Der „SPIEGEL“: Flagge zeigen auf dem Campus – gegen Rechte an der Uni

Max Erdinger

Das deutsche Wahrheitsmedium (Foto: Collage)

Warum es deutschen Unis schwerfällt, sich gegen rechts zu engagieren, erklärt uns heute das Realsatiremagazin par excellence, der „SPIEGEL„. Das Fachblatt für komische Rechtsfragen schickt feige eine Frau nach vorn, Frau Heike Klovert. Sie soll uns Trost spenden und Rat geben in dieser schwierigen Zeit. Die Titelzeile verrät zwar bereits, was zu tun ist, dennoch fragt Frau Klovert: „Wie sollen sich deutsche Hochschulen bei Vorfällen mit rechten Aktivisten positionieren?“. Das ist also schon die erste überflüssige Frage. Flagge zeigen natürlich! Auf dem Campus!

Mit den aufmunternden Worten: „Diese Beispiele zeigen, wie vertrackt das sein kann – und warum sich eine klare Haltung trotzdem lohnt.“, kündigt sich Frau Heike Klovert an. Frau Klovert will uns also erst einmal weismachen, dass sie vertrackte Sachverhalte durchschauen kann, um uns als nächstes aus dem Hinterhalt heraus zu überrumpeln mit der Behauptung, es müsse uns interessieren, warum sich eine klare Haltung lohnen kann. Auch wenn es klar die verkehrte Haltung ist. Vielleicht kann Frau Heike Klovert nicht denken, dass eine klare Haltung auch eine glasklar verkehrte klare Haltung sein könnte? Versteh´einer die Weiber …

Vor einigen Monaten bezog die Identitäre Bewegung ein neues Haus in Halle, einen cremefarbenen Altbau mit Ornamenten auf der Fassade. Es gab Proteste. Anwohner schlossen sich zu einer Initiative zusammen und veröffentlichten einen Brief. „Wir wünschen ausdrücklich keine Nachbarschaft mit Ihnen“, schrieben sie im Oktober.

Nein! Einen solch´widerständigen Brief haben die Anwohner an die identitären Menschen geschrieben, ohne sich dabei unmenschlich zu fühlen? Sie wollten doch wohl die identitären Menschen nicht ausgrenzen von der gerechten Teilhabe an … was-weiß-ich …. der menschlichen Gesellschaft, vielleicht? Sind die identitären Menschen etwa schuld daran, dass sich die schon länger hier anwohnenden Menschen keinen Boateng als Nachbarn leisten können, weil schon ihre eigenen Grundstücke zu popelig sind?

Prinzipiell ist es doch so, Frau Heike Klovert, dass man sich gegen schwarze Menschen in der Nachbarschaft nicht mit dem Argument aussprechen könnte, man habe ein Problem damit, dass sie so fürchterlich mit sich selbst im Reinen sind. Das sieht ganz danach aus, als hielten Sie, Frau Heike Klovert, es für gut, wenn man identitäre Menschen dafür diskriminiert, dass sie mit sich so im Reinen sind wie die schwarzen Menschen, für deren Ansiedlung den gegenständlichen Anwohnern das Geld fehlt.  Sehen Sie mir einmal tief in die Augen, Frau Heike Klovert: Sind Sie eine Rassistin? Hätten sie gerne ein Apartheidssystem, das nach links und rechts unterscheidet? Ich sehe schon, jetzt schämt sich die arme Frau vom „Spiegel“ und weiß nicht mehr, was Sie sagen soll.

Ja, bitte? Frau Heike Klovert weiß doch noch etwas?

Die Identitären gelten als extrem rechts, werden vom Verfassungsschutz beobachtet und schüren Angst vor Zuwanderern. Oft setzen sie auf medienwirksame Aktionen.

Ja und? Frauen gelten heutzutage als klug, was bei den Klugen Angst vor der kollektiven Verblödung schürt. Und zwar mit einer Medienwirksamkeit, die beispiellos ist in der Geschichte der Unterhaltung seit dem Circus Maximus. Zu anderen Zeiten haben schon ganz andere Sachen als etwas gegolten: Das Züchtigungsrecht des Hausherrn zum Beispiel. Und zwar als notwendig. „Gelten als rechtsextrem …“ – die Geltungslemminge, Frau Heike Klovert, gelten als ein bisschen dummextrem. Haben wir´s jetzt dann? Wie, noch immer nicht? Was denn noch?

In der Nachbarschaft des Altbaus in Halle, in dem sich die rechten Aktivisten ebenfalls im vergangenen Sommer niederließen, liegt auch die Universität. Auf dem Steintor-Campus, der auf der anderen Straßenseite beginnt, besuchen Studenten Seminare in Geistes- und Sozialwissenschaften und lernen in der Bibliothek.

Na, das ist doch hervorragend! Da haben es die Studierenden und StudierendInnen nicht so weit, wenn sie endlich einmal mit Menschen reden wollen, die noch nicht völlig verblödet sind. Was gibt es jetzt da zu meckern unter den für den „Spiegel“ Schreibenden? Sind sie nicht an umfassender Bildung interessiert? Oder betrifft das nur die Frauen unter den Schreibenden? Bei der Identitären Bewegung gibt es ausgesprochen kluge Köpfe.

Die wenigsten davon sind allerdings Frauen, das muss ich zugeben. Das scheint aber nicht von Nachteil zu sein für die Männer dort. Wer würde schon Männer benachteiligen wollen? Sie doch nicht etwa, Frau Heike Klovert? Sie würden doch niemals Menschen wegen ihrer Weltanschauung, ihrer Rasse oder ihrem Geschlecht diskriminieren. Oder doch?

