Polizeiführung jagt Polizisten: Wehe, wer sich weiterbildet!

Foto: Von somsak suwanput/Shutterstock

Die brutale Attacke auf zwei Polizisten vor einer Shischa-Bar in Essen hat gerade erneut bewiesen: Nordrhein-Westfalens Ordnungshüter kriegen kräftig was auf die Mütze. Aber wehe, wer sich weiterbildet, um für den Dienst – genauer gesagt: den Kampf – mit gut ausgebildeten und bewaffneten Tätern besser gewappnet zu sein. Der bekommt die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Das hat jetzt ein junger Polizeibeamter in Bielefeld erfahren, der außerhalb der Dienstzeit bei einem privaten Sicherheits-Trainer Nachhilfestunden nahm.

Laut einem Bericht der Neuen Westfälischen wurde gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Denn trotz häufiger brutaler Attacken gegen die Ordnungshüter ist ein „außerdienstliches Einsatztraining“ streng verboten.

Das Pikante an dem Fall: Der angezeigte Polizist ist nur einer von vielen Beamten, die bei Christian Hjort, einem freiberuflichen Einsatztrainer für Polizei, Zoll und Justizbeamte ihre nach eigenen Aussagen „realitätsferne, unzureichende Ausbildung“ erweitern. „Seine Spezialkurse, in denen Taktiken zur Eigensicherung, Zugriffstechniken und Kontrollgriffe gelehrt und trainiert werden, haben Zulauf aus dem gesamten Bundesgebiet“, schreibt die „Neue Westfälische“.

Polizeipräsidentin ist Angebot ein Dorn im Auge

Laut der Zeitung ist das Angebot des Trainers dem Bielefelder Polizeipräsidium ein Dorn im Auge. Deren Chefin Katharina Giere fürchtet augenscheinlich um ihre Autorität und weist ausdrücklich darauf hin „dass polizeiliches Einsatztraining ausschließlich im Dienst durchgeführt werden darf und dessen Inhalte nicht an Außenstehende weitervermittelt werden dürfen“. Ihre Sprecherin Sonja Rehmert versucht dies wie folgt zu erklären: „Die Durchführung polizeilichen Einsatztrainings außerhalb des Dienstes können Pflichtverletzungen gegen die Gehorsams- und Verschwiegenheitspflicht darstellen.“

Nach Bespitzelung überführt

Das Ergebnis des „Lex Giere“ ist eine regelrechte interne Hexenjagd auf die mit ihrer Ausbildung unzufriedenen Polizisten. In deren Verlauf wurden die Trainingsvideos zu den Kursen – die ja eigentlich den Beamten bei privaten Freizeitaktivitäten zeigen – kriminaltechnisch ausgewertet. Die Vorgesetzten sollten die Beamten, die allerdings im Trainingsvideo mit Sturmhauben gezeigt wurden, identifizieren und somit überführen. Ein junger Polizist soll dabei an seiner Stimme erkannt und der Polizeipräsidentin gemeldet worden sein.

Diese Form von interner Denunziation stieß sogar bei der Polizeigewerkschaft auf Widerstand: Deutliche Worte kamen laut NW von Arnold Plickert, Bundesvorstand der GdP: „Wenn bei den Kollegen das Gefühl vorherrscht, dass sie nicht richtig ausgebildet werden, sollte die Behördenleitung nicht die Energie darauf verwenden, herauszukriegen, wer das gesagt hat. Sie sollte für sie lieber Lösungen finden.“

Nach dem Verbot durch das Polizeipräsidium hat der erfolgreiche und beliebte Trainer sein Angebot in Bielefeld derzeit eingestellt. Woanders finden die Einsatztrainings aber weiterhin statt. (KL)

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41 Kommentare

  1. Um wem geht es hier eigentlich?
    Die Frau befürchtet dass „Geheimwissen“ (Muharharhar ;-] ) an die Öffentlichkeit gerät weil ein Außenstehender POLIZISTEN trainiert?
    Und dann scheint das ja nicht mal das Einsatztraining der Polizei zu sein (dass er „realitätsfern“ nennt), sondern sein eigenes.
    Die Frau hat KEINERLEI moralisches oder juristisches Recht dieses Fachwissen einzuschränken.
    Nicht das was er an Polizisten vermittelt (wohl seine eigenen Taktiken), ja nicht mal das echte Einsatztraining.

    Mir scheint sie fühlt ihre Polizei beleidigt, weil durch solche Angebote nicht nur jemand sagt „euer Training ist schlecht“, sondern dies Polizisten mit der Teilnahme bestätigen..
    Dazu noch so eine „wie wir unsere Hunde abrichten entscheiden wir!“-Einstellung.

