Köthen: Brutale Flüchtlinge polizeibekannt – Heute Abend Trauermarsch für Markus B.

Die Polizei war sechs Minuten nach dem Mord am Tatort.

Neues zum Tod von Köthen: „Wie beim Fußball“ hätten die Flüchtlinge „immer wieder gegen den Kopf“ getreten,  bis der liegende Markus B. nicht mehr atmete. Das geht aus dem Bericht einer Augenzeugin hervor, der im Internet kursiert. Vorher sollen die Afghanen ihm drei Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass das Opfer zu Boden gegangen war. 

Nach dem Tod des Deutschen im Streit mit Afghanen von gestern Nacht wird es heute Abend einen Trauermarsch in der sachsen-anhaltinischen Stadt geben. Inzwischen ist bekannt: Die beiden Täter sind wegen gefährlicher Körperverletzungen polizeibekannt – einer sollte abgeschoben werden, durfte aber bleiben, weil ihm der Prozess gemacht wird. Die Staatsanwaltschaft will indes erneut nur wegen Körperverletzung ermitteln, denn Markus B. sei an einem Herzinfarkt gestorben, der nichts mit der brutalen Gewalt zu tun gehabt habe.

Parteien und antifaschistische Gruppen mobilisieren derweil anlässlich der Gewalttat zu einer Kundgebung gegen Rechts in Köthen. Diese Veranstaltung soll auch den für 19 Uhr geplanten Trauermarsch für den 22-jährigen Markus B. verhindern.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen waren das Opfer und sein Bruder eingeschritten, als eine deutsche Frau mit drei Afghanen gestritten hat. Es ist wahrscheinlich, dass die Brüder der Schwangeren beistehen wollte. Die Auseinandersetzung fand auf dem Köthener Karlsplatz statt. Mehrere Zeitungen behaupten, der Bruder des Opfers soll ein Rechtsextremist sein, obwohl dies – wenn es denn stimmen sollte – nichts am Tod eines Menschen ändert.

Angeblich entzündete sich der Streit zwischen den Flüchtlingen und der Frau daran, wer der Vater ihres noch ungeborenen Kindes sei. Kurz darauf wurde Markus B. von den Afghanen so schwer niedergeschlagen und – laut Augenzeugin – am Boden liegend immer wieder gegen Kopf und Bauch getreten, dass er wenig später noch am Tatort verstarb.

Mindestens zwei Afghanen, angeblich 20 und 18 Jahre alt – also offiziell „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ – sind laut Ermittlern dringend tatverdächtig. Beide sind polizeibekannt, wie es – wieder einmal – heißt. Ein Tatverdächtiger verfüge über eine Aufenthaltserlaubnis, der zweite hingegen sollte eigentlich bereits abgeschoben werden. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung wurde die Rückführung bisher verhindert, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt und ihm der Prozess gemacht wird. Trotz des Vorwurfs blieb er auf freiem Fuß – was nun tödliche Folgen für Markus B. hatte. (WS)

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