Entlarven, stellen, widerlegen – die Hilflosigkeit der etablierten Medien gegenüber Thilo Sarrazin

Von Tango für Young German

Foto: Imago

Freitagnachmittag. Feierabend. Eigentlich ist man da guter Dinge, freut sich über zwei freie Tage. Doch wenn man nicht aufpasst, ist innerhalb von Sekunden alles kaputt. Mir ist dies passiert, nur ein kleiner Fehler und die gute Stimmung ist hin. Ich hatte bei der Autofahrt achtlos einen Radiosender eingestellt. NDR Kultur. Bevor ich mir des Fehlers bewusst wurde, hatte ich dem Beitrag des «Freitagsforums» gelauscht – und der Puls schoss in die Höhe. Diesmal durfte sich Canan Topçu in ihrem Wort zum Freitag auslassen. Titel ihres Beitrages: Sarrazin-Buch: «Gefragt sind jetzt echte Experten!»[1]

Sarrazin? Der hatte doch mal ein Buch geschrieben, kam «bei denen da oben nicht gut an». Aber das ist doch schon acht Jahre her? Ja. Aber; Er hat es schon wieder getan.

Thilo Sarrazin hat nach seinem bösen Werk «Deutschland schafft sich ab» nachgelegt und sich jenes Themas angenommen, welches das mit Abstand heißeste Eisen sein dürfte, was heute und in Zukunft die Deutschen beschäftigen wird: Der Islam. «Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht» heißt das Bucht. Schon der Titel lässt vermuten, dass es bei den etablierten Parteien und Medien wenig Anklang finden wird. Denn es widerspricht dem herrschenden Narrativ der erfolgreichen Integration.

Das alles ist der Inbegriff des Feindbildes der «etablierten Medien», welche sich in ihrer Diskursherrschaft bedroht fühlen. So kommt es zumindest mir zunehmend vor. Die politischen Eliten und die mit ihnen sympathisierenden Gate-Keeper der veröffentlichten Meinung, kurzum die etablierten Medien, werden zunehmend nervöser. Schließlich zeigt sich immer stärker, dass die 2015 widerrechtlich ins Land gelassenen Flüchtlinge und andere muslimische Bevölkerungsgruppen, welche schon länger hier sind, nicht den versprochenen Erwartungen entsprechen, mit denen man den deutschen Michel beruhigen wollte. Vielmehr will das Thema Integration und Islam einfach nicht verschwinden will. Man bekommt keinen Deckel drauf, die Probleme schwelen weiter und werden nur noch schlimmer.

Ich habe Sarrazins Buch selbst nicht gelesen und um den Inhalt des Buches an sich soll es hier auch gar nicht gehen. Ein kurzes Querlesen durch Deutschland publizistischen Blätterwald lässt erahnen, wie es aufgenommen werden wird:

Auf knapp 500 Seiten unterstellt Sarrazin dem Islam Rückständigkeit, Wissensfeindlichkeit, Dialogunfähigkeit sowie Reform- und Integrationsunwilligkeit.

Das Ziel der Mehrheit der Muslime in Deutschland sei es, sich so schnell wie möglich zu vermehren, um am Ende auch hier islamische Werte durchzusetzen. Der Islam sei fundamental vom Hass auf Nicht-Muslime geprägt. […]Positives über die zweitgrößte Weltreligion mit rund 1,8 Milliarden Gläubigen sucht man vergebens.[2]

Der Narrativ ist klar. Sarrazin hat unrecht. Er spaltet. Der an sich Islam trägt keine Gefahr in sich, welche unsere erfolgreiche Multi-Kulti-Lebensart bedrohen könnte. Probleme mit dem Islam sind punktuell und definit nicht systemisch. Gehen sie weiter – hier gibt es nichts zu sehen. Die Reaktionen des politischen und medialen Betriebes fallen erwartbar aus – und mehrgleisig. Wie zu erwarten, fordern die SPD-Granden den Ausschluss Sarrazins aus der SPD (Stimmt ja – fast vergessen. Sarrazin ist SPD-Mitglied und man ist ihm immer noch nicht losgeworden…).

