Ausländerbehörde macht skandalösen Deal mit libanesischem Polizisten-Mörder

Abschiebung geplatzt: Yassin Ali-K. profitiert von einem Deal. Symbolfoto: Screenshot Youtube

Erneut erregt ein krasser Fall von äußerst großzügiger Behandlung eines muslimischen Killers die Gemüter. Der Mann, der vor 15 Jahren den Berliner Elitepolizisten Roland Krüger, den alle nur „Bulette“ nannten, erschoss, ist wieder frei. Eigentlich sollte Yassin Ali-K. abgeschoben werden und eine sechsjährige Einreisesperre bekommen. Doch das Clan-Mitglied machte einen Deal mit der Ausländerbehörde und kann bald unbehelligt mit allein 1263 Euro Kindergeld versorgt in der Hauptstadt leben. Hinzu kommen alle sonstigen Sozialhilfen.

Schon in der Haft behandelt man den heute 48-jährigen Polizisten-Killer wie ein rohes Ei. Ergebnis: Er zeugte mit seiner Frau vier weitere Kinder im Gefängnis. Zwei hatte er schon – nun sind es sechs. Die letzten Jahre genoss er den offenen Vollzug, in diesem April wurde er endgültig aus der Haft entlassen. Dann reiste er – so der Deal – freiwillig in sein Heimatland Libanon aus. Eine Abschiebung war damit überflüssig. Nach einem Jahr, so sicherten ihm Gericht und Berliner Ausländerbehörde zu, könne er dann wieder nach Berlin kommen.

Der Fall hatte seinerzeit Schlagzeilen gemacht. 2003 wollte ihn eine SEK-Einheit in seiner Wohnung festnehmen, weil er an einer Messerstecherei in einer Disko beteiligt war. Doch Yassin Ali-K. schoss dem 37-jährigen Beamten Krüger von hinten in den Kopf – genau dort, wo es eine Lücke in der Panzerung gab. Für den Mord wurde er zu lebenslänglich verurteilt.

Eigentlich sollte er nach der Haftzeit in den Libanon abgeschoben werden, doch die Ausländerbehörde versäumte, ihn anzuhören. Daher klagte Ali-K. vor dem Verwaltungsgericht – und das gab ihm Recht. Die Richter hielten ihm auch zugute, dass er sechs Kinder habe und nicht von ihnen getrennt werden sollte. Die Abschiebung des Polizistenmörders war geplatzt.

Nun zog die Ausländerbehörde nicht etwa in die nächste Instanz, sondern bot den Deal an: Er solle freiwillig ausreisen, dann könne er bald zurückkehren. Der Libanese willigte sofort ein, berichtet Bild. (WS)

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