    Wenn jemand solches Wissen gewerblich anbieten will, und es sogar „Polizei-Einsatztraining“ nennt, gibt es kein Gesetz dass es diesen Trainern verbietet ihr Wissen an JEDEN weiter zu geben.
    Sie mögen Polizisten das theoretisch verbieten können (können Sie das?, also auch Karate, Jiu-Jitsu, Kung-Fu… privat), aber nicht den normalen Bürgern.
    Wenn mir jetzt danach wäre, suche Ich nach „Polizeihandbuch“, und lade mir deren „Geheimwissen“ irgendwo runter.

    Eigentlich sollte man die Informationen aus dem Buch mal mit eigenen Worten auf eine Webseite stellen.
    Dazu noch das Einsatztraining-Wissen, z.B. in Videos.

    Und der Trainer hier in dem Fall sollte sein Trainung nun ganz offensiv für JEDEN anbieten.
    Und evtl. noch zur gesunden Provokation Kurse in Verteidigung gegen Polizisten, gezielt für Bürger.

  2. Und wieder eine narzisstische Quotze, der ihre fragwürdige „Autorität“ wichtiger ist als die Ausbildung von Polizeibeamten. Davon hängen Menschenleben ab!

    Wäre das Weib für den Job geeignet, hätte es umgehend dafür gesorgt, dass die Beamten regulär bei diesem Ausbilder trainieren können, ohne ein Wort darüber zu verlieren. Wo kommt die überhaupt her? Hat die was mit Medien oder Politik studiert und steht einer Partei nahe? Sicher ist sie KEINE Polizistin, sondern nur irgendeine überforderte Verwaltungstante, die im Mutterschaftsurlaub besser aufgehoben wäre.

  3. Grundsätzlich bin ich der Meinung der Frauenanteil sollte im Streifendienst eher gering sein. Bei z. B. häuslicher Gewalt von Männer wäre eine Kollegin eher Sinnvoll weil die Tendenziell besseren Zugang zu anderen Frauen oder Kindern haben. Bei groben Auseinandersetzungen hätten Frauen durchaus eine Chance müssten aber eher von Teaser oder Schusswaffe Gebrauch machen. Und das kann man Natürlich beim Kuschelkurs mit Nafris nicht machen!
    Im Endeffekt Werden die normalen Streifenpolizisten genauso auf dem Multikultialtar geopfert wie der Rest der Biodeutschen. Ob das denen bewusst ist weis man nicht. Schätze mal hier werden keine Polizisten mitschreiben weil die meisten IP Adressen eh schon gehackt sind.

  4. Frauen sind bei der Polizei ebenso fehlbesetzt wie in der Politik. Die Gleichmacherei der Sozialisten führt zu solchen Zuständen..
    Es gibt sicher Ausnahmen, aber Frauen sollten ihre Nasen aus administrativen Dingen heraushalten, Schweden ist das beste Beispiel, Deutschland knapp dahinter.

    • Es gibt sicherlich Ausnahmen, in den USA scheinen die Frauen ganz fit zu sein, die dürfen sich aber auch wehren, haben bessere Ausbildung. Für einen Polizisten ist es sicherlich doppelt gefährlich mit einer Gutmenschin Polizistin unterwegs zu sein. Das dürfte gar nicht sein. Er muss ja oft noch die Frau raushauen. Wie will sich denn eine Frau einem durch bodybilduing gestähltem Hochkriminellen entgegenstellen. Geht doch gar nicht. Der lacht sich tot….vielleicht auch ne Lösung

    • Frage ist vor allem, wozu laufen die noch bewaffnet herum? Sogar die Abwehr körperlicher Gewalt ruft schon eine interne Untersuchung hervor. Angreifern, oft besoffenen, wird mehr geglaubt, als Exekutivbeamten.

  5. Die Polizeipräserin kriegt ja von den „Goldstückchen“ auch nicht „Nahles“ ! Sie steht vermutlich aber der Partei eben jener „nah“.

    • Vielleicht könnte mal jemand dafür sorgen, daß sie eben doch ihre Portion „Nahles“ kriegt. Vorher braucht man sicher nicht auf ein Umdenken zu hoffen.

  6. Frauen, Schwule und Lesben scheinen nicht zu wissen, was auf
    sie zukommt, wenn sich Deutschland mit ihrer Hilfe in ein Kalifat
    verwandelt hat. Eigentlich hatte ich nichts gegen Frauen in
    verantwortlichen Positionen. Unsere Bundeskanzlerin hat mich
    eines Besseren belehrt. Man hat den Eindruck, dass diese
    MenschInnen mit großer Begeisterung an dem Ast sägen, auf
    den sie gerade gekrochen sind.