«Die Jusos sind klar für einen neuen Versuch, Sarrazin rauszuwerfen»[3] verkündet der JuSo-Vorsitzende Kevin Kühnert, denn «Thilo Sarrazin ist ein verbitterter Mann, der nur noch in der SPD ist, um seine absurden Thesen zu vermarkten», (SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil). Das Problem ist, dass Rauswurf, Marginalisierung und Todschweigen Sarrazins Buch und seine Thesen nicht aus der Welt schaffen.

Seit der AfD hat man schmerzlich lernen müssen, dass so etwas nicht mehr reicht. Die Devise ist nun: In der Debatte stellen, argumentativ begegnen. Entlarven, entlarven, entlarven. Der Plan scheint jedoch bei der AfD nicht wirklich aufgegangen zu sein, die AfD ist immer noch da und erlebt weiteren Zuspruch bei den Wählern.[4]Die Siegesgewissheit der «Etablierten» scheint Schaden genommen zu haben.

Und zu diesem Thema darf sich nun die Journalistin Canan Topçu stellvertretend für alle anständigen Menschen auf NDR Kultur die Frage stellen, wie man mit diesem Werk umgehen soll.

«Wäre es daher nicht sinnvoll, das Buch des allzu besorgten deutschen Bildungsbürgers zu ignorieren? Keine Zeile zu verlieren über die 450 Seiten, weil ja auch Verrisse die Aufmerksamkeit auf Bücher und Autoren lenken. Überließe man dann aber nicht das Feld denen, die Sarrazin und seine Ansichten bejubeln? Das ist ein Dilemma. Und dieses Dilemma lässt sich eigentlich nur so auflösen: besonnen reagieren und das Buch sachlich und mit fachlicher Expertise auseinandernehmen.»

Immerhin, dachte ich mir. Der Denkprozess scheint soweit eingesetzt zu haben, dass man erkennt, dass es am besten ist, sich den Thesen zu stellen. Wenn sie derart grober Unfug sind, muss es ja ein leichtes sein sie in der Luft zu zerreißen. Aber kaum war dieser Gedanke zu Ende gedacht, setzte Frau Topçu hinzu:

«Gefragt sind daher jetzt echte Experten! Die Betonung liegt auf echte. Es sollten sich Theologen, Islamwissenschaftler, Soziologen und Sozialpsychologen zu Wort melden. Ich wünsche mir, dass sie nicht darauf warten, gefragt zu werden, sondern selbst die Initiative ergreifen und ihre Expertise anbieten. Sie sollten uns Laien erörtern, was an Sarrazins Koraninterpretation problematisch ist und was sonst so alles falsch ist in diesem Buch.»

Alarm! Es ist zu handeln. Sarrazin hat Unrecht, das wissen wir doch alle. Darum auf, zu den (geistigen) Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat an der Menschlichkeit. Aber damit klar ist, was am Ende dabei herauskommen soll:

«Kolleginnen und Kollegen lege ich ans Herz, genau zu prüfen, wen sie zu Wort kommen lassen. Die üblichen Islamkritiker werden nur Öl ins Feuer gießen und selbsternannte Experten mit ihrem Halbwissen die Diskussion nicht substantiell weiterbringen.»

Hier also die Einschränkung. Die Debatte ist nicht für jeden, nur die richtigen dürfen zu Wort kommen. Das Ziel ist klar, jetzt sollen die «richtigen Experten» ran und die passenden Ergebnisse liefern, damit am Ende herauskommt, was gewünscht wird. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Untersucht das Problem wissenschaftlich, aber achtet penibel darauf, dass die richtigen Ergebnisse herauskommen. Denn es darf nun mal nicht sein, was nicht sein kann. Könnte Herr Sarrazin eventuell (in Teilen) recht haben?

Dieses Thema ist Frau Topçu zu wichtig, als dass man es darauf ankommen lassen könnte. Denn:

«Nur über besonnen geführte Debatten sind positive Entwicklungen möglich – und nicht durch Anstacheln zum Streit, was, wie jetzt in Chemnitz, sogar zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen kann.»

Schlussendlich verblödet sich Frau Topçu tatsächlich noch die Ereignisse in Chemnitz vor ihren eiernden Meinungskarren zu spannen. Warum auch immer Kritik am Islam daran mitschuld ist, dass ein abgelehnter Asylbewerber einen Deutschen absticht. Herr Sarrazin hat mitgestochen, zumindest im Geiste.

