AfD zeigt Solidarität: Partei bietet suspendiertem Chemnitzer Justizbeamten Job an

Jobangebot für einen Helden (Bild: Screenshot/ AfD)
Jobangebot für einen Helden (Bild: Screenshot/ AfD)

Das ging schnell: Gestern wurde Daniel Zabel vom Justizdienst in Sachsen suspendiert, weil er zugab, den Haftbefehl gegen einen der Killer vom Stadtfest an konservative Bürgerrechtler durchgestochen zu haben. Und heute hat ihm der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple eine neue Stelle angeboten. Der Politiker sprach dem 39-jährigen Chemnitzer seinen Respekt und seine Solidarität aus.

Daniel Zabel hatte sich am Donnerstag öffentlich dazu bekannt, den Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Chemnitzer Mörder geleakt zu haben, weil er wollte, dass endlich die Wahrheit ans Licht komme. Der Justizvollzugsbedienstete wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert. Sachsens CDU-Innenminister Roland Wöller erklärte: „Ich bin erleichtert, dass es durch den hohen Fahndungsdruck gelingen konnte, den Täter dieses Geheimnisverrats so schnell zu überführen. Jetzt laufen in einem Rechtsstaat die Dinge ihren geordneten Gang! Die Ermittlungen laufen natürlich weiter.“ Das Sächsische Staatsministerium des Innern erklärte weiter wie folgt:

Stefan Räpple, baden-württembergischer AfD-Landtagsabgeordneter, bot Zabel nun öffentlich eine Stelle an. Auf Facebook schreibt Räpple:

Stellenangebot: Ich biete Daniel Zabel aus Chemnitz eine Arbeitsstelle in meinem Team an.

Herr Zabel wurde als Justizvollzugsbeamter vom Land Sachsen gekündigt, weil er den Haftbefehl der beiden Mörder von Chemnitz veröffentlicht hatte. Ich danke Herrn Zabel für seine wahrhaftige Zivilcourage, die eigene Existenz zu riskieren, um auf die Mißstände in unserem Staatswesen hinzuweisen. Viel zu viele patriotische Polizisten und Verwaltungsbeamte schweigen, obwohl sie den Volksverrat ihrer Vorgesetzten jeden Tag präsentiert bekommen.

Daniel Zabel tat es nicht, und dafür gebühren ihm mein Respekt und meine Solidarität.

Herr Zabel, Sie haben vielleicht gegen eine Dienstvorschrift verstoßen. Aber was ist daran auszusetzen, wenn die Regierung ständig die Verfassung bricht, das Land mit Illegalen überflutet, kriminelle Ausländer niemals abgeschoben werden und Intensivstraftäter von der Justiz und grünen RichterInnen in Watte gepackt werden. Es ist auch als Beamter dann Ihre Pflicht, Widerstand und Ungehorsam zu leisten.

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht.
Nichts Anderes haben Sie getan.

Sie sind ein Held und genau so, wie alle meiner genialen Mitarbeiter Helden auf Ihrem Gebiet sind, kann ich Sie und ihre Expertise sehr gut in meinem Team brauchen. Als Justizvollzugsbeauftragter des Landes Baden-Württemberg ist ein Experte auf dem Sachgebiet in meinem Team auch sinnvoll.

Herr Zabel, wenn Ihnen diese Nachricht zugeleitet wird, bitte ich Sie, sich bei mir, bei Interesse in irgendeiner Form zu melden.

Herzlichen Gruß

Stefan Räpple, MdL“

Widerstandshandlung im Merkel-Jahr 2018

Wie Jouwatch berichte, hatte sich Zabel mit einem extrem couragierten Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Zur Begründung sagt Daniel Zabel: „Ich möchte, dass die Medien nicht mehr die Hoheit haben, den tatsächlichen Tatablauf in Frage zu stellen, zu manipulieren oder auf einen ihnen jeweils genehme Art und Weise zu verdrehen. Ich möchte, dass die gesamte Öffentlichkeit ausschließlich die zum heutigen Zeitpunkt bekannten harten Fakten kennt.“

Die Erklärung hat es von Anfang bis Ende in sich und ist eine Widerstandshandlung im Merkel-Jahr 2018, die der 39-Jährige wissentlich mit seinem Arbeitsplatz bezahlt und dafür sogar eine Gefängnisstrafe in Kauf nimmt. (SB)

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