Wes Brot ich ess, des Partei ich wähl? SPD verschenkt Brotdosen an Erstklässler!

Schule (Symbolfoto: Durch wavebreakmedia/Shutterstock)
Schule (Symbolfoto: Durch wavebreakmedia/Shutterstock)

Zirndorf – Mit ihrer Aktion „Brotdosen für Grundschüler“ hat die SPD im mittelfränkischen Zirndorf, Großraum Nürnberg, den Zorn vieler Mitbürger heraufbeschworen. Freie Wähler und CSU sprechen von „Wahlmanipulation“ und haben die Rechtsauficht eingeschaltet. Laut einem Bericht von Nordbayern.de hat vor allem ein Brief die Gemüter erhitzt, der als Beilage den Brotdosen einen bitteren Beigeschmack gibt. Da heißt es, die SPD hätte für Kitas und Schulen in der Stadt viel getan, und dass die Kinder ihren Eltern empfehlen sollten, bei der Landtagswahl SPD zu wählen.

„Es ist unglaublich, was sich diese SPD in Zirndorf herausnimmt. Wahlwerbung auf Kosten unserer Kinder“, empören sich die Freien Wähler auf ihrer Facebookseite. Ironische Töne kommen vom Pressesprecher der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, Franz Stangl. Der twittert: „Ein Loblied auf das bayerische Bildungssystem, in dem die Erstklässler bei der Einschulung schon Wahlaufrufe lesen können. Da muss die CSU mit ihrer Bildungspolitik alles richtig gemacht haben.“

Politisch herrscht in der fränkischen Kleinstadt eine Pattsituation. CSU und freie Wähler haben genau so viele Sitze im Stadtrat wie SPD und Grüne. Dennoch stellen die Sozialdemokraten den Bürgermeister. Bei aller Aufregung um die geschmacklose Aktion von Schulkindergehirnwäsche hat die Wahlwerbung auch etwas von einem Schildbürgerstreich. Der Brief wendet sich hochtrabend an Kinder, die gerade erst eingeschult wurden. Da wünschen die Sozis den Grundschülern, „Viel Spaß für den neuen Lebensabschnitt“… (KL)

 

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