Nachklapp oder «Was regst du dich so auf, das war doch nur eine Meinung!»

Das alles, der ganze Radio-Beitrag, hat gerade einmal 3 Minuten und 42 Sekunden gedauert. Doch es hat ausgereicht die Wochenendstimmung erheblich zu dämpfen und meine kritische Einstellung dem öffentlichen Rundfunk gegenüber zu erhöhen.

Jetzt kann man sich fragen: Was hat das alles mit dem öffentlichen Rundfunk zu tun? Alles doof, nur weil einem die Meinung nicht passt? Ist das nicht genau so engstirnig wie die Geisteshaltung, die man gerade kritisiert hat? Nein, denn Zuhause angekommen, lies mich dieser Radio-Beitrag nicht los. Er fühlte sich einfach zu «schief» an, mich beschlich das Gefühl, dass ich als Hörer nicht wirklich informiert worden war. Es handelte sich um einen Kommentar, das war mir klar. Und ein Kommentar braucht nicht neutral sein.

Wikipedia sagt dazu:

Ein Kommentar im Journalismus ist ein Meinungsbeitrag zu einem Thema, der den Autor namentlich nennt. Bei Printmedien wird der Verfasser oft abgebildet, in Hörfunk und Fernsehen spricht der Autor den Kommentar meistens selbst.[5]

Doch wen hatte sich der NDR an dieser Stelle eingeladen seine Meinung zu vertreten? Der Vorstellung des NDR nach, folgende Person:

Die Journalistin und Autorin Canan Topçu, 1965 in der Türkei geboren, lebt seit ihrem achten Lebensjahr in Deutschland. Nach ihrem Studium absolvierte sie ein Volontariat bei der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”. Danach war sie Redakteurin bei der “Frankfurter Rundschau”. Sie arbeitet nun freiberuflich für Hörfunk, Print- und Online- Medien. Spezialisiert hat sie sich auf die Themen Integration, Migration, Islam und muslimisches Leben in Deutschland. Außerdem ist sie Dozentin – u.a. an der Hochschule Darmstadt.“

Frankfurter Rundschau, Themenschwerpunkt Integration, Migration, Islam und muslimisches Leben in Deutschland. Spätestens hier, schrillen beim kritischen Leser die Alarmglocken.

Wie sich nach kurzem Suchen im Internet herausstellte (Wikipedia sei Dank), auch vollkommen zu recht. Frau Topçu vertritt unter anderem die Position, dass sich Einwanderer, welche die Schreibweise ihres Namens an die landestypische Phonetik anpassen, zu sehr integrieren. Diesem Schritt unterliege ein falsches Verständnis von Integration und sei eine Anbiederung an Einheimische. Stattdessen plädierte sie für Hilfe bei der richtigen Aussprache der ursprünglichen Namen.[6]

Auch fordert sie, in der Berichterstattung die ethnische Herkunft von Straftätern nicht zu nennen, […] sofern diese Information «keine Erklärung für die Tat» liefere: «unachtsame Berichterstattung» könne «zur Stigmatisierung von bestimmten Gruppen führen»[7]

Frau Topçu hat eine Agenda. Und diese Agenda beabsichtigt ein Sarrazin mit seinem Buch anzugreifen. Dass sie in ihrem Kommentar eine neutrale Position einnimmt ist nicht zu erwarten. Und auch legitim. Dem Hörer wird mit der Kurzvorstellung jedoch das Gefühl gegeben, dass es sich hier um eine neutrale Journalistin handle.

Es äußert sich jedoch eine «Journalistin», welche ausgesuchte Experten dazu aufruft selbst «die Initiative zu ergreifen und ihre Expertise [anzu]anbieten» um für die anständigen Menschen die Beweise zu erbringen, dass Sarrazin nicht recht haben kann.

