Die Tagesschau, der erstochene Arzt und der verprügelte Syrer

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Tagesschau kritisiert jouwatch - Foto: Collage

Man bekommt immer mehr das Gefühl, dass die Kanzlerin persönlich die Manuskripte für die „Nachrichten“ der „Tagesschau,“ unter denen dann täglich die GEZ-Gefolterten leiden müssen, in der Redaktion abgibt, zumindest werden diese anscheinend von ihr geprüft, bevor sie an die Öffentlichkeit gelangen. So viel Staatspropaganda gab es nämlich zuletzt in der DDR. Die Zuschauer bekommen nur noch Berichte, die der Kanzlerin nützen, zu sehen. Der Journalismus in Deutschland dieser Tage ist verkommen.

Viele werden sich sicherlich noch daran erinnern, wie ein gewisser Kai Gniffke versuchte, sich hinaus zu winden, als die „Tagesschau“ mal wieder nicht über einen Mord an einen Deutschen berichtet hatte. Es handelte sich um einen Offenburger Arzt, der vermutlich von einem Somalier erstochen wurde.

Lesen Sie bitte noch einmal diese verlogenen Sätze:

…Wir berichten in der Tagesschau über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind. Dabei können wir nicht über jeden Mordfall berichten. Ich glaube, da würde wohl auch die Mehrzahl unserer Kritiker noch mitgehen. Wo die Meinungen auseinander gehen, ist die Frage, ob wir darüber berichten sollten, wenn es sich beim Tatverdächtigen um einen Asylbewerber handelt. Aus meiner Sicht sollten wir das dann tun, wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt wären. Das ist, soweit wir es recherchieren können, nicht der Fall. Deshalb haben wir uns gegen die Berichterstattung entschieden…

Es ist schon erschütternd, wenn Journalisten, die für die „Tagesschau“ arbeiten, nichtmal mehr in der Lage sind, die täglichen Polizeimeldungen durchzulesen. Täten sie das, erkennten sie, dass solche Dinge eben doch von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz sind. Chemnitz hat das ja gerade wieder gezeigt.

Was dann aber für die „Tagesschau“ wirklich relevant ist, erfahren wir hier:

Im Fall des verprügelten Syrers im Wismarer Stadtteil Friedenshof hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat einen Haftantrag, über den am Freitag entschieden werden soll, gestellt. Es handelt sich demnach um einen polizeibekannten 26-Jährigen aus Wismar, der nun vernommen wird. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Hintergründe des Vorfalls sind nach wie vor unklar, die Polizei sucht daher weiter nach Zeugen. Da laut Staatsanwaltschaft ein fremdenfeindliches Motiv vermutet wird, sei der Staatsschutz eingeschaltet worden. Auch das Opfer, der 20-jährige Syrer, ist im Laufe des Tages von Ermittlern nochmals befragt worden.

Natürlich ist nicht hinnehmbar, dass Irgendeiner Irgendjemanden verprügelt. Aber ist das wirklich von nationaler Bedeutung?

Oder unterscheidet die „Tagesschau“ zwischen deutschen und nichtdeutschen Tätern und Opfern?

Dann ist das Versagen oder diese bösartige Manipulation der öffentlich-rechtlichen Journalisten von internationaler Bedeutung!

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