Jetzt auch die „Welt“: Wie die Medien mit Fake-Bildern die Berichte über Chemnitz manipulieren

Ausschnitt aus der "Welt": Das nächste falsche Bild. Foto: Screenshot

Eine auffällige Häufung falscher Fotos im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Chemnitz erschüttert die Glaubwürdigkeit der Presse ein weiteres Mal. Jetzt zieht auch die „Welt“ nach. Offenbar, um eine größere Menschenmenge bei linken Protesten gegen die AfD-Demo zu suggerieren, zeigte das Blatt ein Bild, das nicht aus Chemnitz stammen kann. Denn im Hintergrund ist ein U-Bahn-Eingang zu erkennen. Aber durch die sächsische Stadt fährt überhaupt keine U-Bahn.

Das Bild stammt dem Augenschein nach aus Berlin, der Demonstrationshauptstadt Deutschlands. Dort ein Foto mit größeren Menschenansammlungen aufzunehmen, ist kein Problem. Und es löst ein anderes, wenn nämlich offenbar zu wenig Menschen in der sächsischen Provinz „gegen rechts“ auf die Straße gehen.

So hat die FAZ ein Anti-Terror-Bild aus Chemnitz in ein Terror-Foto verwandelt. Collage: Jouwatch

Schon die „FAZ“ hatte ein Foto auf diabolische Art und Weise so zusammengeschnitten, dass auf einem Plakat eine gegenteilige Botschaft zu erkennen war. Auf einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zeigten Teilnehmer ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Zutritt für Terror“. Die einst seriöse Zeitung bearbeitete die Aufnahme so, dass nur noch das Wort „Terror“ übrig blieb (Jouwatch berichtete). Damit hatte man ein schönes Aufmacher-Bild, um den vermeintlich bösen Kern des Protestes zu entlarven. Kurz darauf nannte Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) – offenbar ein besonders „kluger Kopf“ („FAZ“-Eigenwerbung) – die Demonstranten „Terroristen“. Ein Zufall?

Und auch die „Tagesthemen“ manipulierten einen Bericht über die AfD-Demonstration vom Sonnabend mit Bildern so stark, dass sich die Moderatorin Caren Miosga sogar gezwungen sah, sich zu entschuldigen (Jouwatch berichtete). In einen Beitrag über den Trauermarsch schnitt die ARD-Sendung einfach Bilder von grölenden Fußball-Ultras hinein, die riefen: „Wir sind die Fans! Adolf-Hitler-Hooligans!“

Natürlich war damit der gewünschte Effekt erzielt, die Demonstration in die Nazi-Ecke zu stellen. Merkels Regierungssprecher nannte die Chemnitzer Demonstranten plötzlich „Neonazis“. Ein Zufall? Vielleicht schaut Steffen Seibert einfach zu viel öffentlich-rechtliches Fernsehen, anstatt sich mal auf „Jouwatch“ über das tatsächliche Geschehen zu informieren…

Schon die Behauptung seiner Chefin Angela Merkel, es habe „Hetzjagden“ gegen Ausländer in Chemnitz gegeben, entpuppte sich als platte Lüge. Sie habe Videos davon gesehen, erzählte die Kanzlerin. Ihr Pech: Es gibt davon keine Videos, weil es keine Hetzjagden gab. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen inzwischen offiziell zu Protokoll gegeben. Dennoch stricken die Mainstream-Medien die Legende immer weiter, bis offenbar jeder glauben soll, dies habe stattgefunden. Schließlich hat sie die Kanzlerin unters Volk gebracht. Und die hat ja immer Recht.

Was Regierung und Journalisten nicht merken: Im ihrem Zusammenspiel beim Verbreiten von Fakes ziehen sie sich gegenseitig immer weiter runter. Merkel glaubt man kaum noch etwas, und wenn Caren Miosga einen „Guten Abend“ wünscht, schauen inzwischen die meisten Zuschauer aus dem Fenster und prüfen, ob es nicht vielleicht doch noch hell ist. (WS)

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