Ich kann dazu nur sagen: Lieber NDR. Wenn ihr schon Menschen ins Radio lasst, welche den Anspruch haben für uns zu denken, seid doch wenigstens so offen und sagt uns, wer für uns denkt. Das wäre nur fair. Ihr wollt doch Vertrauen zurückgewinnen.[8]

Quellen:

[1] https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/freitagsforum/Sarrazin-Buch-Gefragt-sind-jetzt-echte-Experten,topcusarrazin100.html

[2] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_84362202/thilo-sarrazins-buch-feindlicheuebernahme-eine-abrechnung-mit-dem-islam.html

[3] https://www.merkur.de/politik/thilo-sarrazins-neues-islam-buch-spd-laesst-es-pruefen-zr-10183489.html

[4] https://www.wahlrecht.de/umfragen/

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Kommentar_(Journalismus)

[2] https://www.deutschlandfunkkultur.de/zu-viel-der-integration.1005.de.html?dram:article_id=263958

[3]  https://www.zeit.de/2013/44/berichterstattung-straftaeter-herkunft

[4]https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Medien-in-der-Vertrauenskrise-Was-zu-tun-ist,zapp9326.html

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43 Kommentare

  1. Thilo Sarrazin ist ein verbitterter Mann, der nur noch in der SPD ist, um seine absurden Thesen zu vermarkten

    Ich glaube die meisten SPD-Mitglieder sind in dieser Partei u.A. um ihre abstrusen Ideen zu verbreiten. Natürlich eigentlich hauptsächlich um sich persönliche Vorteile zu verschaffen, was ja auch der eigentliche Zweck jeglicher Parteimitgliedschaft bisher war. Sarrazin ist aber einfach bloß in der falschen Partei, obwohl die Motivation für den Eintritt in die Partei ursprünglich wahrscheinlich dieselbe war wie bei allen anderen Mitgliedern, Verschaffen von Vorteilen gegenüber Menschen die in keiner Partei tätig sind.

  2. Also egal wer es erkennt , schreibt oder sagt, und denkt Der islam ist eine religion, ein narrativ ausgedacht von einem verbissenen mann, der eine angebliche offenbarung hatte ca 600 n.u.zeitrechnung. Sein ziel ist ganz einfach, vollkommene unterwerfung , strenggläubig sein, die ungläubigen bekehren und wenn das nicht klappt sie vernichten.
    Dieses narrativ verträgt sich überhaupt nicht mit anderen ideologien (religiös, politisch), vorallem nicht mit seriösen wissenschaftlichen erkenntnissen, demokratie und persönlicher freiheit. Diese narrativ hat eine große kultur (schiiten, sunniten &co) geschaffen und diese imame und kalifen und die gläubigen, natürlich männer, wollen die weltbeherrschen . Die gläubigen sollen sich vermehren auf teufel komm raus und die eroberungsarmee dazu schaffen.
    Herr sarrazin drückt das natürlich etwas gewählter aus, aber herr hamed abdel-samad ist auch ein guter experte.
    Diese frau topcu ist ja in dieser islamkultur sozialisiert als wird sie immer gegen die aufklärer über den sachverhalt auftreten.

  3. Der Islam ist nicht das Hauptroblem, es ist eine gewisse „art Mensch“,die den Islam benutzen welche das Problem sind!

    Beschäftigt euch mit Rassenlehre, dann wird euch ganz schnell eindeutig klar woran es eigentlich liegt!

    • In der Türkei gibt es eine Region ,man versucht es zu vertuschen, in der Inzest und Hinabpflanzung so weit vortgeschritten sind ,dass die Menschen schon fasst zu Affen degeneriert sind!

  4. Echte Experten ? Bei der Suche kann ich behilflich sein:
    Hamed Abdel Samad, Bassam Tibi, Necla Kelek, Sabatina James, Imad Karim.
    Kommen alle aus dem islamischen Kulturkreis und warnen ausdrücklich vor diesem. Einige werden mit dem Tod bedroht, müssen untertauchen (Sabatina James) oder können nur noch mit Leibwächtern (H.A. Samad) unter die Leute gehen. Warum ? wegen ihrer Islam kritischen Äußerungen. Zitat Tibi: Ich lehrte jüngst an der American University of Cairo. Es gibt dort keine Demokratie. Es wird nicht diskutiert. Der Polizist sagt, wo es langgeht. Wenn diese Menschen hierherkommen und erleben konziliante, freundliche Polizisten, meinen sie, das sei kein Polizist, sondern eine Witzfigur. Noch Fragen ?