    „Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum
    schon meint, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der.“
    (Wilhelm Busch)

    • Alter Spruch: „Wenn Du wissen willst, was für einen Charakter ein Mensch hat, dann gib ihm Macht.“, oder auch „Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut.“

  7. Wenn es ja nicht so ernst und traurig wäre, könnte man meinen Deutschland besteht aus einer einzigen Satire und man müsste den ganzen Tag lang lachen!

    Das stellt selbst die Serienfilme der „Police Accademie“ in den Schatten, was in Deutschland bei der Polizei abgeht!

    *grins*

    • ich konnte es kaum glauben….
      der „dame“ scheint es wohl angenehmer, dass ihre cops sogar von 14-jaehrigen krankenhausreif geschlagen werden und die goldtsuecke sich darueber sogar kaputt lachen…. omg…

  8. ..Deren Chefin Katharina Giere fürchtet augenscheinlich um ihre Autorität ….
    Sorry liebe Mitschreiberinnen:
    Schon wieder eine Frau(?), auf einem Posten der mit Spülen, Kochen oder Staubsaugen nichts zu tun hat.

    • Ich bin eine Frau und habe so die Schnauze voll von der Überzahl an unfähigen Geschlechtsgenossinen in Führungspositionen.
      Selbstverständlich gibt es auch genug männliche Nullen aber das Unverhältnis ist schon auffallend…
      *Fremdschäm*

    • Fremdschämen ist nicht nötig.
      Lernprozesse geschehen am besten durch „Erleben“.
      Und natürlich gibt es bei Männern auch Nullen, die meisten sitzen im BT zusammen mit der Übernull.

    • Ja. Und dann denke man an die – inzwischen sehr vielen – Frauen, die man als im wahrsten Sinne „Schütze Arsch“ los schickt, um gegen SCHWERSTKRIMINELLE anzutreten, die noch dazu – „religionsbedingt“ – Frauen und „Ungläubige“ als Untermenschen betrachten und verachten !

      Ich halte das nicht nur für unverantwortlich, sondern für geradezu KRIMINELL, diese Beamtinnen, welche ganz offensichtlich solchen Einsätzen nicht gewachsen sind, in solche zu schicken.

      Dazu kommt erschwerend, dass sie ja noch „per Dienstanweisung“ daran gehindert werden, sich in solchen Situationen – gefahren-adäquat – sofort durch den Einsatz ihrer Schusswaffe zu wehren, weil dies dann als „unverhältnismäßig“ gewertet wird.
      Sie müssen sich – de facto – lieber tot schlagen lassen, als dass sie schießen dürfen. Darauf läuft es im Ergebnis hinaus.

      Wenn das so weiter geht, wird es bald keine deutschen Beamten mehr geben. Denn welcher – auch nur halbwegs normale Mensch – will unter solchen Bedingungen für andere den Kopf hin halten ?

      Das ist menschenverachtend !

    • Es wird relativ bald keine Beamten mehr auf der Straße geben, weil Roboterpolizisten so sehr man das als SciFi belächeln mag in wenigen Jahrzehnten auch in Deutschland Fakt sein werden.
      Agiler, schneller etc. als ein menschlicher Polizist. Und immer absolut Gesetzestreu. Ohne das Recht der „Selbstverteidigung“ (weil sie nur Dinge sind, logisch), aber mit dem Recht der Nothilfe. Aber sie sind so schnell dass Schießen weniger oft nötig sein wird. Und wenn doch treffen sie immer wie ein Kunstschütze.
      Zuerst wird man sie für Technik in offeneren Ländern einführen.
      Südkorea, Japan, Taiwan etc..
      Dann irgendwann wird man sich auch in Deutschland nicht mehr verweigern können.
      Man muss sich ja auch fragen, was für Menschen WOLLEN wirklich noch Polizisten werden, wenn jeder ein BGE von sagen wir heutigen 5.000, 10.000, 20.000 Euro bekommt. Es wird so kommen, das ist auch ein Fakt.
      Schon 2030 geschätzte 59% weniger Arbeitsplätze in Deutschland.
      Statt 31Mio nur noch 13Mio. Statt 3,5Mio Arbeitslose dann 21,5Mio.
      Und das ist GUT so. 2050 evtl. noch 1% oder 0,5%… Arbeitsplätze.
      Wer noch arbeiten will, der studiert. Wissenschaften (Natur/Geistes), Forschung, geht in die Politik etc.. Aber wer noch Polizisten werden wollte, das ist doch Suspekt. Genau so suspekt wie Menschen die Soldat werden wollen, obwohl es dafür bessere Roboter gäbe.
      Da muss man sich dann fragen ob da nicht ein ungesundes Machtbedürfnis vorliegt…

  9. Das entspricht nicht dem Masterplan. Die Deutschen müssen sich widerstandslos überrollen und kulturell vereinnahmen lassen. Gegenwehr ist nicht erwünscht .

