Polizeischüler wegen „charakterlicher Nichteignung“ suspendiert

(Bild: shutterstock.com/Durch Tobias Arhelger)
Polizei (Bild: shutterstock.com/Durch Tobias Arhelger)

Sachsen-Anhalt/Aschersleben – Zwei Polizeianwärter der immer wieder in den Schlagzeilen stehenden Fachhochschule der Polizei in Aschersleben wurden Anfang September wegen „charakterlicher Nichteignung“ suspendiert. Aktuell laufen an der Hochschule 24 Disziplinarverfahren – in elf Fällen ebenfalls wegen charakterliche Nichteignung.

Aschersleben, die älteste Stadt Sachsen-Anhalts, beherbergt die Fachhochschule der Polizei. Doch diese Polizeihochschule gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Fahren von Polizeischülern unter Alkoholeinfluss mit Todesfolge, Sexualdelikte, Drogenmissbrauch oder Einbrüche so die Delikte auf einer immer länger werdenden Liste von „Verfehlungen“.

Nun kommen nochmals zwei Kandidaten hinzu. Auf einem Video, das in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, sind zwei angehende Polizisten zu sehen, die jeweils ein T-Shirt mit der „A. C. A. B.“ – „All Cops are bastards“ – wörtlich übersetzt: „Alle Polizisten sind Bastarde“- tragen. Ein Slogan, der sowohl bei den Hooligans wie auch bei den Autonomen sehr beliebt ist. Die beiden – nun suspendierten Männer –  trugen zudem Teile ihrer Uniform, die somit zweckentfremdet wurden.

„Offensichtlich haben wir Polizisten im System, die nicht dem Anforderungsprofil entsprechen“, so Uwe Petermann, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, bereits schon Anfang Mai zu den sich zunehmend häufenden Delikten von Polizeischülern. Wie die MZ berichtet, habe das Innenministerium reagiert und eine Gesetzesvorlage erstellt. Somit soll es künftig erlaubt sein, Bewerber mit allen polizeilichen Auskunftssystemen zu überprüfen. Diese Überprüfung verhinderte bislang der Datenschutz.

Aschersleben hat indes kein Alleinstellungsmerkmal, wenn es um ganz offensichtlich „charakterlich“ nicht geeignete Polizeianwärter geht. Welches Personal mittlerweile bei der Polizei ausgebildet wird, zeigte der Skandal um Anwärter mit Migrationshintergrund bei der Berliner Polizeischule (jouwatch berichtete). (SB)

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11 Kommentare

  1. Das kommt davon, wenn man aufgrund des Mangels und des hohen Bedarfs, der im Übrigen von den Verantwortlichen selbst geschaffen wurde, indem man Massen an Kriminellen ins Land läßt (ich denke bei fast 300.000 Straftaten muß man von Massen von Kriminellen ausgehen), die Eingangskriterien so runter schraubt und quasi jeden Deppen als Anwärter akzeptiert.

    Die sollten eigentlich jetzt die Kosten der Ausbildung die sie schon verursacht haben zurückzahlen müssen.

    Wie doof muß man sein, um sich selbst zu verunglimpfen. Oder dachten die, ACAB heiße All Cops Are Beautiful?

  2. So so – der Datenschutz verhindert, dass man die kriminelle Vorgeschichte der angehenden Polizisten überprüfen kann.

    *lol*

    Dahinter steckt also Absicht! Man möchte also unbedingt kriminelle Polizeianwärter. Die nehmen es mit der Ethik nicht so genau und können Zeugen dazu „motivieren“, ihre Aussagen ein wenig anzupassen, wenn wieder jemand einen Herzinfarkt erleidet. Wäre ja traurig, wenn polizeibekannte Täter nach ein paar Jahren wieder raus kommen und sich die Zeugin vorknöpfen.

    Solche Polizisten lassen sich wesentlich besser handhaben, wenn es in der Vergangenheit den einen oder anderen Schmutzfleck gibt, der die weitere Beamtenlaufbahn gefährdet.

  3. „Offensichtlich haben wir Polizisten im System, die nicht dem Anforderungsprofil entsprechen“.
    Da ist der JETZT SCHON draufgekommen???

  4. Was gibt es besseres für einen Migranten , als zur Polizei zu gehen. Man sitzt an der Quelle, lernt schiessen, lernt Türen aufbrechen und hat alle Infos, die der Clan oder Freunde brauchen um ihrem Nebenjob als Drogendealer und Einbrecher nachzugehen. Also ,wer wundert sich darüber? Glaubt auch nur irgendein Trottel, dass Migranten mit „Herz“ uns verteidigen wollen? Also ganz sicher nicht. Das nehmen die in Kauf, um nicht aufzufallen.

  5. Aus A.C.A.B. hab ich A.M.A.B. gemacht und latsch‘ es mit dem Permanentmarker breit. Die Antifantisten kommen nicht nach, das weg zu rubbeln…

  6. Ich bin positiv überrascht. Ich hatte vor dem Lesen des Artikels fest damit gerechnet, dass „falsche“ Gesinnung, AfD und so in dem Artikel vorkommen werden. Aber tatsächlich sind nur nachvollziehbare Gründe für Diziplinarverfahren und Suspendierung aufgezählt.

    • Genau das war beim Lesen der Überschrift auch mein erster Gedanke.
      Stellt sich jetzt noch die Frage, welchen „Hintergrund“ die betroffenen Polizeischüler haben…

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