NRW presst immer mehr Flüchtlinge in Pflegeberufe – dann können sie bleiben

Senior (Symbolbild: shutterstock.com / Durch Fotoluminate LLC)
Senior (Symbolbild: shutterstock.com / Durch Fotoluminate LLC)

Die Grünen kamen im April mit der Forderung um die Ecke, ein Bleiberecht für ihre Flüchtlinge zu institutionalisieren, wenn diese in der Pflege arbeiten. Nun setzt die CDU/FDP-Regierung in NRW diesen grünen Wunsch um: Das „Modellprojekt für Geflüchtete als Pflegekräfte“ geht in die nächste Runde.

Ungeachtet einer Religion, die Nichtmuslime als Ungläubige abstempelt, will das schwarz-gelb regierte NRW „geflüchteten Menschen“ eine Berufsperspektive in der Altenpflege bieten. Dazu werde in sieben Städten das Qualifizierungsprojekt „Care for Integration“ erprobt, wie die Bundesagentur für Arbeit und das Land NRW bereits zum Jahresende 2016 mitteilten.

Verantwortungslose grüne Trickserei

Das Projekt sei ein „vielversprechender Ansatz zur Sicherung der Pflege als auch zur Integration von geflüchteten Menschen“, so NRW-Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU). Wie es den alten, pflegebedürftigen Menschen dabei ergehen wird, wie kranke Seniorinnen von muslimischen Pflegern, denen Frauen und Nichtmuslime aufgrund ihrer menschenverachtenden Ideologie als minderwertig gelten, ergehen wird, scheint – wenn überhaupt – zweitrangig zu sein.

Die verantwortungslose grüne Trickserei, vorangetrieben durch den Partei-Chef Habck, bezeichnete AfD-Parteichef Alexander Gauland Mitte April als absurd. „Es gibt mehr als ausreichend Pflegekräfte in Europa, die unseren Pflegenotstand beheben könnten“, so der AfD-Politiker. „Flüchtlinge, die in diesem Bereich in Ausbildung sind, allein deswegen nicht abzuschieben, ist lediglich ein weiteres Hintertürchen, um illegale Migranten in Deutschland zu belassen.“

CSU springt auf grünen Anti-Abschiebezug auf

Auf den Anti-Abschiebezug der Grünen ist nun auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) aufgesprungen. Dieser verkündete vergangene Woche, ab sofort die 3+2 Regelung zu erweitern und keine Pflegeschüler mehr abzuschieben.

Die 3+2 Regelung besagt, dass abgelehnte Asylbewerber während der Ausbildung und zwei weiteren Berufsjahren vor Abschiebung geschützt sind. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann legte fest, dass ab sofort eine Weiterführung der Pflegehelferausbildung von Asylbewerbern auch nach Ablehnung des Asylantrags möglich ist.

Der Landesvorsitzende der AfD Bayern, Martin Sichert, erklärt dazu: Die CSU setzt damit zusätzliche Anreize für Armutszuwanderer nach Deutschland zu kommen, denn wenn man sich etwas geschickt anstellt, kann man dauerhaft bleiben und vom Sozialstaat leben. Das erste Jahr, während das Asylverfahren läuft oder man gegen eine Ablehnung klagt, sucht man eine Ausbildungsstelle, dann macht man 3 Jahre eine Ausbildung, im Anschluss 2 Jahre im Beruf und hat die sechs Jahre voll, die man braucht um dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland zu bekommen.

Pflegepersonal, denen beigebracht wurde, dass Ungläubige und Frauen weniger wert sind als Tiere

Doch Martin Sichert, der auch Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales ist, kritisiert auch die spezielle neue Regelung, keine Pflegeschüler mehr abzuschieben:

“Viele Menschen, die zu uns kommen, wurden in islamischen Gesellschaften sozialisiert, in denen man Ihnen oftmals von kleinauf beigebracht hat, dass Ungläubige und Frauen weniger wert sind als Tiere. Ein Weltbild, das sich bei vielen verfestigt hat und auch im Erwachsenenalter nicht mehr ändern wird. Wir haben erwiesenermaßen auch viele Kriegsverbrecher und Anhänger des IS, die als Asylbewerber eingereist sind. Wenn die CSU nun diesen Menschen nun in Aussicht stellt, dass sie in Deutschland bleiben dürfen, wenn sie eine Ausbildung in der Pflege machen, dann setzt sie völlig falsche Anreize. Denn Pflegebedürftige sind hilflos und daher besonders schützenswert.“ Ganz klar formuliert: Nun zu versuchen, den Pflegemangel dadurch auszugleichen, dass man Anreize dafür setzt, dass Menschen einen so sensiblen Beruf ergreifen, die den Großteil der Pflegebedürftigen als weniger wert als Tiere erachtet, ist verantwortungslos.”

Rat an die CSU: “Beschäftigen Sie sich mit deren Kulturen“

Man sollte berücksichtigen, dass die Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen, rät er der CSU. Das Asylrecht dient dazu, den wirklich verfolgten Mesnchen Schutz zu gewähren. Diese werden nun auch hierzulande erneut zu Verfolgten, da ihre Verfolger – beispielsweise Terroristen des „Islamischen Staat“, ins Land kommen.

Martin Sichert schließt mit einem Rat an die CSU: “Beschäftigen Sie sich mit den Kulturen, in denen die Menschen, die zu uns kommen, sozialisiert wurden. Behandeln Sie nicht jeden, der ins Land kommt so, als wäre er in München-Bogenhausen oder Nürnberg-Erlenstegen aufgewachsen, sondern berücksichtigen Sie, dass viele der Menschen aufgrund eines vollkommen anderen Menschenbilds auch dauerhaft nicht integrierbar sind.“  (SB)

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