Syrer überfallen 90er-Jahre-Party: „Allah – wir stechen euch alle ab“

Disko (Symbolbild: shutterstock.com/Von Pressmaster)
Disko (Symbolbild: shutterstock.com/Von Pressmaster)

Frankfurt (Oder) – Am Samstag wurden die Gäste des Diskoclubs „Frosch“ von 15 bis 20 Männern angegriffen. Diese riefen „Allah – wir stechen euch alle ab” und hatten Eisenstangen und Messer dabei. Nach den Ausschreitungen wurden zwei Syrer festgenommen. Frankfurter Konsenspolitiker fordern eine zügige, gerichtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse, warnen wie üblich aber davor, alle „Flüchtlinge“ in Mithaftung zu nehmen.

„Mit dem Schrecken“ seien die Gäste der Diskothek „Frosch“ in der Sonntagnacht laut der MOZ davongekommen, als sie gegen 3 Uhr von einer größeren Gruppe mit Messern und Stangen attackiert wurden. Ausgegangen sei die Eskalation offenbar von zwei Gästen syrischer Herkunft im Alter von 20 und 22 Jahren, denen zuvor wegen aggressiven Verhaltens der Zutritt zu dem Club verwehrt worden war. Die beiden Männer gerieten dann am Sonntag erneut mit mehreren Deutschen in Streit und bedrohten diese u. a. mit Messern. Daraufhin nahm die Polizei sie vorläufig fest. Inzwischen sollen beide wieder auf freiem Fuß sein.

„Es gab Todesdrohungen. Dass Niemand verletzt wurde, bezeichnet er als ein Wunder“

Der Bericht von Dirk Schöbe, Mitbetreiber des Clubs, gegenüber der MOZ zeigt jedoch die dramatischen Zustände beim Übergriff durch die Migranten auf. Zunächst habe sich der Abend als „ganz normale 90er-Jahre-Party“ dargestellt, mit gemischtem Publikum, jungen Leuten, Paaren, auch einigen Gästen mit dunkler Haut oder arabischer Herkunft. „Wir selektieren nicht nach Herkunft oder Hautfarbe, wir gucken, ist einer ein Arschloch ist oder nicht“, so Schöbe. Die zwei syrischen Gäste, die später für die Eskalation sorgen sollten, habe er gekannt, sie seien bereits mehrmals dagewesen, hätten sich immer friedlich und nett gezeigt. In dieser Nacht allerdings seien sie auf „Krawall gebürstet“ gewesen. Sie hätten andere Gäste beleidigt und bedroht, seien dann nach draußen gekommen und „ausgeflippt“. „Es gab Todesdrohungen“, sagt Schöbe. Die Polizei erreichte er zu diesem Zeitpunkt – es war etwa 3 Uhr – nicht.

Wenige Minuten später seien aus zwei Richtungen Männer auf den Club zugerannt. „Die Hölle brach über uns herein“, formuliert es der Türsteher. Mit Messern, Steinen und Stangen hätten die Angreifer gedroht. Schöbe habe seine Gäste in den Club gedrängt und von innen die Tür zugehalten. Dass niemand verletzt wurde, bezeichnet er als ein Wunder. Die Angreifer hätten in dieser Zeit Türen und Fenster beschädigt. Erst als ein Streifenwagen vorfuhr, seien sie geflüchtet. „Wir werden uns wohl künftig anders positionieren müssen“, sagte Schöbe am Montag über die Zukunft seines Clubs. Man wolle ein Bild nach außen transportieren, „ohne unsere Menschlichkeit zu verlieren.“

„Allah – wir stechen euch Alle ab“

Der Augsburger Internetsender Pure veröffentlichte eine Audiospur auf der von „Allah–wir-stechen-euch-alle-ab-“ Rufen gesprochen wird. Im anschließenden Interview schildert der Discobetreiber den migrantischen Überfall auf sein Lokal und seine Gäste.

Linkes Geschwafel: „Hierbei ist irrelevant, welcher Nationalität die mutmaßlichen Straftäter angehören.“

Linkspolitischen Akteuren aus dem Frankfurter Parteienspektrum sind bereits dabei, die Geschehnisse zu relativieren. „Körperliche Gewalt ist inakzeptabel und entsprechende Gewalttaten müssen vom Rechtsstaat verfolgt werden,“ so der LINKEN-Kreisvorsitzende Jan Augustyniak. Die Aufklärung obliege den Gerichten. „Hierbei ist irrelevant, welcher Nationalität die mutmaßlichen Straftäter angehören. Wichtig ist allein die Straftat und ihre Umstände,“ so Augustyniak. Flüchtlinge und Gewalttäter dürften nicht über einen Kamm geschoren werden. „Allgemeine Gewaltbereitschaft ist kein Merkmal von Geflüchteten oder Menschen einer bestimmten Nationalität, sondern einzig ein Merkmal von Straftätern“.

Die Stadt forderte der Linke auf, die gesellschaftliche Integration voranzutreiben. „Ebenso ist der Ausbau der Sozialarbeit dringend notwendig.“ Kritik übte Jan Augustyniak auch an der Polizei. Eine Wartezeit von 15 Minuten in der Telefonwarteschlange sei „dringend aufklärungswürdig“. (SB)

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