Frankreich: „Mann“ rast mit Auto in Menschenmenge

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Im südfranzösischen Nîmes hat es in der Freitagnacht einen weiteren Auto-rast-in-Menschenmenge-Anschlag gegeben. Zwei Menschen sollen verletzt worden sein. 

Der mutmaßliche Attentäter fuhr mit hoher Geschwindigkeit gegen 1 Uhr 30 in der Rue Racine im Zentrum der Stadt in die Menge. Die Attacke löste eine Panik aus und ereignete sich am Rande der alljährlichen Feria von Nîmes, einem Straßenfest, das zwischen dem 14. und 16. September stattfindet und tausende von Menschen anzieht. Das Auto sei durch eine Fahrzeugsperre gestoppt worden. Zwei Menschen, die sich hinter der Sperre befanden, hätten Verletzungen an den Beinen erlitten, berichtet Luxemburger Wort. Der laut Midi Libre 32 Jahre alteTäter soll versucht haben, zu flüchten, wurde jedoch von Passanten aus dem Auto gezerrt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Er sei wegen seines körperlichen und geistigen Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Aus Furcht vor einem Terroranschlag und um Zweifel auszuräumen, beschlossen die Behörden, die Bewohner der Gegend zu evakuieren und ein Minenräumteam anzufordern, das den Opel des Verdächtigen auf Sprengstoff untersuchte. Es wurden keine explosiven Objekte entdeckt.

Der Täter soll – wieder einmal – der Polizei und den Sicherheitsbehörden bekannt sein. Die Staatsanwaltschaft von Nîmes hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf versuchten Mord eröffnet. Ob es einen „terroristischen Hintergrund“ gibt, wurde bis jetzt nicht bekannt gegeben. (MS)
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