  10. Ich plädiere für ein Disziplinarverfahren GEGEN die Polizeipräsidentin, die ihre Beamten mit unzureichender Ausbildung in den KAMPF mit SCHWERSTKRIMINELLEN schickt, dem sie ganz offensichtlich NICHT GEWACHSEN sind, was – bekanntlich – nicht selten SCHWERSTE und lebenslange FOLGEN für die betroffenen Beamten hat.

    Dies ist ein massiver und unverantwortlicher Verstoß gegen die dienstliche Fürsorgepflicht.

    Zu prüfen wäre auch eine (vollendete oder versuchte) Körperverletzung durch (pflichtwidriges) UNTERLASSEN zum Nachteil der Beamten in einer Vielzahl von Fällen.

    SO wird ein SCHUH DRAUS !!!

    • „Zu prüfen wäre auch eine (vollendete oder versuchte) Körperverletzung
      durch (pflichtwidriges) UNTERLASSEN zum Nachteil der Beamten in einer
      Vielzahl von Fällen.“

      Bloß nicht, sonst wird sie noch Generalstaatsanwältin auf Lebenszeit.

  11. Mein Vorschlag: Schickt doch diese „Polizeipräsidentin“ künftig – zusammen mit einem Kollegen – los, wenn es darum geht, eine Sisha-Bar zu kontrollieren.

    LERNEN durch ERLEBEN. Eine bessere THERAPIE, gerade für realitätsFERNE Sesselfurzer-Ideologen (Parteibuch SPD ??) ist nicht denkbar.

  12. Schießen, auf die Invasoren und auf die eigene „Führung“, würde helfen oder einfach kündigen und nicht länger selbst als Mafiaschläger den Paten dienen.

  13. Welch eine Katastrophe wäre das, wenn sich Polizisten gegen „Schutzbefohlene“ wehren würden!
    Das geht absolut nicht an!
    Außerdem fordere ich: keine Waffen, welche auch immer, an Polizisten ausgeben. Dazu ein Kurs: wie verbeuge ich mich ehrfurchtsvoll vor Invas… Migranten.

  14. Was soll man bei so einer Chefin anderes erwarten, sie wurde von dem SPD Jäger vorgeschlagen, wenn das keine Empfehlung ist. Eine Unfähigkeit ergänzt die andere. Die Bürger dort wollen es ja so.

  15. Ganz einfach sehr geehrte Beamten,dann bringt doch zum Dienstschluss immer leere Magazine mit zur Wache.mal schauen was die Frau Blabla dann sagt.die soll sich aus eurer Freizeit raushalten.herrlich die Führung egal wo,machen einen Fehler nach dem nächsten.

  16. Ich glaube nicht, dass das rechtlich gesehen durchgeht. Ein Polizist kann in seiner Freizeit leben wie jeder andere Bürger. Die Giere hält sich wie Merkill für Gott. Ich würde klagen gegen diese “ Frau „, mir wird ganz übel bei diesen ganzen mutierten weiblichen Monstern. Das ist hochgefährlich, solche ins Amt zu lassen.

  17. …das scheint nicht nur bei der Polizei so zu sein…das etwas, dass helfen könnte zu überleben…abgelehnt wird.
    In BW wurde in der Grundschule ein Sicherheitstraining von einem externen Unternehmen für die 2. Klasse und ein Auffrischungsangebot für die 3. Klasse angeboten. Wurde von der Schulleitung kategorisch abgelehnt….bräuchte man nicht….den Kindern Angst einjagen usw.
    Hier in MV wird es durchgeführt….und wir finden das richtig gut. Ein einziges Elternteil wollte es nicht (mit der Begründung, sein Kind könnte das vielleicht psychisch nicht verkraften)……alle anderen Eltern haben zugestimmt.

  18. Das kommt doch auch ganz von oben denn sie sind es doch, die evtl. von ihren eigenen Leuten wegen ihrer Methode sie als Underdog zu halten von ihnen angegriffen zu werden.

    • Wenn ich mir anschaue, was für Männer in solchen Staaten üblicherweise an der Macht sind, dann weiß ich nicht, warum das eine Verbesserung sein soll.

  19. Polizeipräsidentin zeugt von ihrer Unfähigkeit da Sie hauptsächlich ihr Gesicht bewahren will. Gender Wahn. Besser wäre es Polizisten und Polizistinnen separat auszubilden, Entgegen des Genderwahn sind Männer und Frauen verschieden.

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