Russlanddeutsche halten in Nürnberg Mahnwache für Chemnitzer Todesopfer ab

Mahnwache in Nürnberg. Foto: privat

Der 35-jährige Daniel Hiller, der Sonntag früh von syrischen und irakischen Flüchtlingen mit mehreren Messerstichen abgeschlachtet wurde, war ein Russlanddeutscher. Jetzt zeigt auch Nürnberg seine Solidarität, Mut und Zivilcourage. So haben sich heute Mittag mehr als ein Dutzend von deutschen Aktivisten unterstützte Russlanddeutsche neben der Lorenzkirche zu einer Mahnwache getroffen. 

Die Antifa kam, um das Gedenken zu stören. Doch davon ließen sich die Trauernden nicht stören. Sie wollten das Opfer aus seiner staatlich verordneten Anonymität herausholen. So hielt ein Teilnehmer ein Schild mit der Aufschrift „Daniel Hiller – 25.8. in Chemnitz von mehreren Messerstichen hingerichtet. Er half einer Frau in Bedrängnis! Wir vergessen dich nicht!“ hoch.

Anders bei den Gegendemonstranten: Diese versuchten die Täter in Schutz zu nehmen und den Russlanddeutschen Rassismus zu unterstellen: „Selbstliebe hilft gegen Fremdenhass!“. Die Trauernden fragten sich: Was hilft eigentlich gegen Deutschenhass? Gerade im Anblick eines linken Transparents, das eine Schere zeigte, die eine Deutschlandfahne zerschneidet.

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