Verzweifelte Bürgerin schreibt an Horst Seehofer: „Muss ich wegen der Migranten bald unter der Brücke schlafen?“

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Sehr geehrter Herr Seehofer,

zunächst möchte ich Ihnen für Ihren Einsatz für Deutschland danken, ich hoffe, Sie halten durch. Sie sind unsere einzige Hoffnung.

Bitte verzeihen Sie mir, dass ich anonym bleiben will. Der Grund: ich möchte nicht als Nazi diffamiert werden und auch nicht meine Wohnung verlieren.

Zu meiner Person: ich wohne seit 11 Jahren wieder in einer hessischen Kleinstadt, vorher war ich Projektmanagerin in London bei einem großen amerikanischen Konzern. Durch eine schwere Erkrankung bin ich jetzt auf ALG2 angewiesen und warte auf meine Berentung, die nicht genehmigt wird. Das Wohnhaus, in dem ich lebe, hat 6 Parteien, ich lebe auf 39qm.

Vor 2 Jahren wurde mein Vermieter aus unerklärlichen Gründen unverschämt und forderte mich mündlich auf, zu kündigen. Er hat immer mehr Wohnungen an Menschen aus Kamerun und Somalia vermietet, Asylanten oder solche, die eben hier einfach migrieren. Auf einmal ist es möglich, dass ein junger Mann Anfang 20 ein 65 oder 70 qm für 800 Euro vom Amt bezahlt bekommt. Wohlgemerkt, ich selbst arbeite seit Jahren ehrenamtlich in der Sozialberatung und kenne mich mit dem Modalitäten gut aus.

Nach einem Jahr noch relativer Ruhe geht es seit 2018 richtig ab im Haus. Zunächst wohnten hier plötzlich viel mehr Menschen, als gemeldet. Sie wohnten im Keller, ohne Sanitäranlagen etc. Mein Vater wollte eines Tages etwas aus meinem Keller holen, und stellte dies anhand unerträglichem Geruchs fest. Weiter möchte ich darauf nicht eingehen. Wir haben hier jeden Tag Essensgestank im ganzen Haus, was man sich nicht vorstellen kann. Und dies Tag und Nacht. Heute war es wieder: ich bin morgens zu meiner schwerkranken Mutter gefahren, um sie zu vorsorgen. Seit 7 Uhr in der früh Gestank und Lärm. Letztes Wochenende trafen sich hier an die 30 !!! Kameruner vor dem Haus.
Der Mann aus Somalia hat einen gut florierenden Drogenhandel, jedes Wochenende kommen andere Schwarzafrikaner mit dicken PKW aus Frankfurt und Offenbach, es wird dann die Ware vor dem Haus geprüft, sprich geraucht.
Seitdem das Asylverfahren oder Bleiberecht durch ist, sind scheints sämtliche Schranken für gutes Benehmen gefallen. Aber das ist von Ihrer Chefin wohl so gewollt.
Die Frage ist jetzt an Sie: was kann ich dagegen tun, wo soll ich hin? Mein Vermieter ist wohl eher an einer Art Mieterwechsel interessiert, da es für Asylanten keine Mietgrenze gibt. Mietrechtlich wehren kann ich mich nicht. Eine Alternative gibt es nicht:ich stehe an ca. 300 Stelle beim Wohnungsamt, die Frage ist: wo komme ich dann unter? Wird es dann noch schlimmer? Ich muss in der Nähe meiner Eltern wohnen, um sie zu versorgen.
Gilt der Spruch: Reiche wohnen wo sie wollen, Arme wo sie sollen?
Darf ich dann als nächstes unter die Brücke? Entschuldigung, ich sammele ehrenamtlich für die Strassenengel in Hanau Kleider, ich weiss, wovon ich rede. Sie wissen doch selbst, warum wir einen Wohnungsmangel haben: wegen der Migranten. Muss ich mich als Schwerbehinderte, die ihre alten, kranken Eltern versorgt, jetzt auch noch auf einen Konkurrenzkampf mit jungen, gesunden Migranten einlassen? Das schaffe ich nicht mehr!
Freunde von mir, darunter auch ein PvD (Polizeipräsidium) haben dies schon an die Presse kommuniziert, anonym, weil sie mir nicht schaden wollen. Ich möchte bei Ihenn auch lieber anonym bleiben, weil ich sonst von meinem Vermieter rausgeworfen werde oder von meinen linken Nachbarn als Nazi beschimpft werde.
Ist das jetzt das Land, in dem ich geboren wurde?
Wissen Sie, was ich mir wünsche: dass Sie oder Frau Merkel mal an einem Sonntag wie heute in diesem Haus leben würden. Eine Bereicherung sehe ich da nicht, sondern eher unerträglichen Lebensterror.
Vielen Dank für Ihre Zeit, aber ich musste mir mal Luft machen.
Eine Mitbürgerin, die wegen der Zuwanderung am Ende ist.

PS. bitte entschuldigen Sie meine Tippfehler, ich kann mir leider keine Brille leisten.

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