Chemnitz: Wie Bürgermeisterin und lokale Tageszeitung die Bürger diffamieren

Bild von der gestrigen Chemnitzer Großdemo. Screenshot: Yutube

Sie verdrehen weiter die Wahrheit. Nach der Massendemonstration von 10.000 Chemnitzern berichten die Mainstream-Medien über „Gewaltbereitschaft gegen Zuwanderer“. Die Wahrheit ist, dass laut BKA jeden Tag ein Zuwanderer ein Tötungsdelikt begeht. Und: Anlass der Demo war ein Massaker von Flüchtlingen an Chemnitzer Stadtfestbesuchern. Besonders übel ist, wie selbst die Chemnitzer Tageszeitung und die Oberbürgermeisterin den Volkszorn diffamieren.

Die dpa hat jetzt ein übles Hetz-Stück veröffentlicht, das fast alle Medien dankbar veröffentlichen – auch die Chemnitzer „Freie Presse“. Wie die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig beteiligt sich auch die lokale Tageszeitung an der Kampagne gegen die eigenen Bürger. „Der Rassismus bricht sich unverhohlen Bahn“, zitiert sie aus dem dpa-Text den „Rechtsextremismus-Experten“ der Amadeu Antonio Stiftung, Robert Lüdecke.

Wenn man sich gar nicht mehr zu helfen weiß, nimmt man eine linksradikale Organisation, die von der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane geführt wird, um die über die Politik wütenden Menschen zu stigmatisieren. Die Freie Presse schreibt dazu scheinbar neutral, es „wächst die Kritik an zunehmender Aggression und Gewaltbereitschaft gegen Zuwanderer“. Kein Wort über einen Ermordeten und zwei Schwerverletzte.

Die Oberbürgermeisterin hatte die Proteste ihrer Einwohner zuvor bereits als „schlimm“ bezeichnet und sich „entsetzt“ gezeigt, „dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen“. Die Veranstalter hatten das Fest abgebrochen, weil ein Deutscher getötet und zwei weitere schwer verletzt wurden.

Aber auf Wahrheit kommt es nicht mehr an. Mit Verdrehungen und Lügen versuchen Politik und Medien gemeinsam, die rebellische Stimmung gegen die Flüchtlingspolitik in den Griff zu bekommen. Und so darf der „Rechtsextremismus-Experte“ aus dem fernen Berlin urteilen, ohne die Demo beobachtet zu haben: „Die Gesellschaft ist stark polarisiert, Menschen äußern immer unverhohlener, welche Menschen sie in Deutschland haben möchten und welche nicht.“ In den sozialen Netzwerken werde ungehemmt gehetzt.

Die 10.000 Demonstranten von Chemnitz – alles Rechtsextremisten. Die sogenannte „Freie Presse“ ätzt: „Gerade die rechtsextreme Szene ist aus Sicht von Stiftungs-Experte Lüdecke sehr gut vernetzt. ‚Sie haben inzwischen leider auch jahrelange Erfahrungen, wie sie schnell mobilisieren können.‘ Soziale Netzwerke spielten dabei eine entscheidende Rolle, ‚um auch über den eigenen Dunstkreis hinaus Mitstreiter für Demonstrationen und andere Aktionen zu finden‘. In Chemnitz gebe es eine organisierte rechtsextreme Szene und «das klassische Pegida-Mitläufertum‘, unterstützt durch die Hooligan-Szene.“ Es sind die nervösen Zuckungen eines Medien- und Politiksystems, dem die Basis wegbricht. (WS)

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