf unter dem Motto „Wald retten! Kohle stoppen: Seid dabei“ der Grünen auf ihrer Homepage.

Dass es sich hierbei erneut um eine verlogene grüne Aktion handelt, ruft der Journalist und Fernsehmoderator Hans-Herman Gockel gegenüber der Jungen Freiheit in Erinnerung: „Die Erlaubnis zum Roden hatten vor Jahren schon die Grünen gegeben, die damals in NRW mitregierten. Viel Journalisten vergessen das heute gerne.“

Denn im Mai 2016, unter der damaligen rot-grünen Landesregierung in NRW, hatte die FDP den Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau mitbeschlossen. Die Grünen – in Regierungsmitverantwortung – hatten mitunterschrieben, die Braunkohlenutzung bis ungefähr 2045 zu erlauben und den Hambacher Forst dafür zu opfern. In der damaligen Leitentscheidung der rot-grünen Regierung hieß es: „Braunkohle ist im rheinischen Revier weiterhin erforderlich, dabei bleiben die Abbaugrenzen der Tagebaue Inden und Hambach unverändert.“

Selbst nach dem Pariser Kilmaabkommen, das den Grünen angeblich ja so heilig war und auf das sie sich nun berufen, hatten die Grünen noch im Februar 2017 den Landesentwicklungsplan, der die Leitentscheidung des Landes bestätigt, in Kraft gesetzt, so NRW-Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) vor ein paar Tagen gegenüber der Welt.

Und auch dieser Beschluss trägt die Unterschrift der scheinheiligen Grünen, die jetzt gegen die von ihnen mitbeschlossene Abrodung des Hambacher Forstes andemonstrieren und massive Übergriffe wie Stahlzwillenbeschuss oder Fäkalien-Attacken auf Polizeibeamte somit billigen. Ebenso macht sich die Linke für den Hambacher Forst stark und damit mindestens so lächerlich wie die grünen Genossen. So hatte Katja Kipping, Chefin der Linke auf Twitter behauptet, dass im Hambacher Forst 12.000 Jahre alte Bäume, die nun gefällt würden, stünden (jouwatch berichtete). Die willigen Mainstreammedien setzten noch Eins obenauf und machten den Hambacher Forst zu „Europas letztem, großen Mischwald“ und verbreiteten wieder  mehr Fake News der ersten Güte, wie der Nordkurier aufzeigt.

„Die Grünen selbst haben die Rechtsgrundlage für die Abholzung des Hambacher Forsts mitgeschaffen“, erklärte Martin Neumann, energiepolitischer Sprecher der FDP- Bundestagsfraktion. „Jetzt fallen sie dem Rechtsstaat wohlfeil in den Rücken und gießen munter Öl ins Feuer.“ RWE habe das Recht, den Hambacher Forst für die Kohleförderung nutzbar zu machen, stellte Neumann fest: „Damit wird auch den Entscheidungen der Kohlekommission mitnichten vorgegriffen. Den Kohleausstieg kann man nicht einfach widerrechtlich erzwingen.“ (SB)

 

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