Schleuser lieben Mitteldeutschland

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Halle (Saale) – Gestern Morgen durchsuchte die Polizei sieben Wohnungen in Leipzig im Kampf gegen Schleuser. Mitteldeutschland wird durch den gestiegenen Ausländeranteil in Ballungsräumen für die Kriminellen immer interessanter.

„Wir ermitteln gegen sieben Albaner, die sich mit gefälschten Ausweisen als Griechen und Rumänen ausgeben sollen, um in Deutschland arbeiten zu können“, erklärt Markus Pfau, Leiter der Kripo bei der Bundespolizei in Halle gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.

Mitteldeutschland für Kriminelle immer attraktiver

Mitteldeutschland mit dem Raum Leipzig-Halle sei längst keine Durchreiseregion für illegale Einwanderer mehr. Durch den gestiegenen Ausländeranteil gebe es für alle, die nach Deutschland wollen, viele Anknüpfungspunkte“, so Polizeioberrat Pfau. Amit steige auch die Schleuserkriminalität.

Im Mai war der Bundespolizei ein Schlag gegen eine Schleuserbande gelungen, die Menschen aus Moldawien nach Deutschland gebracht und sie mit gefälschten Papieren ausstatteten hatten. „Die Moldauer arbeiteten dann unter anderem bei Sicherheitsdiensten und waren als Wachschutz sogar in Flüchtlingsheimen eingesetzt“, berichtet Pfau. Mehr als 800 Beamte waren an diesem Einsatz beteiligt. In Stendal, Hamburg und Bremen wurden Kriminelle verhaftet. Drahtzieher seien Deutsche und Russen gewesen, so die MZ.

Flüchtlinge zahlen zwischen 1.000 und 20.000 Euro für ein Ticket nach Deutschland

Sogenannte Flüchtlinge und gut situierte Ausländer zahlen zwischen 1.000 und 20.000 Euro für ein Ticket nach Deutschland. Bei den illegalen Einwanderern handele es sich bei weitem nicht nur um „Opfer“. Mit ihrer Hilfe werden oftmals gezielt kriminelle Strukturen aufgebaut.

„Einige von ihnen schließen sich dann zu kleinen Gruppen zusammen, um in Supermärkten und Drogerien zu stehlen“, sagt Pfau. Sie sind besonders scharf auf Milchpulver, dass nach einem Lebensmittelskandal in China besonders beliebt ist. Das gestohlene Milchpulver wird nach Asien exportiert und dort zu überhöhten Preisen weiterverkauft.

In den vergangenen zehn Jahren habe die Bundespolizei laut MZ von Halle aus 105 Verfahren gegen organisierte Schleuserbanden geführt und über 1 000 Objekte durchsucht. (MS)

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6 Kommentare

  1. was in deutschen Medien verschwiegen wird:

    „Die italienische Zeitung „Il Fatto Quotidiano“ berichtete über den Migrationshandel nach Italien über Libyen, aus einer Großregion von Bangladesh bis Senegal und Nigeria. Und darüber, dass sechs Schleuserbosse auf einer UN-Sanktionsliste stehen.“
    https://www.ilfattoquotidiano.it/premium/articoli/i-signori-del-traffico-ecco-chi-manda-i-migranti-verso-litalia/
    hier berichtet die Presse in USA und UK
    https://www.telegraph.co.uk/news/2018/06/08/un-sanctions-six-human-traffickers-libya-global-first/
    https://www.nytimes.com/2018/06/09/world/middleeast/un-security-council-libya-migrants.html
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/un-sanktions-liste-die-sechs-chefs-des-schleuser-netzwerks/

  2. Kein Wunder, da wir ja früher aufstehen (um in die alten Länder zu fahren um dort den Reichtum zu mehren) sind wir abends auch eher müde ( somit nicht mehr so ganz bei der Sache um das Land zu schützen, eigentlich haben wir ja dafür unsere Sicherheitskräfte…)

  3. …wie war das von der „Karawane“:-)…..“der Osten Deutschlands ist noch viel zu weiß“…..
    Nach Chemnitz und Köthen wird das jetzt verstärkt betrieben, denn sie wollen den Widerstand mit noch mehr Okkupanten brechen.

  4. Man kann ja schon fast aufatmen, wenn die hier nur krumme Geschäfte machen und sich dabei gegenseitig übers Ohr hauen, aber dem Steuerzahler ansonsten nicht auf der Tasche liegen, niemanden messern und auch ihre Mischpoke nicht für lau hierher umsiedeln wollen.

  5. Kein Wunder. Haben doch die Kriminellem in D nichts zu befürchten.
    Falls man doch mal „Einen Einzelfall“ erwischt, folgt eine viel zu lockere sanfte Bestrafung.

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