Der Nächste, bitte: Auch Telekom-Chef wettert jetzt gegen die AfD

Timotheus Höttges (Bild: TeleKom Pressefoto)
Timotheus Höttges (Bild: TeleKom Pressefoto)

Zeit für einen Anbieter-Wechsel? „Klare Kante“, die X-te. Nun meint auch Telekom-Chef Tim Höttges eine „klar politische Haltung“ einnehmen zu müssen und positioniert sich gegen die AfD. 

„Schlägertypen können durch unsere Innenstädte marschieren“, klagt er. Deutschland erlebe eine Umkehr von Werten. „Plötzlich wird der Antirassist als gefährlicher gesehen als der Rassist. Die Feministin wird kritischer gesehen als der Täter“, so die verwirrten und in weiten Teilen ebenso falsch wie populistischen Aussagen des Chefs der Telekom, Tim Höttges, auf der Digitalmarketing-Messe Dmexco am Mittwoch in Köln.

Höttges, der sich für linke Themen wie das „bedingungslose Grundeinkommen“ erwärmt, nennt in seiner Rede zwar die AfD nicht namentlich, jedoch ist – zumindest für das Handelsblatt – seine Botschaft, klar: Das seien gefährliche Tendenzen. Deshalb sieht der 55-Jährige die Wirtschaft in der Pflicht. Firmen müssten sich klar positionieren, so seine „klare Kante“, die er sich mit dem Siemens-Chef Joe Kaeser teilt, der ebenfalls wie ein Wilder gegen die AfD agitiert, jedoch bei anderen DAX-Unternehmen wenig bis gar keine Unterstützung erfährt (Jouwatch berichtete). Kaeser hatte der AfD-Chefin Alice Weidel die Aussage über „Kopftuchmädchen“ und „Messermänner“ übel genommen.   (SB)

 

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