Massaker von Chemnitz: Staatsanwalt sieht nur „Totschlag“

Mit mehreren Messerstichen haben die irakischen und syrischen Täter ihr 35-jähriges Opfer abgeschlachtet. Aber die Staatsanwaltschaft wirft den Flüchtlingen lediglich Totschlag vor. Gestern noch hatte sie bekanntgegeben, dass die Zuwanderer „ohne rechtfertigenden Grund“ mit einem Messer zugestochen zu haben. Im Klartext: Die Tötung geschah grundlos.

Immerhin: Der Staatsanwaltschaft zufolge handelten die Tatverdächtigen nicht in Notwehr. Die Ankläger haben ein Handeln der Tatverdächtigen zum Selbstschutz ausgeschlossen. „Nach dem bisherigen Erkenntnisstand bestand keine Notwehrlage für die beiden Täter“, heißt es in einer schriftlichen Erklärung. Details zum Tathergang, bei dem zwei weitere Deutsche zum Teil schwer verletzt wurden, gab die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.

Der 35-jährige Deutsche war am Sonntag durch Messerstiche so schwer verletzt worden, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus starb. Gegen zwei Tatverdächtige aus Syrien und dem Irak wurde Haftbefehl erlassen. Ihnen wird nun „gemeinschaftlicher Totschlag“ vorgeworfen. (WS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...