  5. Jeder, der ein paar Minuten nachdenkt, muss doch zu dem Schluss kommen, dass es Sarazin recht hat. Gibt es auch nur ein islamisches Land in dem nicht Rückständigkeit, Wissensfeindlichkeit, Dialogunfähigkeit sowie Reform- und Integrationsunwilligkeit herrscht? NEIN. Den Menschen in den islamischen Ländern geht es fast durchweg schlecht, es sein denn sie gehören zu den Öl Millionären. Kommen die Menschen aus den islamischen Ländern zu uns, weil sie unsere christliche Kultur so lieben? NEIN. Sie kommen weil sie an unserem Wohlstand teilhaben wollen. Da sie aber an unserer Kultur nicht teilhaben wollen, wird ihr mittelalterlicher Glaube eben wieder für Rückständigkeit, Wissensfeindlichkeit, Dialogunfähigkeit sowie Reform- und Integrationsunwilligkeit sorgen.

  6. Werter „Tango“, was tust Du Dir auch diesen NDR an. Öffentlich-Rechtlich “ Feine Sahne vom Feinsten“. Dann hättest Du wenigstens Dein sicherlich verdientes Wochenende geniessen können. Aber, dann wäre auch dieser wunderbare Artikel nicht entstanden.

  7. <>

    Die ethnische Herkunft als Erklärung für eine Straftat zu nehmen st etwas anderes, als Informationen darüber zu erhalten, in welcher Häufigkeit Zuwanderer aus dem Irak, oder aus Schweden, nach 3 Jahren hier eine Arbeit aufgenommen haben, oder jemanden beraubt, vergewaltigt oder umgebracht haben.

    Egal, ob ein Schwede, ein Deutscher, oder ein Iraker raubt, vergewaltigt oder mordet , er macht in der Regel nicht, weil er Schwede, Deutscher oder Iraker ist. Eine solche Kausalität gibt es nicht.

    Es finden sich aber unter eintausend Zugewanderten aus Somalia mehr Kriminelle als unter eintausend Deutschen. Das sind statustusch belegte Korrelationen, und die sind nicht belanglos.

    Wenn man das weiß,also das Risiko kennt, kann man seine Schlüsse daraus ziehen, das ist der Sinn von Informationen.

    Die Verweigerung von Informationen, um keinen Generalverdacht, keine Vorurteile usw. zu schüren, unterstellt also, Wissen mache rassistisch.

    Lieber dumm und leichtgläubig, als wissend und vorsichtig, wem nützt denn das?

  8. Wenn Canan Topçu sich für zu dumm hält, um Sarrazin ohne Experten widerlegen zu können, wieso hält sie sich dann nicht einfach auch für zu dumm, um erkennen zu können, dass Sarrazin recht hat?

  9. Man denke an die Kritiken der Lügenpresse und Altparteien im Jahre 2010 nach,wo Sarrazins Buch:
    „Deutschland schafft sich ab“
    veröffentlicht wurde!

    Alles ist eingetroffen,was Sarrazin vor Jahren beschrieb,,,Es ging aber alles schneller,als es Sarrazin seinerzeit vermutete..
    Und alles was er in seinem aktuellen Buch beschreibt,wird eintreffen..Vieles ist ja schon eingetroffen..
    Und die Lügenpresse wird es wie damals nicht verhindern können,dass wieder einmal Millionen Bürger sich das Buch von Sarrazin–„Feindliche Übernahme“ zulegen werden..

    Ein Beispiel……die linke überregionale TAZ benötigt 4 Jahre,um auf die Zahlen zu kommen,die Sarrazin mit seinem Buch in ein paar Wochen erreicht..

  10. … die etablierten Medien können Sarrazin nicht das Wasser reichen – und sie wissen es ..
    deshalb versuchen sie es immer und immer wieder mit unlauteren Tiefschlägen … eines Tages werden sie dafür – wie beim Boxen üblich – disqualifiziert !…

  11. „(…) die Hilflosigkeit der etablierten Medien gegenüber Thilo Sarrazin“

    Umfangreicher Artikel, falsche Ueberschrift. Es muesste eigentlich heissen:“(…) die Hilflosigkeit der etablierten Medien gegenüber dem Islam“…

  12. Ich habe es in zwei Tagen gelesen. Trotz der Zahlen und Statistiken liest es sich sehr gut. Ich wüsste nicht, wie man ihn widerlegen sollte.

