Gründung der „JAFD“ – Jüdische AfD-Mitglieder wollen Vereinigung gründen

Juden leben in Deutschland wieder gefährlich (Foto: Durch alredosaz/Shutterstock)
Juden leben in Deutschland wieder gefährlich (Foto: Durch alredosaz/Shutterstock)

Offenbach – Eine bundesweite Vereinigung von Mitgliedern der AfD, die jüdischen Glaubens sind, will am 7. Oktober in Offenbach ihre Gründungsversammlung abhalten. 

Das berichtet die FAZ und beruft sich auf ein Schreiben der „JAfD“, das der Zeitung vorliegen soll. Bei der Gründungsversammlung sollen als Redner die Mitglieder des AfD-Bundesvorstands Beatrix von Storch und Joachim Kuhs sprechen. Außer ihnen wurde der Autor Michael Klonovsky und der Sprecher des hessischen AfD-Landesverbandes Robert Lambrou genannt, die  zu Wort kommen sollen.

Mitglieder der Jüdischen Gemeinden in Wiesbaden und in Offenbach bestätigten, dass es eine solche Gründung geben solle. Die Funktionäre der jüdischen Gemeinden hätten, wie es ihre Kollegen aus der christlichen Fraktion in immer schriller werdendem Ton tuen, ihr Befremden geäußert, berichtet die FAZ weiter. AfD-Sprecher Lambrou entgegnete, dass es überhaupt keinen Widerspruch zwischen der Mitgliedschaft in der AfD und dem jüdischen Glauben gebe. Vielmehr schließe eine antisemitische Haltung die Mitgliedschaft in der Partei aus.

Der Deutschlandfunk berichtete vor der Bundestagswahl im letzten Jahr, dass immer mehr jüdische Mitbürger mit der AfD sympathisieren. Der zunehmende Judenhass, dem Islam immanent und durch eine verantwortungslose Migrationspolitik muslimischer Zuwanderung nach Deutschland importiert, schafft bei ein zunehmends Klima der Angst nicht nur bei den Betroffenen. (SB)

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