Die Hochschulleitung brauchte länger als die Anwohner, um sich gegen die unliebsamen Nachbarn zu positionieren. Immerhin drei Monate später veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Studierendenrat (Stura) einen offenen Brief: Das Haus gegenüber dem Steintor-Campus sei ein Affront, heißt es darin. „Die Universität darf menschenverachtenden Ideologien keinen Raum geben.

Das heißt also mindestens zweierlei. Erstens: Die Universitätsleitung weiß nicht, wo die Grundstücksgrenzen der Uni liegen, weil sie sich sonst keine Sorgen um ihre Räume machen würde. Zweitens: Die Universitätsleitung muss sich ihrer menschenverachtenden Ideologie wegen selbst feuern. Gegen unschuldige Nachbarn zu hetzen ist mindestens so schlimm, wie den Hass auf die Straße zu tragen. Können Sie mir noch folgen, Frau Heike Klovert? – Nein, Sie gehen jetzt nicht austreten.

Deutsche Universitäten präsentieren sich gern als stolze Stätten der Toleranz, die Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt anziehen und die Demokratie und die Menschenrechte hochhalten. Das scheint umso wichtiger, je mehr Einfluss politische Parteien und Bewegungen gewinnen, die Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit propagieren„.

Tja, so scheint es in der Tat. Der Schein, der Anschein, die Illusion, Frau Heike Klovert. Wissen Sie, was Rindergulasch ist? – Gulasch vom Rind, richtig. Und Kaiserschmarrn? – Der Schmarrn des Kaisers, ganz genau. Was ist also die Fremdenfeindlichkeit? – Die Feindlichkeit der Fremden. Wer also Fremdenfeindlichkeit propagiert, will natürlich die Identitären nicht als Nachbarn haben, weil die Identitären nämlich gegen die Feindlichkeit der Fremden sind. Und? Soll man etwa nicht gegen die böse Fremdenfeindlichkeit sein? Wie, Sie kommen nicht mehr mit? Das wußte ich vorher, Frau Heike … äh … Klovert. Sie riechen auch schon ein bisschen nach Kabelbrand und rauchen zart zu Ihren beringten Putzig-Öhrchen heraus.

Ein bisschen etwas zur Fremdenfeindlichkeit geht aber noch, bevor es Ihnen den Schreibsenschädel gar zerreißt. Sie sind doch belastbar, als doppelbelastungsgewöhnte Frau, so, habe ich recht? – Also: Genauso wenig, wie die unterschiedlichsten Menschen pauschal als „die Menschen“ zu bezeichnen sind, sind Fremde immer dieselben Fremden. Bei der Identitären Bewegung hat kein identitärer Mensch etwas gegen identitär-fremde Menschen generell. Lediglich gewisse Fremde lassen durch ihr Identitätsgebaren erkennen, dass es klüger wäre, sie nicht mit allen anderen Fremden in einen Topf zu werfen.

Außerdem: Würde man einem Islamisten unterstellen, er sei auch kein anderer Mensch als der Dalai Lama oder die alte Gunzendörferin, so würde man ihm mit einem krassen Vorurteil gegenübertreten. Und? Soll man Vorteile durch krasse Vorurteile haben, Frau Heike Klovert? Soll man das? – Ja, Sie schämen sich nun völlig zu recht.

Natürlich schämt sich Frau Heike Klovert nicht, sondern sie gibt auftragsgemäß weiterhin entschlossene Widerworte:

Trotzdem: Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Universität so klar und geschlossen gegen rechte Ideologien und ihre Verfechter Stellung bezieht wie die Martin-Luther-Universität in Halle. Andere Hochschulleitungen agieren zögerlicher. Warum?

Weil andere Universitäten nicht vom Ungeist Luthers beseelt sind, vielleicht? Luther war der erste Nazi und Judenfeind. Das wussten Sie wohl nicht, Frau Heike Klovert? Das ist ein derartiger Nazi gewesen, dass er den deutschen Feinden der Fremdenfeindlichkeit, wie man sie bspw. bei den Identitären findet, eine gemeinsame Schriftsprache verpasst hat, in welcher sie sich nun gegenseitig ihrer Feindschaft der Fremdenfeindlichkeit gegenüber versichern. Martin Luther, dieser antisemitische Nazi, ist nützlich sowohl für die Luther-Universität in Halle gewesen, – jener Wallstatt für dumme Freunde der Fremdenfeindlichkeit -, als auch für die Feinde der Fremdenfeindlichkeit im Haus gegenüber von der Universität. Ersterer gab er seinen Namen – und Letzteren eine deutsche Schriftsprache.

Aber wie das so ist mit Frauen wie Frau Heike Klovert: Wenn sie eines Tages sterben, muss man ihr Mundwerk getrennt von ihnen beerdigen, weil sie sonst aus ihrem Grab herauslabern. Wer wissen will, was die „Spiegel“-Schreibende sonst noch Ermutigendes zum „Flaggezeigen auf dem Campus“ zu sagen hatte, der lese es einfach dort. Empfehlen kann ich das allerdings nicht.

 

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2 Kommentare

  1. Da gibt es eigentlich nur eines zutun: die Uni abreißen und planieren. Die Identitären brauchen für ihren zukünftigen Zulauf einen großen Parkplatz.

  2. Man muss die doctores doch verstehen: Gerade die „Martin-Luther“-Univerität hat schon allein wegen ihres Namenspatrons einen besonderen Wiedergutmachungsbedarf, was Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anbetrifft.

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