  13. „absurde Thesen“ (SPD-Klingbeil) , „echte Experten“ (Canan Topçu) : Volltreffer durch Thilo Sarrazin bestätigt.
    Die in seinen vorhergehenden Büchern vorhergesagte Entwicklung , eher schneller als befürchtet, gibt ihm (leider) recht.

    Mit der Ignorier- bzw Unterdrückmethode hatten die „Guten“ beim aktuellen Buch keinen Erfolg, jetzt sollen es die Starpropagandisten, Verzeihung : natürlich „echte Experten“ richten. Lügen, Lügen und das zu jeder Tageszeit. Ein Grund mehr, bestimmte Sender abzuschalten, wenn man sich Magengeschwüre ersparen will. Mit Wahrheit oder Realität hat diese veröffentlichte Meinung nicht das Geringste mehr zu tun.

  14. Canan Topçu, wer bei diesem Namen Neutralität erwartet, der meint sicher auch der weiße ist ein Zierfisch. Fragt man einen Veganer bei welchem Metzger man das beste Steak bekommt? Also wie kann man auf die Idee kommen, ein Moslem wäre ehrlich und neutral, wenn ausrechnet diesem faktisch nachgewiesen wird, wie falsch, unproduktiv und geistig zurückgeblieben er ist?

  15. Der Islam ist eine mörderische Ideologie. Ein allumfassendes geschlossenes Regelsystem in das man hineingeboren wird und aus dem es kein Entrinnen gibt. Daher gibt es für den Moslem keine Entscheidungsnotwendigkeit und folglich keine Entscheidungsfreiheit, alles ist bis ins Kleinste geregelt und kontrolliert. Dazu dient die Denunziation, die strikte gegenseitige Überwachung. Wer keine Entscheidungen treffen muß braucht auch kein Gewissen. Das ist der eindimensionale Mensch. Rückwärtsgewandt, Mahomet kopierend, nacheifernd, entstehen Klone, Zombies, die sich in ihrem ideologischen Wahn auch noch den Nichtmoslems, Untermenschen ohne Lebensrecht, für weit überlegen halten. Der Moslem ist unfähig Mitleid zu empfinden, den Islam kann er nicht abstreifen, das ist sein Todesurteil.
    In diesem Land ist der Islam ein Fremdkörper, der sich nicht anpassen kann, nicht anpassen will. Hat er die Macht und/oder die Mehrheit, werden wir uns anpassen müssen oder untergehen.

  16. Bei mir gehen bei solchen offensichtlich einseitigen und der Linkspropaganda folgenden Medienmitteilungen gleich die Alarmglocken los und ich höre eigentlich nur noch zu, um zu sehen, wie weit die Lügen und Verleumdungen diesmal wohl gehen werden. Für mich zählen Fakten und Logik und sicher nicht das Herbeireden irgendeiner unrealistischen Wunschvorstellung einer aus linker Sicht perfekten Welt. Das Wort „Experte“ hat für mich auch einen ganz üblen Beigeschmack erhalten: Mir ist inzwischen auch sonnenklar, dass Medien nur die Experten (deren Expertise ich zum Teil nicht einmal erkennen kann) zum Interview laden, welche genau die gewünschten Aussagen machen. Dann wird meistens noch ein schwächlicher Pseudo-Gegenexperte geladen welchem aber 5 Experten der Propagandaseite gegenüber gestellt werden, die ihn möglichst in der Luft zerreissen. Geht das schief und der Gegenexperte hat unerwartet gute Argumente, wird er meistens durch den Interviewer im Zaum gehalten und oft wird ins Wort gefallen oder zum nächsten Thema gewechselt. Ich finde es auch lustig, dass man jetzt europaweit immer mehr versucht, die Herkunft bei Straftätern zu verschleiern. Bei mir hat das bisher nur das Gegenteil bewirkt: Steht da keine Herkunft oder Täterangaben, gehe ich inzwischen automatisch davon aus, dass es ein Migrant war.

