Neue BKA-Zahlen: Jeden vierten Tag tötet ein Ausländer einen Deutschen

Das Massaker von Chemnitz ist nur die Spitze des Eisberges. Fotos: Shutterstock/Stoeckl

Allein für 2017 hätten die Demonstranten beim Schweigemarsch in Chemnitz gestern 83 Plakate für von Ausländern getötete Deutsche zeigen können. Denn das ist offizielle Zahl, die jetzt das Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichte. Schon vorher war bekannt geworden, dass Flüchtlinge in den 90 Tagen des ersten Quartals 2018 genau 89 Tötungsdelikte begangen hatten – also statistisch gesehen fast jeden Tag eines. Allerdings hatten die meisten Opfer – wenn teils auch schwer verletzt – überlebt.

Wenn es noch eines Beleges bedurft hätte, wie berechtigt der gestrige Trauermarsch war, an dem sich gut 10.000 Menschen beteiligt hatten, dann ist er mit diesen neuen Zahlen erbracht. Bekannt sind Namen wie Maria aus Freiburg, Mia aus Kandel, Susanna aus Wiesbaden – zuletzt kamen der Fall des Arztes in Offenburg und der grausame Messermord an Daniel H. auf dem Chemnitzer Stadtfest hinzu.

Doch das ist nur die Spitze des Eisberges: Die Welt berichtet jetzt mit Bezug auf eine neue Statistik des BKA für 2017: „In 83 Fällen wurden Deutsche von Ausländern getötet“. Allerdings soll diese Nachricht offenbar eine Beruhigungspille für die Leser sein, denn es heißt dort unfassbarer Weise sofort: „Tötungsdelikte durch Ausländer an deutschen Staatsbürgern wie mutmaßlich in Chemnitz machen nur einen Bruchteil dieser Straftaten insgesamt aus.“

Zusammen genommen seien nämlich im vergangenen Jahr 731 Menschen einem Mord oder Totschlag zum Opfer gefallen. Da seien die 83 Fälle doch nur eine Petitesse. Davon abgesehen, dass das immerhin 11,4 Prozent sind, fallen in diese Statistik nicht jene Menschen hinein, die ein Tötungsdelikt überlebt haben. Nimmt man die Statistik vom ersten Quartal 2018 als Maßstab, dann dürfte diese Zahl drei bis vier Mal höher liegen. Womit mit wir wieder bei einem versuchten und vollendeten Mord pro Tag wären. Aber darüber liegen keine Daten vor.

Allerdings muss auch die „Welt“ einräumen dass die Zahlen stark steigen: 2015 gab es 52 Fälle, in denen Ausländer einen Deutschen umbrachten, 2016 waren es dann 62. Nun sind es 83. Dies bedeutet einen Anstieg von 59,4 Prozent in zwei Jahren. Zufälliger Weise ist das genau der Zeitraum seit Beginn der „Flüchtlings“-Welle. (WS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.