  17. Man sollte das, was man veröffentlichen will, zum Schluß noch einmal durchlesen. Ich habe in obigem Artikel einige Rechtschreibfehler, Kommasetzungsfehler und Deklinationsfehler entdeckt. Ansonsten sehr gut geschrieben!

  18. Ich bedauere, dass Sie das erleben mussten, aber danke für den Bericht. Man fühlt sich an ein Werk von Ephraim Kishon erinnert.

    Für mich ist der Schlüsselsatz, der die neue, öffentlich rechtliche, deutsche Diskussionskultur beschreibt, und anscheinend auch definieren soll:
    «Gefragt sind daher jetzt echte Experten! Die Betonung liegt auf
    echte. Es sollten sich Theologen, Islamwissenschaftler, Soziologen und
    Sozialpsychologen zu Wort melden. Ich wünsche mir, dass sie nicht darauf
    warten, gefragt zu werden, sondern selbst die Initiative ergreifen und
    ihre Expertise anbieten. Sie sollten uns Laien erörtern, was an
    Sarrazins Koraninterpretation problematisch ist und was sonst so alles
    falsch ist in diesem Buch.»

    Stellt sich für mich nur noch die Frage, ob „Experten“ die die Thesen von
    Herrn Sarazzin berechtigt finden oder gar untermauern würden, dann
    keine Experten sind, oder vielleicht unerwünscht, oder Fiktion, weil es
    nicht gibt, was es nicht geben darf.
    Damit hat die Damen auf jeden Fall den wissenschaftlich-diskutiven Anspruch der öffentlich rechtlichen und des Islam unterstrichen.

  19. Und wenn das Verreißen des Buches nicht klappt, kommt dann Fahrenheit 451 zum Einsatz.
    Özoguz, Topçu, Mazyek…und…und…und; alles der gleiche Genpool.
    Der Islam ist religiöser Faschismus mit Weltherrschaftsanspruch.
    Der Islam gehört nicht zu Deutschland und nicht zu Europa.

  20. Die etablierten Medien haben ihren As schon längst verspielt und der Kampf geht eigentlich jetzt erst los. Viele alternative Medien, Schriftsteller, Politiker und selbstverständlich auch Parteien werden jetzt für unsere nationalen Interessen Berichte liefern.

    Ich finde Jouwatch macht das extrem gut.
    Es gibt aber auch viele Alternativen.

    Die etanblierten Medien haben keine Chance sich dagegen zu wehren, weil sie ihre Glaubwürdigkeit schon längst verloren haben.
    Es geht erst jetzt richtig los.

  21. Wieder mal denken „unsere“ Champagner-Linken in Politik und Medien zu kurz … falls sie diese menschliche Geistesleistung „Denken“ überhaupt beherrschen:

    Bei solchen Büchern hilft nur eines: RRRRücksichtslos verbrrrrennen und den Flammen übergeben!

    Erst die Bücher und dann die Autoren!

    Das sind doch nun Rezepte, die jedem eifrigen Agitatoren und Propagandisten als bewährt und erprobt bekannt sein müßten…
    (Sarkasmus off…)

  22. Ich hau mir grad vor Lachen auf die Schenkel: „echte Experten! Die Betonung liegt auf echte. Es sollten sich Theologen, Islamwissenschaftler, Soziologen und Sozialpsychologen zu Wort melden. “ Ja, genau, das sind ECHTE Experten!! Was nutzt es sich das Hirn mit konkreten Zahlen zu vernebeln, wenn man alles verschwatzen kann…. Oh man… allein der Blick in die Statistiken dürfte doch reichen, Sarazzin hat Recht, mit allem!

    • Die machen sich einfach nur lächerlich. Sogenannte „Experten“ wie Islamwissenschaftler und Soziologen werden während der Schulzeit und des Studiums genau so gehirngewaschen wie alle anderen Studenten auch. Somit ist man sich deren Loyalität sicher und kann sich entspannt zurücklehnen.

    • Ich bin inzwischen ein echter Fan von Gender.
      Einfach deswegen, dass ich bei manchen Individuen weder
      Männer noch Frauen beleidigen will, indem ich diese Personen
      einem dieser Geschlechte zuweise.

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